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Alleine zocken ist "out"!

26.01.2005, 11:00 Uhr | Kai Schwarz / kro

Spieler kennen diese Situation: Immer nur gegen Computer-Gegner antreten wird irgendwann langweilig. Die Intelligenz der virtuellen Herausforderer ist entweder schlecht programmiert oder mit der Zeit doch durchschaubar. Zum Glück bieten viele Games eine Möglichkeit, online gegen menschliche Kontrahenten anzutreten - so macht das liebste Hobby gleich doppelt so viel Spaß. Schnelle Internetverbindung, Flatrate oder Volumentarife sorgen zudem für ein flüssiges und recht günstiges Spielvergnügen. Doch der Weg ins Online-Spieleparadies ist - zumindest auf dem PC - nicht ohne Tücken.

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Die ersten Hindernisse

Vor der Installation des Spiels sollte man immer nach neuen Updates und Patches auf der Internetseite des Herstellers schauen. Oft bieten diese Verbesserungen zum Zocken per Internet oder Netzwerk. Die Installation eines Spiels ist heute kein Hexenwerk mehr. Schön wäre es, wenn der Start ins Online-Vergnügen ebenso reibungslos und schnell gehen würde. Vor den ersten Matches per Internet müssen einige Hürden überwunden werden. Manche Spiele wie zum Beispiel "Die Siedler - Das Erbe der Könige" oder "Need for Speed Underground 2" verlangen vor dem Einstieg eine Registrierung mit E-Mail-Adresse und Benutzernamen. Erst danach ist eine Verbindung mit dem Server möglich. Das größte Problem liegt aber woanders: Trotz Registrierung laufen die Spiele nicht immer problemlos und melden sich beispielsweise mit einem Netzwerkfehler. Grund hierfür sind oft die Firewall und/oder der Router, welche die Wege vom und ins Internet einengen und so Angriffe auf das System verhindern - aber somit auch als unbeabsichtigte Nebenwirkung den Weg fürs Online-Spielen behindern.

Die Ports kontrolliert freigeben

Die schnellste Lösung, dieses Problem aus der Welt zu schaffen, besteht darin, die Firewall einfach auszuschalten. Doch schaut man sich die aktuelle Sicherheitssituation im Internet an, dann wäre das der Toröffner für allerlei digitale Viren und Würmer. Der sichere Weg ist es, dem Spiel lieber Stück für Stück die nötigen Schnittstellen (Ports) freizugeben. Man muss nur wissen welche. Leider ist die Dokumentation der Spiele nicht immer so, dass alle Infos schnell und einfach zu finden sind. Aber spätestens auf der Webseite der Hersteller wird man bei den FAQs (Frequently Asked Questions = häufig gestellte Fragen) fündig. Hier gibt es detaillierte Listen, welche Ports für das Spiel geöffnet werden müssen. Unterschieden wird zwischen den Transportprotokollen UDP (User Datagram Protocol) und TCP (Transmission Control Protocol). UDP verzichtet im Gegensatz zu TCP auf eine Datenflusskontrolle und ist daher das unsicherere, aber auch schnellere Protokoll. Die Freigabe läuft bei beiden Protokollen gleich. Wer Windows XP (Service Pack 2) benutzt, kann die Ports in der Firewall unter dem Reiter "Ausnahmen" freigeben. Wie einfach das ist, erfahren Sie in unserer Foto-Show.

Schützende Router

Auf ähnliche Weise funktioniert das Freigeben auch bei anderen Firewall-Programmen und Routern, die für eine Verbindung ins Internet genutzt werden. Die meisten Router werden einfach über den Browser gesteuert. Beim "Teledat Router 530" werden zum Beispiel die Einstellungen beispielsweise über die Schaltfläche "Konfiguration / NAT / Virtueller Server" vorgenommen. Weitere Infos erfahren Sie im Handbuch der Soft- oder Hardware sowie auf der Internetseite des jeweiligen Herstellers.

Zocken was das Zeug hält

Steht die Verbindung, kann der Spaß beginnen. Beim Spielen über das Netz hat man verschieden Spieloptionen: Es besteht die Möglichkeit, eigene Spiele zu erstellen und andere User einzuladen oder bereits erstellten Spielen beizutreten. Am Anfang sollte man sich erst anderen Usern anschließen, um ein Gefühl für die "neue" Welt zu bekommen. Wie man einer Partie beitritt oder eine eigene startet, das zeigen unsere zwei Foto-Shows anhand von "Need for Speed Underground 2".

Online-Gaming - ganz einfach

Eine echte Alternative zu den Spielen mit Online-Funktion sind die Vielzahl an Browser-basierten Online-Games. Neben der Großzahl an Minispielchen für die Mittagspause gibt es mittlerweile auch Games, die mit ihrer Langzeitmotivation und der großen Community lange an den Monitor fesseln. Hierzu gehören zum Beispiel die Online-Umsetzungen der Brettspiele "Die Siedler von Catan" oder "Zug um Zug".

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