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Sony macht mobil  

Playstation Portable reloaded

16.07.2007, 18:38 Uhr | Golem.de / jr

Neue Playstation Portable (Bild: Sony)Neue Playstation Portable (Bild: Sony)Auf der Spielemesse E3 in Los Angeles hat Sony ein neues Modell seiner Handheld-Konsole Playstation Portable (PSP) vorgestellt. Das Gerät ist kleiner und etwas leichter geworden, wobei dank des reduzierten Stromverbrauchs die Akkulaufzeit wie bisher bei rund fünf Stunden liegt. Jetzt kommt die neue PSP Slim and Lite in Europa in den Modefarben "Ice Silver", "Piano Black" und "Ceramic White" in die Läden. Das hierzulande seit dem 7. September erhältliche "Base Pack" kostet rund 170 Euro, während man für das "Giga Pack" mit 2-GB-Memorystick und dem Spiel Ratchet & Clank: Size Matters (Verkaufsstart am 12. Oktober) knapp 200 Euro investieren muss. Um weitere Anreize für die Käufer zu setzen, hat Sony auch limitierte Spezialausgaben angekündigt. Käufer der Spiderman Red & Black Edition bekommen zu ihrem Handheld im Spinnen-Design das Spiel Spiderman 2 und die Blu Ray-Version des Kinofilms Spiderman 3 mit dazu. Freunde der gelben Gefahr greifen dagegen zur Simpsons Yellow-Edition, die das aktuelle Simpsons-Spiel enthält. Zu Preis und Erscheinungsdatum der Special-Editions der neuen PSP gibt es noch keine näheren Informationen.

Foto-Show Die neue Playstation Portable



Goodie für Video-Fans

Neue Playstation Portable (Bild: Sony)Neue Playstation Portable (Bild: Sony)Die überarbeitete PSP Slim and Lite wiegt nur noch 190 statt wie bisher 280 Gramm, was vor allem auf eine Verkleinerung des Akkus zurückzuführen ist. Da die neue PSP laut Sony 30 Prozent weniger Strom braucht als das Vorgängermodell, soll auch die maximale Akku-Laufzeit wie bisher bei rund fünf Stunden liegen. Gleichzeitig hat Sony das Gehäuse von bisher 23 auf 19 Millimeter Dicke geschrumpft. Als neues Feature hat der japanische Spiele-Multi seiner aufpolierten Handheld-Konsole einen Video-Ausgang spendiert. Dieser wurde an der Position platziert, an der bisher der Kopfhörer-Ausgang saß. Über den Anschluss ist es möglich die komplette Grafik-Darstellung von Spielen und Filmen über einen Fernseher auszugeben. Das Bildmaterial kann analog über Composite-Videokabel, über S-Video sowie via YUV-Komponentenkabel an den Fernseher weiter gereicht werden. Letzteres erlaubt die Vollbild-Wiedergabe im 480p-Modus (720 x 480 Pixel), während Composite- und S-Video-Bilder lediglich im qualitativ schlechteren "Interlaced"-Halbbild-Verfahren ihren Weg auf die Mattscheibe finden.


Foto-Show Die neue Playstation Portable

Moderate Verbesserungen

Neue Playstation Portable (Bild: Sony)Neue Playstation Portable (Bild: Sony)Weiter mit an Bord ist der wenig beliebte UMD-Schacht. Hier hat Sony lediglich die Klappe modifiziert, um das Einlegen von Discs zu erleichtern. Zu so gravierenden Schritten wie dem Einbau eines Slot-In-Schachts oder einer Veränderung der Auflösung der PSP-Spiele (480 x 272 Pixel) wollte sich der japanische Hersteller bei dieser ersten großen Hardware-Revision seines Spiele-Handhelds nicht durchringen. Zudem wird sich die neue Version per USB-Kabel aufladen lassen, zum Beispiel wenn sie an einer Playstation 3 angeschlossen ist. Geopfert wurde hingegen der Infrarot-Anschluss, er findet sich nicht mehr in den Spezifikationen. Die Lautsprecher hat Sony an den oberen Rand des PSP-Bodies verschoben, so dass diese nicht mehr so leicht wie bisher von den Fingern verdeckt werden. In einem wichtigen Punkt wurden die Wünsche der Fans erhört: Sony hat den Hauptspeicher von 32 auf 64 MB verdoppelt. Spiele werden jetzt viel schneller geladen und ruckeln bei Menüwechseln nicht mehr.

Hardware Verrückte Konsolen-Umbauten

Verkaufsboom dank HD-Video?

Die Original-PSP verkauft sich bekanntlich im Vergleich mit dem Konkurrenten Nintendo DS eher schlecht. Bislang wurden rund 25 Millionen Playstation Portable sowie 100 Millionen Spiele für die PSP verkauft. Seit der Senkung des Preises auf 169 US-Dollar haben nach Angaben von Jack Tretton, Präsident von Sony America, die Verkaufszahlen immerhin um 90 Prozent zugelegt. Und das soll so weiter gehen, denn die hinter dem E3-Auftritt stehende Botschaft ist klar: Sony glaubt weiter an die PSP, spendiert ihr eine neue Firmware, mit der sie hochauflösende Videos auf Großfernsehern ausgeben kann, was zum Abspielen von Kauf- und Mietvideos aus dem künftigen Video-on-Demand-Dienst für die PS3 nützlich werden dürfte.

Fazit

Mit der zweiten Generation der PSP ist Sony ein ordentlicher Wurf gelungen. Die Spiele-Fans profitieren von vielen kleineren Modifikationen, die in der Summe den Umgang mit der Handheld-Konsole erleichtern und das Spielerlebnis verbessern. Ob das zentrale neue Feature - die Ausgabe von HD-Videos - für einen Boom sorgen wird, sei dahingestellt: Mediazentrale wollten schon viele spielen. Die Frage lässt sich erst entscheiden, wenn über den großen Bruder PS3 das entsprechende Material zum Download angeboten wird. Der Kernpunkt ist ein anderer: Das Problem der PSP war und ist nicht die Hardware, sondern die Software. Hier scheint sich endlich etwas zu tun: 160 neue Games sollen binnen Jahresfrist erscheinen. Damit bekommt Sonys mobiles Spielgerät tatsächlich eine zweite Chance, sich im Markt durchzusetzen.


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