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Hardware - Gamer-PCs: Spielspaß muss nicht teuer sein

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Gamer-PCs  

Spielspaß muss nicht teuer sein

09.05.2005, 16:07 Uhr | Kai Schwarz / kro, t-online.de

Wer am Computer spielen will, der braucht nicht unbedingt einen leistungsstarken Rechenkünstler für 1.000 Euro und mehr. Beim Kauf eines PCs sollte man immer an seine Ansprüche und bevorzugten Spiele-Genres denken: Für die "Moorhuhnjagd" reicht ein PC unter 400 Euro, wer mal einen 3D-Shooter anspielen will, kann schon ab 500 Euro mitmischen. Höhere Bildschirmauflösungen und fixe 3D-Leistung gibt es ab 800 bis 1.000 Euro. Wer in der Königsklasse spielen will, muss für ein System rund 1.500 Euro investieren. Auf welche Punkte man wert legen sollte und wo die Grenzen der einzelnen Preisklassen sind, erfahren Sie hier.

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Der Einstieg: 500 Euro reichen aus

Spieletaugliche PCs gibt es bereist ab 500 Euro. Wer jedoch auf solchen Rechnern hardwareintensive Games wie „Doom 3“, "Splinter Cell 3" oder „Far Cry“ mit höchsten Detailstufen spielen will, wird enttäuscht. Ein solcher Rechner reicht jedoch für eine zünftige Ballerei wie "Moorhuhn" oder stundenlange Partien PC-Schach vollkommen aus. Selbst Games wie „UT 2004“, „FIFA 2005“ oder das Adventure um die Comic-Helden „Clever & Smart“ laufen problemlos. Ein PC in dieser Preisklasse sollte mindestens über einen 1,5-GHz-Prozessor verfügen, wie beispielsweise ein preiswerter „Athlon 64 2800+“ mit 1,8 GHz. In punkto Grafik ist in diesem Preissegment maximal mit einer "ATI Radeon 9600“ zu rechnen. Diese Karte unterstützt „DirectX 9“ und „Open GL“. In günstigeren Systemen findet man eine „Radeon 9250“ mit „DirectX 8“-Unterstützung. Das heißt, hier können nicht alle Effekte neuerer Spiele genutzt werden. Wer eine Grafikkarte von Nvidia sein Eigen nennen will, setzt auf eine „GeForce FX 5200“. Mit allen Pixelschleudern in dieser Preisklasse können zwar neue Games gespielt werden, allerdings muss man Abstriche bei der Auflösung, den Effekten und den Details hinnehmen.

Was man bei Billig-PCs noch beachten muss

Günstiger Preis hin oder her - weniger als 512 MB Arbeitsspeicher sollte in keinem Gamer-PC stecken, ansonsten kommt der Spielablauf ins Stocken. Empfehlenswert ist ein schnelles DDR-400-Arbeitsspeicher-Modul. Beim Sound reicht der normale Onboard-Stereo-Sound aus. Die meisten Mainboards unterstützen bereits sechs oder mehr Boxen, um den Spieler in eine beeindruckende Surround-Soundkulisse zu setzten. Neue Games brauchen viel Speicherplatz, darum müssen auch preiswerte Systeme über schnelle Festplatten mit mindestens 60 GB Speicherplatz verfügen. Außerdem sollte man auch auf ein DVD-ROM-Laufwerk, am besten einen DVD-Brenner, achten. Tipp: Um Geld zu sparen, verzichtet man bei einem Gamer-PC zu Gunsten von Grafik und Prozessor lieber auf eine auf TV-Karte oder einen Kartenleser.

Mittelklasse-Rechner für dickere Geldbeutel

Bei Systemen um die 1.000 Euro zeigt sich der Mehrwert in einer flüssigeren und detailreicheren Darstellung der Spiele. So können auch grafisch anspruchsvollere Spiele wie „Prince of Persia 2“, "Need for Speed Underground 2" oder „Die Siedler 5“ in bester Qualität gezockt werden. Als kleinster Prozessor kann in einem solchen System ein „Athlon 64 3000+“ mit 2 GHz für satte Rechenleistung sorgen. Bei der Wahl der Grafikkarte muss mindestens eine „Radeon 9800“ oder „GeForce 6600“ verbaut sein. Beide Karten unterstützen „DirectX 9“ und „Open GL“. Der Arbeitsspeicher sollte mit 1 GB etwas großzügiger ausgelegt sein als bei einem Einsteigermodell. Für eine gute Soundkulisse sorgt am Besten eine „Audigy 2 ZS“ von Creative. Diese 24-Bit-Karte unterstützt 7.1-Sound, „EAX“ sowie „EAX ADVANCED HD“. Zusätzlich sollte das System auf eine schnelle 120-Gigabyte-Festplatte zugreifen können. DVD-Brenner und ein alternatives Abspielgerät (CD-/DVD-ROM) sind in dieser Preisklasse Pflicht. So ausgerüstet kann man die meisten aktuellen Games in sehr guter bis bester Grafikqualität und mit großartigem Sound genießen.

Die Königsklasse der Daddelkisten

Der optimale PC für anspruchsvolle Gamer ist nicht so teuer, wie manche Anwender vermuten. Mit rund 1.500 Euro kann man einen Rechner mit satter 3D-Performance zusammenstellen, der anspruchsvollen Spielen wie „Half Life 2“, „Doom 3“ oder „SWAT 4“ eine solide Basis bietet. Als Recheneinheit sollte ein solches System mindestens über einen „Athlon 64 3400+“-Prozessor verfügen. Als Arbeitsspeicher sind zwei 512-MB-DDR-400 Module mit einem Dual-Channel-Mainbord empfehlenswert. Für die Grafikkarte ist High-End Pflicht: Eine "Radeon X850“ oder „Geforce 6800“ sind hier die erste Wahl. Eine schnelle Serial-ATA-Festplatte mit 160 GB Speicherplatz oder mehr, ein DVD-Laufwerk sowie ein DVD-Brenner dürfen in dieser Preisklasse nicht fehlen. Um besten Sound zu erhalten, ist auch hier eine hochwertige Soundkarte wie die „Audigy 2 ZS“ empfehlenswert.

Achten Sie auf die Features

Für schnelle Games müssen die Komponenten stimmen. Eine schneller Prozessor mit optimaler Anbindung an den Arbeitsspeicher sowie eine hochwertige Grafikkarte und gutem Sound sind die wichtigsten Bausteine eines Gamer-PCs. Bei einem begrenzten Budget sollte man auf „Schnickschnack“ wie TV-Karte, Kartenlesegerät oder Bluetooth-Schnittstelle lieber verzichten. Wer zusätzlich Geld sparen will, kann sich bei verschiedenen (Online-)Händlern die Hardware günstig kaufen und seinen eigenen Computer zusammenbauen. Hierfür wird allerdings einiges an Fachwissen benötigt.

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