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Spielekonsole: Revolution für die "Nintendo Revolution"

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Nintendo Revolution Controller  

Revolution bei der "Revolution"

16.09.2005, 12:18 Uhr | T-Online

Nintendo-Präsident Satoru Iwata hatte auf der Spiele-Messe „Tokyo Games Show“ den Controller zur kommenden Spielekonsole „Nintendo Revolution“ vorgestellt. Er sieht einer Fernbedienung ähnlich und wird von Nintendo als „Remote Controller“ bezeichnet. Mit diesem ungewöhnlichen Design sticht der japanische Spiele- und Konsolen-Hersteller aus der geläufigen Gestaltung von Steuerungsgeräten heraus. Erstmals in der Videospiel-Geschichte hält der User das Eingabegerät nicht mit beiden Händen, sondern kann einhändig das Spielgeschehen steuern. Das kabellose Gerät ermöglicht es, dass der Spieler sich frei vor dem Fernseher bewegen kann. Die Steuerung folgt dem Prinzip eines Laserpointers oder einer „Lightgun“: Sensoren im Controller wie auch in der „Nintendo Revolution“-Konsole erkennen genau die Position in der Raumtiefe, zudem werden die Bewegungen und Bewegungs-Geschwindigkeit erfasst. So sind für Videospiele völlig neue Interaktionsmöglichkeiten umsetzbar. Nintendos Ankündigung auf der Spiele-Messe E3 im Mai, mit dem „Revolution“-Controller etwas völlig Innovatives vorzustellen, scheint in Erfüllung zu gehen.

Download Trailer zum "Revolution"-Controller (16,8 MB)

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Innovative Spielideen 

Nintendo stellt zudem auch einige Konzepte vor, wie das neuartige Eingabegerät in Games am besten zum Einsatz kommt. So wird man zum Beispiel in Abenteuer-Spielen die Möglichkeit haben, das Schwert selbst zu führen und somit einen virtuellen Kampf vor der Flimmerkiste auszutragen. Nintendo wäre nicht Nintendo, wenn nicht auch allerlei neuartige, ungewöhnliche und kuriose Spiel-Konzepte durch den neuen Controller eine Blüte erleben würden: Fliegen mit der Klatsche erledigen, Fische schnellstmöglich zerteilen, eine Partie Squash spielen oder bei Angelsimulationen den Köder auswerfen. Wie bei Sonys „Eyetoy“ wird wohl eine große Fülle an unterhaltsamen Mini-Games auf den Spieler zukommen.

Neues Tastenlayout

Nicht nur beim Design, auch bei der Anzahl und Anordnung der Tasten beschreitet Nintendo neue Wege. Auf der Oberseite verfügt das Gerät über ein digitales Steuerkreuz, unter dem ein großer Button mit der Beschriftung „A“ liegt. Dieser dient wohl zusammen mit der kleineren „a“- sowie „b“- und der großen „B“-Taste auf der Unterseite zur Steuerung und Bedienung der Spiele. Darüber hinaus gibt es die standardmäßigen Tasten „Start“ und „Select“ sowie den neuen „Home“-Button. Wofür letzterer genau benutzt werden kann, hat Nintendo noch nicht verraten. Branchen-Insider gehen davon aus, dass dieser für die Steuerung der Wireless-Verbindung benutzt wird.

Weitere Controller-Einheiten zum Anschließen

Ein „Expansion Port“ an der Unterseite erlaubt es, weitere Controller anzuschließen. In dieser „Nunachaku“-Konfiguration arbeiten beide Geräte zusammen. Nintendo zeigte auf der „Tokyo Games Show“ einen zweites Eingabegerät, das eine analoge Steuereinheit – ähnlich den analogen Sticks bei konventionellen Gamepads – besaß. Zusammen mit dieser Einheit können dann auch „gewöhnliche“ Spiele gesteuert werden. Laut Nintendo sind weitere Zusatzeinheiten wie Bongos oder Tanzmatten angedacht.

Spielerische (R)Evolution?

Im Vergleich zu "Xbox 360" und "Playstation 3" fällt Nintendos "Revolution" von den Maßen her kleiner aus. Die Konsole ist kaum größer als drei aufeinander gestapelte DVD-Hüllen und sieht aus wie eine externe PC-Festplatte mit der Form einer überdimensionalen SD-Card. Auf der diesjährigen E3 zeigte Nintendo die Prototypen der Konsole in verschiedenen Farben wie weiß, grün und rot.

Alte Games spielen

Die Konsole wird abwärtskompatibel sein und alle Gamecube-Spiel unterstützen. Damit aber nicht genug: Aus dem Internet sollen sich zudem Spiele für den Gamecube und ältere Nintendo-Plattformen nachladen lassen. Dazu zählen Spiele für das Nintendo 64, das Super Nintendo Entertainment System (SNES) und auch das Nintendo Entertainment System (NES). Spiele-Erweiterungen für "Revolution"-Titel - wie Charaktere und neue Level - sollen zusätzlich kostenpflichtig angeboten werden. Die Erweiterungen werden auf SD-Speicherkarten gespeichert, durch die Spieler den internen Flash-Speicher von 512 MB erweitern können. Eine Festplatte steckt nicht in dem kompakten Gerät.

Technische Daten

"Revolution" nimmt normale 12-cm-Medien - "Revolution-Discs" und DVD-Spielfilme - wie auch die kleineren Gamecube-Scheiben auf. Zur DVD-Wiedergabe wird offenbar Zubehör benötigt. Kern der Konsole ist ein von IBM entwickelter Prozessor mit Codenamen "Broadway", der Grafikchip kommt von ATI und hört auf den Codenamen "Hollywood". Details zu den Chips nannte Nintendo bislang nicht. Die Rechenpower der neuen Konsole soll etwa beim zwei- bis dreifachen des Gamecube liegen. Die Konsole wird über zwei USB-Ports und WLAN verfügen. Letzteres will Nintendo über die "Nintendo Wi-Fi Connection" eng mit Spielen verzahnen. Schon zum Start sollen einige entsprechende Titel zu haben sein. Das geplante Online-Netz und seine Mehrspieler-Vermittlung scheint an Microsofts "Xbox Live" angelehnt.

Zielgruppe: Gelegenheitsspieler

Erklärtes Ziel von Nintendo ist es, mit der Revolution neue Zielgruppen zu erreichen. Dabei spricht Nintendo von Casual-Gamern und solchen, die sich heute noch gar nicht als Spieler begreifen - und versucht sich damit inhaltlich von der Konkurrenz abzuheben. Die einfache und intuitive Handhabung des neu vorgestellten Controllers unterstreicht diese Zielsetzung.

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