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Hawaii - für jeden Urlaubstypen die richtige Insel

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Auf Flip-Flops ins Glück  

Hawaii - für jeden Urlaubstypen die richtige Insel

12.12.2013, 11:06 Uhr | Brigitte von Imhof, srt

Hawaii - für jeden Urlaubstypen die richtige Insel. Hawaii bietet für alle die richtige Insel. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Hawaii bietet für alle die richtige Insel. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Okay, der Weg ist weit zur bekanntesten Inselgruppe der Welt, aber er lohnt sich. Hawaii ist der Inbegriff aller Urlaubssehnsüchte. Beim Besuch von Oahu, Kauai, Big Island und Maui springt der exotische Funke sofort über. Schauen Sie sich die verschiedenen Insel auch in unserer Foto-Show an.

Schon bei der Ankunft am Flughafen von Honolulu duftet es verführerisch nach den kunstvoll aufgefädelten Blütenkränzen, den so genannten Leis, mit denen Besucher traditionell willkommen geheißen werden. Hier beginnt der Aloha-Zauber, der sich wie Balsam über Leib und Seele legt und jedem bis weit über die Heimreise hinaus am Wickel hat.

Oaho/Honolulu: "Magnum"-Flair und Monsterwellen

Elf Stunden Zeitverschiebung, das Jetlag wirft mich am ersten Morgen schon vor Sonnenaufgang aus den Federn. Die Zeit bis zum Frühstück vertreibe ich mir mit einem Spaziergang im Ala Moana Beach Park, der wie eine grüne Faust ins Meer hinaus ragt und das westliche Ende von Waikiki markiert. Bereits vor sieben Uhr ist hier einiges los. Der tropische Park mit seinen uralten, knorrigen Banyon-Bäumen, aus denen ein tausendstimmiges Vogelkonzert tönt, ist schon fest in der Hand von Frühsportlern. Bald erwacht Waikiki zum Leben. Honolulus Hausstrand ist die touristische Schlagader Hawaiis. Die Strandschönheiten und braungebrannten Beachboys mit weizenblonden Haarschöpfen und ihren Surfbrettern passen wunderbar in das von zahlreichen Hollywood-Schinken (z. B. "Blue Hawaii" mit Elvis Presley) und TV-Serien (z. B. "Magnum" mit Tom Selleck) geprägte Klischee.

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Wer die wahren Meister der Monsterwellen treffen will, muss sich an die North Shore begeben, wo im Winter die Hochhaus-hohen Brecher an die Strände branden. Die Fahrt dorthin ist eine gute Gelegenheit, die landschaftlichen Reize der Insel Oahu kennen zu lernen. Ananasfelder, üppig bewachsene Bergketten, spektakuläre Steilklippen und lauschige Fischerdörfer – ganz anders als das sehr amerikanische Honolulu.

Kauai: George Clooney und andere Gockel

Eine halbe Flugstunde nordwestlich liegt Kauai, die älteste der Hawaii-Inseln. Auf der Fahrt vom Flughafen zu unserem Hotel am Poipu-Beach fallen uns die vielen freilaufenden Hähne auf. "Eine Plage!", stöhnt der Taxifahrer. Hurrikan Iniki hat 1991 die Hühnerfarmen zerlegt und den Grundstein für frei umherlaufendes Federvieh gelegt. Sie werden uns in den nächsten Tagen unbestellte Weckrufe bescheren und uneingeladen über unser Badetuch am Strand spazieren. Üppiges Grün überzieht Kauai (daher der Beiname "Garteninsel“), kein Haus darf höher als eine Kokospalme sein. Auch wenn man sich von den vielen einsamen Traumstränden nur schwer losreißen kann, sollte man sich unbedingt auf Inseltour machen. Etwa zum 16 Kilometer langen, 900 Meter tiefen Waimea Canyon.

Im Norden wird die Natur immer dramatischer. Die wild zerklüftete Napali-Küste lässt sich nur schwer erobern, zum Beispiel auf dem anspruchsvollen Kalalau Trail, der durch Urwald und vorbei an Wasserfällen führt und immer wieder mit sensationellen Ausblicken punktet. Am spektakulärsten gebärdet sich die Küste vom Boot aus. Nach diesem Abenteuer kommt einem die Lieblichkeit des Urlaubsorts Princeville mit seinen Top-Golfplätzen und Traumbuchten gerade recht. Die zum Niederknien schöne Hanalei Bucht war schon oft Filmkulisse, zuletzt beim George-Clooney-Streifen "The Descendants".

Big Island: Vulkane und Eisenmänner

Was die landschaftliche Vielfalt und Urgewalt der Natur betrifft, kann keine Insel mit Big Island mithalten, die mit 10.000 Quadratkilometern größte Insel des Archipels. Karge, dunkle Kraterlandschaften prägt weite Teile der Insel, die aus dem Feuer von fünf riesigen Vulkanen entstanden ist. Daneben überrascht Big Island (offiziell: Hawaii) mit Wüste und Regenwald, grünen Tälern, vereinzelt weißen Sandstränden und schwarzer Lava. Die Superlative, die Big Island zu bieten hat, ergeben sich nicht allein aus der Tatsache, dass die Insel der südlichste Platz der Vereinigten Staaten ist. Ka Lae heißt die Stelle punktgenau. Mir war neu, dass gar nicht der Mount Everest im Himalaya der höchste Berg der Welt ist, sondern der Mauna Kea auf Hawaii. Zu seinen überirdischen 4205 Metern muss man noch einmal gut 5500 Meter unter dem Meeresspiegel dazu zählen.

Bei einem Helikopter-Rundflug liegt uns die ganze Vielfalt und Urgewalt der Insel zu Füßen. Über dem Hawaii Volcanoes Nationalpark beim Überqueren des Kilauea-Vulkans kreisen wir über dem rot glühenden Schlund eines Kraters. Ein Lavastrom wälzt sich in weit verzweigten Bahnen zum Meer hinab, wo ihr Weg mit Tosen, Rauchen und Zischen endet. Auf diese Weise wächst Big Island jedes Jahr um ein paar Hektar. Es geht weiter über saftig grünes Weideland. Es gehört zur Parker Ranch, die mit 90.000 Hektar und gut 50.000 Rindern die zweitgrößte Ranch der USA ist. Die größte befindet sich, wie sich das gehört, in Texas. An der Nordküste tänzelt unser Helikopter wie ein Schmetterling zwischen engen Canyons rauf und runter, bringt uns vorbei an riesigen Wasserfällen über denen sich gleich mehrere Regenbogen drängeln.

Für Sportler ist Big Island schon längst ein Dorado. Vier Weltklasse-Golfplätze stehen zur Auswahl. Zahlreiche Rennradfahrer bevölkern die Straßen. Viele davon trainieren für den Iron Man, den berühmtesten Triathlon der Welt, den zuletzt der Deutsche Sebastian Kienle als Dritter beenden konnte. Strände gibt es nicht so inflationär wie auf den anderen Inseln. Die schönsten findet man an der Kona-Küste, wo sich auch die besten Hotels etabliert haben, z. B. der Moana Kea und Hapuna Beach.

Maui: Willkommen im "Haus der Sonne"

Es ist kalt, windig und finster. Um 3.30 sind wir mit dem Leihwagen von Wailea aus gestartet, 100 Minuten später haben wir den 3055 Meter hohen Gipfel des Haleakala-Vulkans erreicht. Als wir uns zu fragen beginnen, wie wir auf diese Schnapsidee kommen konnten, taucht ein heller Lichtstreifen am Horizont auf, und Sekunden später leuchtet die Erde. Ein magischer, fast außerirdisch anmutender Moment, der  uns erstarren lässt. Den Sonnenaufgang auf dem Halaeakala – auf Hawaiianisch: "Haus der Sonne" - sollte man sich beim Urlaub auf Maui nicht entgehen lassen.

Dieses Naturschauspiel ist jedoch nicht der einzige Grund, warum Hawaiis zweitgrößte Insel ist allen Top-Destinations-Hitparaden ganz vorne landet. Die Insel hat sich vom Hippie-Aussteiger-(Lebens-)Künstler-Refugium zum bevorzugten Tummelplatz des internationalen Jet-Sets gemausert. Man braucht nur einmal die bunten Blätter aufzuschlagen. Die meisten Bikini-Fotos von Hollywood-Stars und Supermodels wurden an den Traumstränden von Maui geschossen. Im Westen der Insel zählen Kaanapali Beach und Kapalua Beach zu den schönsten Sandstränden der gesamten USA. Mokuleia Bay und Honolua Bay in äußersten Nordwesten ziehen Taucher und Schnorchler an. Im Winter warten hier Top-Bedingungen für Surfer. Windsurfer schätzen an Maui vor allem die North Shore westlich von Kahului. Im Süden dann lassen Namen wie Kamaole, Mokapu, Wailea oder Makena die Herzen der Beach-Fans höher schlagen.

Wie anmutig die Insel ist, wird uns bei einer Inselrundfahrt schnell klar. "The Road to Hana“ heißt die berühmte Straße, die von Kahului entlang der Nordküste nach Hana führt. Wir hangeln uns eine an den Berg geklebt Serpentinenstraße mit unzähligen Haarnadelkurven entlang, es geht über 50 Brücken und durch enge Ortschaften. Urwälder und tosende Wasserfälle flankieren die Fahrt eindrucksvoll. Und abends bei unserem Sundowner am Strand sorgen Dutzende von Buckelwalen für ein das Rahmenprogramm. Fast 2000 Tiere halten sich im Winter hier auf, um ihre Jungen großzuziehen – und begeisterte Urlauber zu unterhalten.

Weitere Informationen

Anreise: Umsteigeverbindung über Los Angeles, San Francisco oder Dallas. Flugpreis ab ca. 1200 Euro.

Klima: Das Wetter ist ganzjährig nahezu perfekt, mit Tagestemperaturen von 24 bis 29 °C, im Sommer etwas wärmer. Beständige Passatwinde machen auch Hitzephasen erträglich. Wassertemperatur 20 bis 27 °C.

Preisbeispiel: Hawaii-Angebote bei den Amerika-Veranstaltern. Für das Ticket Deutschland-Hawaii muss man mit ca. 1.350 Euro rechnen.

Internet: www.gohawaii.com

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