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Soundkarte: Satte Bässe und wuchtige Klänge beim Zocken

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Soundkarten  

Satte Bässe und wuchtige Klänge beim Zocken

13.07.2005, 12:17 Uhr | Kai Schwarz / kro

Langweiliger Stereosound war gestern. Aktuelle Spiele liefern glasklaren und wuchtigen 5.1.-Surround-Sound wie in Hollywood-Filmen. Was eine Soundkarte alles können muss, um solche Klangwelten zu produzieren, erfahren Sie hier.

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Akustisch mittendrin


Wer sich beim Spielen am PC auf „Tetris“, „Mah Jongg“ oder „Moorhuhn“ spezialisiert hat, für denjenigen reicht der normale Onboard-Sound oder eine billige Stereokarte, die es bereits ab 8 Euro im Handel gibt, aus. Wer jedoch in gigantische Klangwelten abtauchen will, die viele moderne Games wie "DTM Race Driver 2", "Splinter Cell" oder "Trackmania Sunrise" mit sattem 3D-Sound (Mehrkanalton mit bis zu acht Lautsprechern) bieten, der braucht eine hochwertige Soundkarte und entsprechende Boxen.

Kino-Sound für Zuhause

Diese Boxensysteme besteht meist aus fünf Satelliten (kleine Lautsprecher für hohe und mittlere Töne) und einer Bassbox (großer Lautsprecher für die Tiefen), die den Spieler umringen. Drei Satelliten stehen vor dem Spieler und zwei hinter ihm. Durch diesen Aufbau entsteht ein Rundum-Klang, eben der so genannte Surround-Sound. So ausgerüstet können bei Rennsimulationen Fahrzeuge exakt geortet werden, wenn sie sich beispielsweise von hinten nähern. Auch bei vielen Ego-Shootern kann so die Richtung bestimmt werden, aus der ein Gegner heranrückt. Aber auch bei Sport-Games steigert 3D-Sound den Spielspaß enorm. Bei "FIFA 2005" hat man mit einem Surround-System das Gefühl, mitten im Stadion zu sitzen. Wer solche Spiele mit bestem Sound genießen will, der braucht neben entsprechenden Boxen eine Soundkarte, die einiges auf dem Kasten hat.

Das sollte die Karte mitbringen

Anhand der technischen Angaben einer Soundkarte kann man schon gewisse Rückschlüsse auf die Qualität der Hardware ziehen. Um Audio-CD-Qualität wiederzugeben, muss die Karte eine Abtastrate von 44,1 kHz und eine Auflösung von 16 Bit haben sowie Stereoton (Zweikanalton) wieder geben können. Die Abtastrate gibt dabei an, wie oft in der Sekunde das Audiosignal abgetastet wird. Je höher dieser auch als Samplingfrequenz bezeichnete Wert ist, desto hochwertiger ist die Audioqualität. Die Auflösung gibt an, wie viel Bit jedem Sample dabei zur Verfügung stehen. Die Mindestanforderung für den Audio-CD-Standard erfüllen meinst schon Onboard-Chips oder Billigst-Soundkarten. Anspruchsvolle Gamer wollen aber nicht nur Stereosound in Audio-CD-Qualität, sondern Surround-Sound, und das in bester Tonqualität. Moderne Karten bietet darum Mehrkanalton mit 96 kHz Abtastrate und 24 Bit Auflösung. Zusätzlich muss eine Soundkarte für Gamer Features wie "EAX" ("Environmental Audio Extension"), "DirectSound" (3D-Sound von Microsoft) und "Dolby Digital" (Mehrkanalton) unterstützen. Karten dieser Leistungsklasse gibt es ab 30 Euro.

Die Muss-Features

Viele aktuelle Games setzen auf Standards wie "EAX" von Creative Labs oder "Dolby Digital". Diese Features müssen auch von der Soundkarte unterstützt werden. "EAX" lässt beispielsweise Umgebungsgeräusche sehr realistisch wirken und ist bei Spiele-Entwicklern sehr beliebt. "Dolby Digital" ist bereits aus der Kino- und Video-DVD-Welt bekannt und wird von immer mehr Spielen für den Surround-Sound genutzt. Ein weiterer wichtiger Standard, den keine Karte für einen Gamer-PC unterschlagen darf, ist Microsofts "DirectSound". Diese Technologie wird bei vielen Spielen zur Erzeugung von 3D-Raumklangeffekten genutzt. Für den gleichen Zweck nutzen einige Spieleentwickler auch "OpenAL", ein anderes System, das nicht von Microsoft entwickelt wurde. Auch dieser Standard sollte von der Soundkarte unterstützt werden.

Tipps beim Aufrüsten

Bevor Sie nun eine neue Soundkarte in ein PC-System einbauen, müssen alle alten Treiber entfernt werden. Ansonsten kann es zu Hardware-Konflikten oder einem Systemabsturz kommen. Falls der Rechner bisher mit Onboard-Sound gelaufen ist, muss dieser vor der Installation der neuen Soundkarte im BIOS deaktiviert werden. Wichtig beim Einbau: Wählen Sie für die Soundkarte nicht den PCI-Steckplatz neben der Grafikkarte. Hier kann es unter Umständen zu Hardwarekonflikten kommen. Falls es nicht anders geht, dann sollten Sie bei Problemen die Plätze von zwei Karten tauschen. Mit ein wenig Glück löst sich das Problem dann von alleine. Wer das Schrauben am PC vermeiden will, kann auch auf eine externe Soundkarte setzen. Diese wird an den USB-Anschluss angestöpselt. Nach der Installation der Soundkarte - egal ob intern oder extern - ist ein Besuch der Hersteller-Internetseite ratsam. Hier finden Sie aktuelle Treiber und sinnvolle Updates der mitgelieferten Software.

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