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Der optimale Spiele-PC  

Die passende Spiele-Kiste für jeden Geldbeutel

08.10.2004, 13:13 Uhr | Medienagentur plassma / jr / kro, t-online.de

So mancher Spiele-Fan blickt zur Zeit seufzend auf seinen heimischen PC, der den aktuellen Titeln wie "Doom 3", "Half Life 2" oder "Sims 2" in Sachen Leistung einfach nicht mehr gewachsen ist. Um auch weiterhin in den Genuss aktueller und kommender Games zu kommen, muss wohl oder übel neue Hardware her - am besten ein komplett neuer Rechner. Doch worauf muss man achten? Wie viel kostet ein ordentliches Spiele-System? Und: Gibt es sinnvolle Alternativen für den kleinen Geldbeutel?

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Die Mischung macht's

Gleich vorweg: Ein neuer PC muss nicht unbedingt teuer sein. Auch für relativ wenig Geld wandert Spiele-taugliche Hardware über die Ladentheke. Doch unabhängig vom eigenen Kontostand sollte man einige Dinge beachten. Der wohl wichtigste Grundsatz lautet: "Die richtige Zusammenstellung ist wichtig". So nützt es wenig, sich für viel Geld einen rasend schnellen Prozessor zu kaufen, wenn das gesamte PC-System bei aktuellen Spielen aufgrund einer veralteten Grafikkarte oder zu wenig Arbeitsspeicher nicht richtig in Fahrt kommt. Der umgekehrte Fall ist ebenfalls nicht wünschenswert. Eine 400 Euro teure Grafikkarte ist überflüssiger Luxus, wenn der Prozessor zu langsam ist, um die ankommenden Daten entsprechend schnell zu verarbeiten. Wichtig ist auch der Unterschied zwischen so genannten "Retail"- und "Bulk"-Varianten. Letztere werden zwar ohne große Beilagen und Sonderausstattung geliefert, sind aber meist einige Euro billiger.

Der Einsteiger-PC: Bis 600 Euro

Für Leute mit wenig Geld gibt es keinen Grund zum Verzagen, denn auch sie kommen in den Genuss eines guten PC-Systems. Zwar wird dieses Hardware-hungrige Titel wie den Ego-Shooter "Far Cry" (dt. Version) nicht in höchsten Auflösungen auf den Monitor bringen, doch für akzeptablen Spielkomfort und für die meisten anderen Genres reicht die Power auf jeden Fall. Das Herzstück bildet hier der Prozessor. In dieser Kategorie hebt sich der "Athlon XP/2500+" durch sein prima Preis-Leistungs-Verhältnis hervor und ist bei vielen Händlern für günstige 70 bis 75 Euro zu haben. Das passende Mainboard mit dem notwendigen Sockel 462, etwa das "Asus A7V600-X", schlägt mit zirka 60 Euro zu Buche. 256 MB Arbeitsspeicher sollten es minimal sein, wobei man jedoch nicht unbedingt auf Markenware achten muss. Knapp 40 Euro werden hierfür fällig; späteres Nachrüsten auf 512 MB Speicher oder mehr ist empfehlenswert.

Für aktuelle Spiele gerüstet

Als Grafikkarte im unteren, aber keinesfalls schlechten Leistungssegment kommt ein beliebiges Modell samt "ATI Radeon 9600 Pro"-Chip und mindestens 64 MB Speicher in Frage. Kostenpunkt: Etwas mehr als 100 Euro. Eine 120-Gigabyte-Festplatte von "Samsung" oder "Western Digital" (zirka 80 Euro) sorgt für genügend Speicherplatz. Der passende Klang wird von einer handelsüblichen Stereo-Soundkarte samt zweier Tischboxen in den Raum gebracht, der Preis für diese Komponenten liegt bei rund 40 Euro. Den Abschluss bildet ein "Mini Tower"-Gehäuse mit 300-Watt-Netzteil, ein 8-fach DVD-Brenner plus DVD-Laufwerk, sowie Tastatur und Maus für zusammen rund 180 Euro. Für nicht mal 600 Euro steht somit ein komplett neuer PC zuhause, der es mit allen aktuellen Spielen aufnehmen kann.

Der Mittelklasse-PC: Bis 1200 Euro

Wer etwas mehr Geld investieren und moderne Action-Spiele in ansprechender Qualität genießen will, muss sich schon nach etwas besserer Hardware umsehen. Auch hier bildet der Prozessor den Anfang: Gut geeignet ist ein "Intel Pentium 4" mit 3,0 Gigahertz, der zirka 225 Euro kostet. Das passende Sockel-775-Mainboard liefert "Gigabyte" mit dem "8IPE775-G" für rund 100 Euro. PC-Spiele benötigen immer mehr Arbeitsspeicher, so dass im Mittelklasse-PC schon ein Gigabyte werkeln sollte, für das man aktuell knapp 180 Euro einkalkulieren muss. Bei der Grafikkarte macht man beispielsweise mit der "MSI RX 9800-Pro" nichts falsch und muss dafür etwas unter 200 Euro auf die Ladentheke legen.

Ein Heim für Bits & Bytes

Eine 200-Gigabyte-Festplatte (zirka 120 Euro) reicht vollkommen aus, um seinen Spielen genügend Platz zu bieten. Einen angenehmen Klang erzeugt die "Creative Soundblaster Audigy 2 ZS", und ein schickes 2.1-Lautsprechersystem unterstützt die gelieferte Akustik. Zusammen werden dafür rund 130 Euro fällig. Jetzt fehlen noch ein geräumiges "Big Tower"-Gehäuse samt 350-Watt-Netzteil, ein 12-fach DVD-Brenner plus DVD-Laufwerk sowie Tastatur und Maus. Für diesen umfangreichen Posten sollte man nochmals 260 Euro einplanen. Der insgesamt rund 1.200 Euro teure PC ist allen aktuellen Spielen gewachsen und wird auch noch einige Zeit seinen Dienst verrichten.

Der Highend-PC: Keine Grenzen nach oben

Wenn Geld keine Rolle spielt, darf man sich ruhig etwas leisten und sollte auch nicht an exzellenten Hardware-Komponenten geizen. Das Ergebnis ist ein mehr als zukunftssicheres System, das jedes noch so anspruchsvolle Spiel mühelos und in höchsten Auflösungen meistert. Der "AMD Athlon 64 FX-53" ist im Spielebereich aktuell der wohl schnellste Prozessor und schlägt mit satten 800 Euro zu Buche. Dagegen wirkt das komfortable Sockel 939-Mainboard "Gigabyte K8NSNXP-939" mit seinen 200 Euro geradezu billig. Auch an Arbeitsspeicher sollte es nicht mangeln, doch mehr als ein Gigabyte macht bislang wenig Sinn. Dafür darf es dann aber ruhig hochqualitative Markenware (Kingston, Corsair oder Infineon) sein, die pro 512-MB-Riegel knapp 200 Euro verschlingt.

Potente Pixelschleuder

Die "Gainward Cool FX Ultra"-Grafikkarte, die den rasend schnellen "Geforce 6800 Ultra"-Chip von "Nvidia" beherbergt, bringt so leicht kein Spiel zum Schwitzen. Der Preis ist mit 800 Euro allerdings atemberaubend. Bei der Festplattenwahl sollte die Entscheidung ruhig auf eine Doppellösung mit gleich zwei 200-GB-Modellen zu je 120 Euro fallen; da bleibt neben Spielen auch Platz für eine umfangreiche MP3-Sammlung. Damit auch die Ohren einiges geboten bekommen, sollte es eine "Creative SB Audigy 2 ZS Platinum Pro" samt 7.1-Surround-System sein. Damit wird jeder Action-Titel zum akustischen Hochgenuss – für zusammen 350 Euro. Ein "Big Tower"-Gehäuse samt 400 Watt-Netzteil, ein 16-fach Multi-DVD-Brenner plus DVD-Laufwerk und eine hochqualitative Tastatur-Maus-Kombi schlagen zusammen nochmals für 420 Euro zu Buche. Für den stolzen Preis von rund 3200 Euro ist man dann im Besitz eines absolut hochwertigen Spiele-PCs, der auch noch in einigen Jahren Top-Leistung bringt.

Alternative Komplett-PC?

Immer wieder locken viele Läden und Händler mit besonders günstigen Komplett-Systemen, die teilweise deutlich billiger sind als individuell zusammengestellte PCs. Für anspruchslose (Gelegenheits-)Spieler sind diese Angebote durchaus brauchbar, beinhalten aber meist einige Hardware-Kompromisse (Onboard-Chips, abgespeckte Grafikkarten), die den Preis, aber gleichzeitig auch die Leistung nach unten drücken. Wer also sein System möglichst optimal für das Spielerlebnis anpassen will, sollte sich die lieber die Mühe machen und die Komponenten selbst zusammenstellen. Da die Tagespreise für einzelne Komponenten wie dem Arbeitsspeicher stark schwanken, empfiehlt sich zudem regelmäßiges Überprüfen des Marktangebots.

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