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Besuch in einer schmelzenden Eishöhle nahe Juneau, Alaska

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Gefährliche Aufnahmen  

Besuch in einer schmelzenden Eishöhle

20.12.2013, 16:08 Uhr | A. Jäger

Besuch in einer schmelzenden Eishöhle nahe Juneau, Alaska. Nur dank des Selbstauslösers gelang Fotografen Jonathan Tucker dieses einmalige Bild inmitten einer schmelzenden Höhle aus Eis. (Quelle: ohwow.de)

Nur dank des Selbstauslösers gelang Fotografen Jonathan Tucker dieses einmalige Bild inmitten einer schmelzenden Höhle aus Eis. (Quelle: ohwow.de)

Ringsum Jonathan Tucker knirscht es gewaltig, dicke Blasen wälzen sich über seinem Kopf hinweg. Der Fotograf hat sich in eine Eishöhle gewagt, in der die Zeit scheinbar stehen geblieben ist. Doch langsam schmilzt die außergewöhnliche Sehenswürdigkeit, eiskalte Tropfen lösen sich von Wänden und Decke und fallen zu Boden. Sie zeigen, wie vergänglich die Schönheit der Höhle ist. Umso faszinierender sind die einmaligen Aufnahmen der morbiden Schönheit, die der Fotograf an dem ungewöhnlichen Ort machen konnte. Sehen Sie die Bilder auch in unserer Foto-Show.

Die Eishöhle liegt im US-Bundestaat Alaska, nahe dessen Hauptstadt Juneau. Fotograf Tucker benötigte eine zweistündige Anreise bis zu seinem Foto-Motiv. Sie liegt inmitten eines Gletschers auf einer Höhe von 1555 Metern über dem Meer. Lange und anstrengend ist der Weg dorthin. "Ich kletterte über Felsen, watete durch Sümpfe und Bäche - Der Anblick, der sich einem unter dem Eis bietet, entschädigt jedoch ziemlich schnell für die Unannehmlichkeiten", berichtet Tucker. Von Familienausflügen zu dem Gletscher sei jedoch nicht nur wegen der schwierigen Anreise abzuraten. "Jeder Spaziergang auf einem Gletscher ist gefährlich. Von einer Wanderung unter dem Eis, ist wahrlich abzuraten", warnt Jonathan Tucker.

Selbstporträt im Inneren der Höhle

Doch seinen eigenen Warnungen zum trotz ging der Fotograf das Wagnis ein. Und mit Hilfe des Selbstauslösers seiner Kamera gelang es ihm sogar, ein Selbstporträt in der Mitte der Eishöhle aufzunehmen. Die Lichtverhältnisse sind besonders schön - durch einen kleinen Riss im Eis dringen Sonnenstrahlen ein. "Anfangs hatte ich ziemliche Beklemmungen. Überall knackte und knirschte das Eis. Ich stand nur da und beobachtete, ob sich etwas tut. Das war angsteinflößend", berichtet der Abenteurer.

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