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Windows XP Spiele-Tuning  

Pimp my Betriebssystem

23.10.2006, 15:28 Uhr | Medienagentur plassma / jr

Windows XP (Microsoft / Monatage: T-Online)Windows XP (Microsoft / Monatage: T-Online)Windows XP ist mit weitem Abstand das meist benutzte Betriebssystem für Spiele-PCs. Als Herzstück eines Computers hat ein Betriebssystem gehörigen Anteil daran, wie stabil und flott verschiedene Anwendungen laufen. Grund genug, um zu zeigen, mit welchen Einstellungen oder Funktionen sich XP auf einem Spiele-PC tunen lässt. Im Gegensatz zu den Tuning-Maßnahmen bei Grafikkarte oder Prozessor ist das Tuning des Betriebssystems nicht ganz so erfolgversprechend, doch ein paar Leistungsschübe lassen sich mit wenigen Handgriffen dennoch erzielen.

Foto-Show Windows XP richtig tunen
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Alle Jahre wieder

Windows XP (Bild: Microsoft)Windows XP (Bild: Microsoft)Selbst wenn das System stabil läuft - durch das Installieren und Löschen von Spielen und Demo-Software sowie das Neueinspielen von Treiberprogrammen "verfettet" Windows XP im Lauf der Zeit. Die Registry schleppt Ballast mit, der Arbeitsspeicher wird belastet. Damit Windows XP stabil und schnell läuft, der beste und unbequemste Tipp gleich als Erstes: Einmal pro Jahr sollte man das Betriebssystem komplett neu installieren. Auch wenn der Aufwand dafür recht hoch ist - es gilt, das Grundsystem und die Gerätetreiber zu installieren, anschließend die Servicepacks und die sicherheitsrelevanten Bugfixes, die Microsoft zur Verfügung stellt - es lohnt sich. Die Performance von XP wird spürbar besser, und das Betriebssystem startet auch wieder schneller. Ein weiteres Problem: Viele installierte Anwendungen erhöhen auch die Anfälligkeit gegenüber Fehlern. Zwar lässt sich die Windows-Registrierung über diverse Programme entrümpeln (etwa Tune Up), doch die Reinigungswirkung ist bestenfalls punktuell und eine komplette Neuinstallation in jedem Fall vorzuziehen. Damit eine solche einigermaßen flott von Statten geht, sollte man Windows XP auf einer eigenen Partition der Festplatte installieren. Dadurch behält man beim Formatieren der Partition seine Spielstände und Dateien, die auf anderen Partitionen liegen. Es reicht dann in der Regel, dass betreffende Spiel neu zu installieren, alle Einstellungen und Spielstände werden meist problemlos gefunden.

Aufräumen auf der Festplatte

Windows XP (Bild: Microsoft)Windows XP (Bild: Microsoft)Ohnehin ist es sinnvoll, die Spiele nicht auf derselben Partition zu installieren wie Windows XP, der Zugriff dauert sonst merklich länger. Allerdings füllen sich auch die anderen Festplatten und Partitionen mit der Zeit so stark, dass der Start eines Spieles immer länger dauert. Abhilfe schafft dagegen das Defragmentieren. In diesem Vorgang werden eigentlich zusammenhängende Dateien, die wild auf der Festplatte verteilt sind, wieder zusammengeführt. Um das Defragmentieren zu starten, klickt man im Arbeitsplatzmenü einfach auf die betreffende Festplatte mit einem Rechtsklick und wählt "Eigenschaften". Im nun sich öffnenden Reiter findet man unter "Extras" den Punkt "jetzt defragmentieren". Je nach Größe der Platte kann der Vorgang schon mal einige Stunden benötigen, zur Not lässt man ihn über Nacht laufen. Empfehlenswert ist die Durchführung der Defragmentierung einmal pro Monat für jede Festplatte beziehungsweise Partition. Besonders bei ladeintensiven Spielen wie Gothic 3 oder Battlefield 2 gewinnt man durch eine aufgeräumte Festplatte einige wertvolle Sekunden beim Ladevorgang.

Durchgespielt und gelöscht

Bevor man sich an die Defragmentierung macht, sollte man zuvor eventuell schauen, ob sich auf der Festplatte nicht mehr gebrauchte Daten oder Anwendungen befinden. Ist ein Spiel schon längst durchgezockt, lohnt es sich, dieses komplett über den Windows-Deinstallationsmanager von der Platte zu löschen. Selbst in Zeiten der DVD belegen moderne Spiele bis zu sechs Gigabyte auf einer Partition, mit Spielständen können es schnell doppelt so viele werden. Je leerer die Festplatte ist, desto flotter läuft anschließend auch die Defragmentierung ab. Da die meisten Spiele auf Wunsch Spielstände, selbst erstellte Karten oder Einstellungen bei der Deinstallation auf der Platte lassen, steht einem Löschen von durchgezockten Spielen nichts im Weg.

Keine Chance für alte Treiber

Windows XP (Bild: Microsoft)Windows XP (Bild: Microsoft)Ohne Treiber läuft selbst das beste Betriebssystem nicht rund. Daher sollte man regelmäßig darauf achten, ob für die eigene Hardware neue Treiber erschienen sind. Am besten schaut man dafür auf die Internet-Seiten der betreffenden Hersteller. Speziell Treiber von Grafikkarten werden fast monatlich aktualisiert, aber auch Treiber für Soundkarten oder Eingabegeräte wie Mäuse und Gamepads sollten überprüft werden. Um sein System sauber zu halten ist es am besten, wenn man alte Treiber vor der Installation der neuen zuerst löscht. Ansonsten können alte Treiberreste durchaus für Probleme in Form von Spielabstürzen sorgen.

Downloads Mehr Leistung dank Grafikkartentreiber-Update

Die Sache mit dem virtuellen Speicher

Über die Systemsteuerung - System und den Reiter "Erweitert" gelangt man zum Punkt "Virtueller Arbeitsspeicher". Dieser sorgt dafür, dass Windows XP bei Speicherknappheit Daten auf die Festplatte auslagert. Klickt man den Punkt "Ändern" an, darf man selbst bestimmen, wie groß die Auslagerungsdatei sein und wo sie gelagert werden soll. Zu der Größe der Datei gibt es zahlreiche Ansichten, bewährt hat sich das 1,5 fache des Arbeitsspeichers. Hat der PC also ein Gigabyte Arbeitsspeicher, sollte die Datei eineinhalb Gigabyte besitzen. Wichtig ist auch, dass die Datei sich nicht auf derselben Partition befindet wie die Windows-Installation, das verlangsamt das System.

Prozesse beenden

Jedes im Hintergrund laufende Programm verbraucht bei Windows XP Hauptspeicher. Je mehr Anwendungen geöffnet sind, desto weniger Speicher bleibt für die Spiele übrig. Gerade bei hardwarehungrigen Spielen sollte man daher so viele Programme wie möglich vor dem Spielstart beenden. Über den "Klammergriff" (Strg+ALT+Entf) gelangt man in den Windows Task-Manager. Im Reiter "Anwendungen" werden die aktuell geöffneten Programme angezeigt. Interessant ist auch der Reiter "Prozesse"; hier werden alle laufenden Prozesse und Dienste auflistet und wie viel Speicher sie verbrauchen. Ob nun Virenscanner, ICQ oder der Windows Messenger, möchte man alle Ressourcen für ein Spiel aus seinem System herauskitzeln, empfiehlt es sich, die nicht unbedingt benötigten Anwendungen zu beenden.

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