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Nintendo DS gegen Sony PSP  

Neue Spielemaschinen für unterwegs

16.12.2004, 10:00 Uhr | Medienagentur plassma / as

Nach jahrelanger Dominanz des Gameboy und dessen Nachfolger-Versionen "Color", "Advance" und "Advance SP" kommt wieder Bewegung in den Handheld-Markt. Sowohl Nintendo als auch Multimedia-Gigant Sony buhlen mit ihren neuesten tragbaren Konsolen um die Gunst der Käufer. Das "Nintendo DS" sowie die "Sony PSP" sind technisch innovativ und protzen mit hochwertiger Hardware. Für Spiele-Nachschub ist bei beiden Systemen bereits gesorgt, denn viele Entwickler haben bereits Titel für die ersten Monate nach der Veröffentlichung der Geräte angekündigt. Während die japanischen Spieler bereits in die neueste Handheld-Generation durchgestartet sind, müssen sich deutsche Spieler noch bis zum nächsten Jahr gedulden.

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Das Nintendo DS

Das "DS" im Namen von Nintendos tragbarer Next-Generation-Konsole steht für die wohl größte Innovation, den "Dual Screen". Ein kurzer Blick auf das Gerät verrät sofort, was es mit diesem Begriff auf sich hat. Ähnlich wie der Gameboy Advance SP wird das Nintendo DS nach oben aufgeklappt, ist aber mit insgesamt zwei Bildschirmen bestückt, die sich auf die beiden Gerätehälften verteilen. Schon alleine diese Zusammenstellung eröffnet den Entwicklern ungeahnte Möglichkeiten. So kann der Spieler beispielsweise den zweiten Bildschirm nutzen, um sich zusätzliche Informationen anzeigen zu lassen, etwa eine Übersichtskarte. Der Fantasie der Entwickler sind keine Grenzen gesetzt. Doch damit nicht genug, denn bei dem unteren Bildschirm handelt es sich um einen so genannten "Touch Screen", der Berührungen mit dem beiliegenden Stift erkennt und entsprechend umsetzt. Die ersten Spiele, die zur oder kurz nach der Veröffentlichung des Nintendo DS erscheinen, nutzen dieses technische Fundament auf die unterschiedlichste Art. Mal kommt der Stift als zusätzliche Steuerungshilfe zum Einsatz, dann wiederum dient er dazu, mit bestimmten Figuren zu interagieren.

Reden mit dem Nintendo DS

Zusätzlich verfügt das Gerät über ein eingebautes Mikrofon, das Geräusche und Stimmen registriert, um diese für verschiedene Funktionen in einem Spiel zu verwenden. Es ist also nicht von der Hand zu weisen, dass Nintendo in gänzlich neue Bereiche der Interaktion vorstößt und sich durch sein Hardware-Konzept von der Konkurrenz abheben möchte. Auch die restliche Technik überzeugt und erreicht locker das Niveau der Nintendo-64-Heimkonsole. Spiele mit detaillierter 3D-Grafik und einer riesigen Palette an Effekten sind kein Problem für die verwendete Hardware. Erste Titel wie "Super Mario DS" beweisen eindrucksvoll das Grafik-Potenzial des Nintendo-Geräts. Apropos Spiele: Sämtliche Module des Gameboy Advance laufen auch auf dem Nintendo DS, so dass sich die Auswahl an erhältlichen Titeln bereits bei der Veröffentlichung im hohen dreistelligen Bereich bewegt. Zudem gehört der Gameboy Advance noch lange nicht zum alten Eisen und wird in den nächsten Jahren weiterhin eifrig mit Spielen versorgt. Die alten Gameboy-Spiele in schwarz-weiß sind allerdings inkompatibel. Als Trost wartet ein eingebauter Wireless-Adapter auf den Käufer, mit dem man für kabellose Mehrspieler-Duelle sowie Online-Funktionen gerüstet ist – teilweise sogar mit nur einem einzigen Spiel. Das Nintendo DS erscheint in Deutschland im ersten Quartal 2005 zu einem Preis von zirka 130 Euro.

Sony PSP

Mit dem schicken PSP macht sich Playstation 2-Hersteller Sony auf, den Markt der mobilen Unterhaltung ordentlich aufzumischen. PSP steht für "Playstation Portable" – eine tragbare Playstation. Diese Bezeichnung ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen, denn schon das äußere Erscheinungsbild erinnert stellenweise stark an die Playstation 2. Die Aktionsknöpfe sind nahezu identisch angeordnet, und auch das Design lässt keine Zweifel über die Ursprünge der PSP zu. Damit sich der Spieler über zeitgemäße Grafik freuen kann, kommt eine leistungsstarke Hardware zum Einsatz, die spektakuläre Bilder auf den 4,5 Zoll großen TFT-Bildschirm zaubert. Laut Sony sind Spiele mit einer PS2-ähnlichen Optik möglich. Die ersten Spiele wie die Neuauflage des Rennspiel-Klassikers "Ridge Racer" untermauern diese Behauptung. Flüssige 3D-Umgebungen mit famosen Zusatzeffekten sorgen dafür, dass die Augen des Spielers kaum zur Ruhe kommen. Der Sound kommt ebenfalls nicht zu kurz und ertönt in exzellenter Qualität aus dem Lautsprecher.

Filme in der U-Bahn anschauen

Sony geht im Gegensatz zu Nintendo noch einen Schritt weiter und will die PSP nicht als reine Spielkonsole abstempeln. Vielmehr bezeichnen die Hersteller ihr Werk selbst als den "Walkman des 21. Jahrhunderts". Eine großspurige Behauptung, die jedoch alles andere als aus der Luft gegriffen wirkt, denn die PSP ist multimedial einsetzbar. Dafür sorgt alleine schon das interessante Speichermedium "UMD" – Universal Media Disk. Diese neu entwickelte Scheibe bietet Platz für bis zu 1,8 Gigabyte an Daten, was die Kapazität eines Nintendo-DS-Moduls weit übertrifft. Auf einer UMD landen aber nicht ausschließlich Spiele: Musiksammlungen, Videos und sogar komplette Filme sind dank dieser Technik nutzbar. In naher Zukunft ist es also möglich, sich seinen Lieblingsstreifen auch in der U-Bahn anzuschauen.

Kompatibel mit amerikanischen und japanischen Spielen

Noch ist dabei nicht zu hundert Prozent geklärt, ob Sony einen Regionalcode wie bei DVDs einführt, doch zumindest im Spielesektor scheint dies nicht der Fall zu sein. Wer also nicht bis zu einer Veröffentlichung in Deutschland warten kann, kann sich auch problemlos mit japanischen oder amerikanischen Spielen eindecken. Nach aktuellen Angaben erscheint die PSP hier zu Lande am 3. Mai 2005 und wird zwischen 300 und 350 Euro kosten.

Fazit

Spielern, die gerne unterwegs zocken, stehen rosige Zeiten bevor. Die neuen Handhelds bieten eine exzellente Technik, und das Spieleangebot ist mittelfristig gesichert. Während Nintendo eher auf innovative Eingabemöglichkeiten setzt, punktet die PSP von Sony mit ihrer Vielseitigkeit im Multimedia-Bereich.

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