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Spiele-Klang der Extraklasse

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Surround-Sound PC  

Spiele-Klang der Extraklasse

18.04.2005, 17:41 Uhr | Kai Schwarz / kro

Wer schon mal ein Game wie "FarCry", "Splinter Cell" oder "Thief" mit Surround-Sound gespielt hat, wird auf diesen Spaß nicht mehr verzichten wollen. Die gigantischen Rundumeffekte lassen einem bei jedem Knistern zusammenschrecken. Wo steckt der Gegner? Kommt er von hinten, von rechts oder von links? Verräterische Geräusche aus der entsprechenden Richtung warnen den Spieler vor und schärfen die Sinne. Zudem kann die genaue Lokalisierung eines Geräusches bei vielen Spielen den Unterschied zwischen Highscore und "Game Over" bedeuten. Doch nicht nur Baller-Games werden durch Surround-Sound aufgewertet. Auch bei Rennsimulationen wie beispielsweise "DTM Race Driver 2" steigert das Klangerlebnis den Spielspaß gewaltig. Jetzt fehlt nur noch der Benzingeruch, um die Illusion perfekt zu machen.

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Hardware - das wird benötigt

Wer den Surround-Sound von PC-Spielen nutzen will, braucht neben einem Computer zwei Dinge: Surround-Boxen mit einer Bass- und mehreren Satelliten-Boxen sowie eine entsprechende Soundkarte. Die in diesem Zusammenhang häufig verwendeten Zahlen "4.1" oder "5.1" beziehen sich auf die Anzahl der verwendeten Lautsprecher. Die erste Zahl steht für die Anzahl der Satelliten und die zweite Zahl für die Anzahl der Basslautsprecher. Somit hat ein 5.1-System fünf Satelliten und einen Basslautsprecher - den so genannten Subwoofer. 5.1-Systeme sind momentan der Standard für Games, Audio und Film.

Aufbau - So gehts

Ein Boxen-System für Surround-Sound muss optimal aufgestellt werden. So kommen die Frontlautsprecher (Front) links und rechts vom Monitor zum Einsatz und geben den normalen Stereo-Klang wieder. Unter dem PC-Monitor muss der zentrale Lautsprecher (Center) aufgestellt werden. Dieser Lautsprecher gibt beispielsweise die Dialoge bei Zwischensequenzen oder Filmen wieder. Falls unter dem PC-Monitor nicht genügend Platz ist, kann der "Center" auch mittig auf dem Monitor platziert werden. Zwei Surround-Boxen (Rear) werden hinter dem Spieler aufgestellt. Der Subwoofer des Systems kann unter den Schreibtisch kommen. Da manche Subwoofer mit Bedienelementen wie Lautstärkeregler und Power-Schalter versehen wurden, sollte er in diesem Fall so aufgestellt werden, dass man an die Drehregler kommt. Einige Hersteller haben hier geschicktere Lösungen gefunden und ihre Systeme mit einer Funk- oder Kabelfernbedienung versehen.

Features und Preise

Wer in die Surround-Klangwelt einsteigen will, muss für ein 5.1-System mindestens 60 Euro auf den Tisch legen. Bei diesem Preis kann man bereits mit einem sehr ausgewogenen Klang rechnen. Wer ein System mit einer "THX-Zertifizierung" der "Star Wars"-Schmiede Lucasfilm haben will, muss mit Kosten ab 250 Euro rechnen. Diese Systeme sind etwas für anspruchsvolle User, die auf kleinste Sound-Nuancen Wert legen. Bei der Auswahl der Boxen sollte man auf das Material achten. Boxen aus Holz ist der Vorzug zu geben, da sie der bessere Klangkörper sind. Alternativ sollten die Lautsprecher wenigstens aus massivem Kunststoff sein, damit eine verzerrungsfreie Wiedergabe gewährleistet wird. Als weiterer Faktor ist die Leistungsangabe (in Watt) interessant. Hier zählt einzig der RMS-Wert ("Root Mean Squared") des Herstellers. Die um ein Vielfaches höheren PMPO-Werte ("Peak Maximum Power Output") geben lediglich den kurzzeitig erreichbaren Spitzenwert an. Diese werden jedoch gerne in Werbebroschüren angepriesen. Ein Surround-System zum Spielen sollte mindestens 8 Watt (RMS) für die Satelliten und 20 Watt (RMS) für den Subwoofer mitbringen. Gutes Mittelmaß bieten Systeme mit 50/150 Watt. Sie sind ab zirka 120 Euro erhältlich. Hochwertige Systeme bieten 110/250 Watt und mehr. Kostenfaktor: ab 400 Euro.

Klanggenuss zuhause und unterwegs

Wer Surround-Sound hören will, braucht eine geeignete Soundkarte. Mittlerweile gibt es zwar schon einige Hersteller, die Onboard-5.1-Sound anbieten, wer dies jedoch nicht hat, muss nachrüsten. Hier gibt es bei Desktop-PC zwei Möglichkeiten: Zum einen kann man eine neue Soundkarte in den Rechner einbauen oder zum anderen eine externe Karte über den USB-Port anschließen. Wer ein Notebook ohne Surround-Sound hat, kann ebenfalls auf eine USB-Lösung zurückgreifen. Alternativ bietet sich hier noch eine PCMCIA-5.1-Soundkarte an.

Kosten einer Einsteckkarte

Ideal für Einsteiger: Eine PCI-5.1-Soundkarte für den Desktop-PC mit einer Abtastrate von 48 kHz und einer Soundqualität von 16 Bit gibt es ab 20 Euro. Wer etwas mehr als 50 Euro investieren will, kann bereits mit 24 Bit und 96 kHz bei Aufnahme und Wiedergabe und somit einer besseren Klangqualität rechnen. Eine solche Karte deckt die normalen Sound-Anforderungen von Games und Filmen ab. Hochwertigere Karten unterstützen auch 7.1-Systeme, THX, DVD-Audio (Mehrkanal Audio mit bis zu 96 kHz und 24 Bit / Audio-CD: 44,1 kHz/16 Bit) und viele weitere Formate und Features.

Fazit

Wer das optimale Sound-Erlebnis am PC erleben will, kommt heutzutage nicht mehr um eine Soundkarte mit Surround-Unterstützung herum. Und dank des derzeitigen Booms können auch Einsteiger kostengünstig in die wunderbaren Klangwelten eintauchen.

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