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Vergängliche Kunstwerke: Schlösser aus unzähligen Eiszapfen

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Vergängliche Kunstwerke  

Diese Schlösser bestehen aus unzähligen Eiszapfen

23.01.2015, 14:38 Uhr | Markus Roman

Vergängliche Kunstwerke: Schlösser aus unzähligen Eiszapfen. Die "Ice Castles" des Amerikaners Brent Christensen bestehen jeweils aus mindestens 9000 Tonnen Eis. (Quelle: dpa)

Die "Ice Castles" des Amerikaners Brent Christensen bestehen jeweils aus mindestens 9000 Tonnen Eis. (Quelle: dpa)

Sandburgen kann ja jeder. In den USA baut Brent Christensen jeden Winter riesige Schlösser aus unzähligen Eiszapfen, die sogenannten "Ice Castles" (dt. Eisschloss). Die temporären begehbaren Kunstwerke erfreuen sich großer Beliebtheit bei großen und kleinen Besuchern. Sehen Sie das "Ice Castle" in Stratton Mountain im Bundesstaat Vermont auch in unserer Foto-Show.

2015 entstanden vier der eisigen Schlösser in den Orten Midway, Utah, Eden Prairie, Minnesota, Stratton Mountain, Vermont und Lincoln, New Hampshire. Jedes der Schlösser besteht nach Angaben der Erbauer aus mehr als 9000 Tonnen Eis, das im Vorfeld zu Wasserzapfen gefriert und dann verbaut wird. Die Strukturen der Eisschlösser erinnern daher etwas an Tropfsteinhöhlen.

Im Frühjahr tauen die Schlösser

Der Eintritt für eines der Schlösser liegt bei sechs bis zwölf Dollar, je nach Alter und Wochentag. Auf verschlungenen Wegen laufen die Besucher durch die geheimnisvollen Strukturen, eine spezielle Ausleuchtung verstärkt die zauberhafte Stimmung. Vor allem Kinder rutschen über den eisigen Boden und zwängen sich durch kleine Öffnungen im Eis. Der Andrang scheint vor allem am Wochenende und Feiertagen groß: Auf der Website der "Ice Castles" wird empfohlen, Tickets im Vorfeld zu bestellen, um sich die Schlangen vor den Kunstwerken zu ersparen.

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Jedes der Schlösser ist garantiert ein Einzelstück: Spätestens im Frühjahr tauen die Strukturen. Die Betreiber rechnen damit, dass die meisten der Schlösser Anfang März schließen. Das in Midway im Bundesstaat Utah soll sogar schon Mitte Februar nicht mehr zugänglich sein. Neben normalen Besuchen finden auch etwa Konzerte im Eis statt. Zudem kann man ein ganzes "Ice Castle" etwa für eine Hochzeit buchen.

Eishotels auch in Europa

Auf die Idee der Eisschlösser soll Christensen gekommen sein, als er aus dem warmen Kalifornien mit seiner Familie ins kalte Utah zog. In seinem Garten baute er eine Eisbahn und einen Turm aus Eis, den seine begeisterten Kinder "Ice Castle" nannten. Die Idee kam an und wurde von Christensen ausgebaut.

Skulpturen aus Eis finden sich als Attraktionen in kalten Gegenden immer wieder. In Europa zum Beispiel gibt es eine ganze Reihe Eishotels, in denen Besucher eine frostige Nacht verbringen können. In den Alpen ermöglichen zudem einige Skigebiete den Zugang zu Gletscherhöhlen. Hier erleben Besucher vereiste Kunstwerke, die nicht vom Mensch geschaffen wurden.

Weitere Informationen:

www.icecastles.com

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