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Nintendo DS: Innovative Gameboy-Ablösung

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Nintendo DS  

Nintendo DS: Innovative Gameboy-Ablösung

31.01.2005, 16:53 Uhr | Medienagentur plassma / kro

Dieses Jahr wird ein neues Kapitel in Sachen Videospiele geschrieben: Nintendo und Sony bringen fast gleichzeitig eine Ablösung für den GameBoy Advance heraus. Während Sony mit seinem PSP voll auf die Multimedia-Fähigkeiten seines Handhelds setzt, zählt beim Nintendo DS der pure Spielspaß. Und der spricht für die Gameboy-Erfinder: Mehr als 2,8 Millionen Geräte wurden in den ersten zwei Monaten seit der Einführung in Japan und den USA verkauft. In Deutschland wird das schicke Gerät ab 11. März zu haben sein. Kostenpunkt: Faire 149 Euro.

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Zwei Bildschirme

Schon beim ersten Aufklappen und Einschalten fasziniert der zirka 270 Gramm schwere, von einem Lithium-Ionen Akku betriebene Handheld. Sämtliche Spiele-Software macht Gebrauch von zwei Bildschirmen, daher auch die Produktbezeichnung DS (Dual Screen). Der untere von beiden ist – ähnlich wie die Bildschirme von Organizern – ein Touchscreen und somit berührungsempfindlich. Die Bedienung erfolgt entweder mit den Fingern, was jedoch nach einiger Zeit zum Verschmieren und Verschmutzen der Oberfläche führt, oder aber komfortabel und sehr präzise mit einem kleinen Plastikstift, "Stylus" genannt. Alternativ kann sich der Spieler den am Trageriemen des Geräts befestigten Plastikbändel unter den Daumen schnallen – eine gelungene Steuerungsvariante, die mit etwas Übung schnell in Fleisch und Blut übergeht. Darüber hinaus werden alle altbewährten Eingabe-Elemente des GameBoy Advance angeboten: Steuerkreuz, Schultertasten und Aktionsknöpfe. Um den komplexeren Spielen gerecht zu werden, wurden "A"- und "B"-Button durch die beiden Tasten "X" und "Y" ergänzt.

Doppelbeschallung

Statt wie beim GBA SP erfolgt die Sound-Ausgabe nun nicht mehr in Mono, sondern aus den links und rechts neben dem oberen Display angebrachten Stereo-Lautsprechern. Löblich: Der Kauf eines speziellen Kopfhörer-Adapters wie beim GBA SP ist nicht mehr notwenig, da ein Standard-Klinkenanschluss zum Einsatz kommt. Ebenfalls überflüssig ist der Erwerb von Link-Kabeln. Dank eingebautem Funkmodul können bis zu 16 Nintendo-DS-Geräte miteinander in drahtlosen Kontakt treten.

Chatten erwünscht

Zum Hit dürfte die bereits im Gerät vorinstallierte Chat-Software "Pictochat" avancieren, die auch das Versenden von handgeschriebenem Text ermöglicht. Im Freien beträgt die Reichweite des Funksignals über 100 Meter, in geschlossenen Räumen immerhin noch zehn bis 30 Meter, je nach Anzahl der Störquellen. Bislang noch von keiner Software unterstützt, aber immerhin schon eingebaut: das Mikrofon. Von sprachgesteuerten Spielfiguren bis hin zu telefonähnlichen Chat-Funktionen – mobile Videospieler dürfen sich auf viele Innovationen in nächster Zeit freuen.

Ohne Ländergrenzen

Lobenswert ist die Tatsache, dass die kompakten Nintendo-DS-Module Ländercode-frei sind, sprich: Ein in USA gekauftes Spiel kann problemlos auf einem europäischen DS verwendet werden. Zum anderen begeistert die Abwärtskompatibilität. Über den vorderen Schacht im Gerät können alle aktuellen und zukünftigen GBA-Spiele gespielt werden. Einziges Manko: Die Mehrspielermodi von GBA-Games sind aufgrund des weggefallenen Link-Kabel-Anschlusses nicht spielbar.

Fazit

Zwei Bildschirme, Funkmodul, Touch-Screen, Mikrofon, 3D-Grafik, Abwärtskompatibilität, Stereo-Sound, kompakte Module, langlebiger Akku – die Hardware des DS überzeugt. Wenn das Spiele-Angebot auf Dauer nicht abebbt und die Titel nach und nach die technischen Innovationen ausreizen, dürfte dem DS eine rosige Zukunft bevorstehen. Es bleibt aber abzuwarten, wie Nintendos Spiele-Mini gegen Sonys PSP abschneidet. Der Zweikampf wird in jedem Fall spannend.

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