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Zu heiß zum Zocken?

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Kühlung für Spiele-PC's  

Zu heiß zum Zocken?

01.03.2005, 10:43 Uhr | Kai Schwarz / kro

Um die neuesten Spiele ohne Ruckeln und Zuckeln genießen zu können, wird ein flotter PC benötigt. Doch die schnellen Grafikkarten, rasanten Festplatten und Gigahertz-starken Prozessoren haben einen Nachteil: Sie werden extrem heiß. Wird hier nicht richtig gekühlt, überhitzen die Komponenten, und der flotte Rechenkünstler wird zu warm zum Arbeiten. Zudem braucht ein leistungsstarker Computer auch ein starkes Netzteil, das zusätzlich zur Erwärmung beiträgt. Kommt der Wärmehaushalt des PC zu sehr aus der Balance, beeinträchtigt das die Lebensdauer der Komponenten. Zusätzlich muss man mit Systemabstürzen und Datenverlusten rechnen. Wir zeigen, was man beim Aufrüsten oder Neukauf eines Highspeed-Daddelkiste unbedingt beachten sollte, damit die Komponenten einen kühlen Kopf bewahren.

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Grad-Wanderung

Die meisten modernen Mainboards und PC-Komponenten sind mit Temperatursensoren ausgestattet, damit man immer weiß, wie heiß das System gerade ist. Neben dem BIOS lesen diese Werte auch verschiedene Systemtools wie "Motherboard-Monitor" oder "SiSoft Sandra 2005" aus. Steigt zum Beispiel die Temperatur einer Festplatte dauerhaft über 40 °C an, dann muss diese gekühlt werden. Wer darauf verzichtet, der riskiert den Hitzetod der Festplatte und somit einen Datenverlust.

Hitzige Rechner

Bei CPUs liegt die erlaubte Arbeitstemperatur höher. Je nachdem, ob ein Intel- oder AMD-Prozessor im Rechner steckt, kann die maximale Betriebstemperatur zwischen 75 und 85 °C liegen, die Durchschnittstemperatur sollte bei 60 °C liegen. Wird dieser Wert dauerhaft überschritten, dann muss ein neuer Kühler oder zumindest ein neuer Lüfter her. Die Gefahr der Überhitzung ist besonders bei rechenintensiven 3D-Games wie "Half Life 2" oder "Doom 3" hoch. Hier werden alle Komponenten bis ans Limit gefahren, und die Temperatur im Rechner steigt.

So wird richtig gekühlt

Um PC-Komponenten zu kühlen, werden in den meisten Fällen Kühlkörper aus Metall eingesetzt, von denen die Wärme per Luft oder Wasser abtransportiert wird. Am häufigsten kommen Lüfter zum Einsatz, da diese im Vergleich zur Wasserkühlung preiswerter und leichter zu montieren sind. Als Faustregel gilt: je größer ein Lüfter, desto mehr Luft kann er bewegen. Darum sollten gerade Gehäuselüfter relativ groß sein, um möglichst viel Wärme schnell aus dem PC zu befördern. Für diesen Zweck empfehlen sich regelbare 12-Zentimeter-Fans. Der Vorteil eines regelbaren Lüfters, den es auch für alle anderen Bestandteile eines PCs gibt, liegt darin, dass die Umdrehungsgeschwindigkeit der Temperatur angepasst werden kann. Wird der Rechner zu heiß, dann muss die Geschwindigkeit und somit der Luftdurchsatz erhöht werden. Diese Anpassung kann manuell mit einem Potenziometer (Drehregler) oder automatisch mit einem eingebauten, einstellbaren Temperaturfühler geschehen. Wird der Rechner beispielsweise bei Office-Anwendungen nicht sonderlich stark belastet, dann wird er auch nicht so stark gekühlt. Dies spart Strom und mindert die Geräuschentwicklung.

Energieverteilung

Die SLI-Technologie (zwei Grafikkarten arbeiten parallel in einem System), schnelle CPUs und viele weitere Bestandteile eines Rechners benötigen immer mehr Energie. Längst reichen Netzteile mit 200 Watt nur noch für Office-Computer. Wer einen Mittelklasse-Game-PC hat, braucht ein Netzteil mit mindestens 300 Watt. Bei High-End-Rechnern sollte ein Netzteil mit mindestens 400 Watt für die Energie sorgen. Wer mit einem zu schwachen Netzteil arbeit, riskiert ein instabiles System. Auch ein Netzteil sollte am besten über einen temperaturgesteuerten Lüfter verfügen. Außerdem ist es von Vorteil, wenn es mit zwei Lüftern bestückt ist. So sorgt einer dafür, dass frische Luft in den Rechner gesaugt wird, der zweite bläst die warme Luft heraus. So spart man sich unter Umständen einen zusätzlichen Gehäuselüfter.

Kühlkörper

CPUs, Chipsätze und Grafikkarten - all diese Komponenten sind mit kleinen oder großen Kühlkörpern bestückt, die die Hitze schnell von der Wärmequelle abführen. Am häufigsten werden hier Kühlkörper aus Aluminium oder Kupfer verwendet. Neue CPU-Spezifikationen empfehlen Kühler aus Kupfer oder zumindest Kühlkörper mit einem Kupferkern, da dieses Material die Wärme schneller ableitet.

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