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Kaufberatung Spiele-PC  

Aufrüsten oder neu kaufen?

17.01.2007, 16:30 Uhr | Medienagentur plassma / jr, t-online.de

Aufrüsten oder neu kaufen? (Montage: T-Online)Aufrüsten oder neu kaufen? (Montage: T-Online)Jeder Spiele-PC-Besitzer stellt sich in regelmäßigen Abständen die Gewissensfrage: Wie lange tut's meine aktuelle Kiste noch? Muss ich bald meine Hardware aufrüsten, um noch aktuelle Games-Software nutzen zu können? Oder sollte ich mir gleich einen neuen Rechner kaufen? Gegenwärtig sind solche Überlegungen aktueller denn je - schließlich wird in Kürze Microsofts neues Betriebssystem Windows Vista verfügbar sein und sowohl hardware- als auch softwareseitig in den nächsten Monaten für einige Bewegung auf dem PC-Markt sorgen.

Foto-Show Spiele-PC: Aufrüsten oder neu kaufen?
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Langfristige Orientierung an Vista

Auch wer gegenwärtig nicht plant, auf Vista umzusteigen, wird in seinen Hardware-Entscheidungen dennoch davon beeinflusst. Wer gerne die neuesten Spiele zockt, kommt irgendwann an der DirectX 10-Schnittstelle nicht mehr vorbei, die ausschließlich Bestandteil von Vista sein wird und mit früheren Versionen von Windows nicht mehr kompatibel ist. Um in den vollen Genuss der erweiterten Möglichkeiten zu kommen, die DirectX 10 in Sachen Grafik und Performance bieten soll, benötigt man dann wohl oder übel eine DirectX 10-kompatible Grafikkarte - und eine solche Anschaffung macht unter Umständen eine ganze Reihe weiterer Neukäufe nötig. Das reicht vom Motherboard über neue DDR2-RAM-Riegel bis hin zum leistungsfähigeren Prozessor. Der Grund: Eine einzelne Top-Komponente macht aus einem müden Casual-Game-Krieger noch längst keine davon zischende 3D-Spiele-Rakete. Nur wenn die einzelnen Komponenten eines Spiele-PC leistungsmäßig ungefähr in derselben Klasse spielen, ist der PC von seiner Gesamtperformance her fit für kommende Spiele-Herausforderungen. Allerdings wird noch eine ganze Weile DirectX 9 den Markt beherrschen, und solange kommen Spieler auch mit einem System auf ihre Kosten, das unter Windows XP die volle Leistung bietet.


Download Windows Vista Upgrade Advisor Tool
Download Windows Vista Hardware Compatibility List

Ohne Arbeitsspeicher geht nicht schnell

Die Anforderungen an die Hardware eines Spiele-PC werden durch Vista steigen. Und so stellt sich über kurz oder lang die Frage: Reicht es, dem altgedienten Rechner noch einmal eine Frischzellenkur zu verpassen, oder muss man die große Keule schwingen und sich für ein neues PC-System entscheiden? Die Antwort auf diese Frage hängt nicht zuletzt davon ab, wofür der PC eingesetzt wird und welches Innenleben er bereits vorzuweisen hat. Wer sich größtenteils auf gängige Office-Anwendungen, Internet-Browser und Mail-Clients beschränkt und seine Spiele-Ambitionen auf den Casual-Games-Sektor beschränkt, der kann schon mit einer RAM-Erweiterung von 512 MB auf 1 GB einen gehörigen Performance-Schub erzielen. Ein Gigabyte RAM ist auch die Untergrenze für Spielen unter Windows XP; für Vista sollten es dagegen am besten zwei GB Arbeitsspeicher sein.

Handbuch-Check unverzichtbar

Aber schon bei der relativ unkomplizierten nachträglichen Erweiterung des Hauptspeichers gilt es, das Handbuch zum Motherboard zu konsultieren: Welche RAM-Typen verträgt das Board? Man sollte möglichst nur RAM-Module ein und derselben Bauart (Speicherkapazität, Betriebsgeschwindigkeit) verwenden, die am besten vom selben Hersteller stammen. Nur so lassen sich die Bausteine im schnelleren Dual-Channel-Modus betreiben, bei dem die Daten besonders schnell in den Arbeitsspeicher gelesen und verarbeitet werden. Für Dual Channel-Betrieb müssen in der Regel die ersten beiden Speicherbänke identisch bestückt sein und der Speichercontroller mitspielen. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Beim aktuellen DDR2-SDRAM ist auch der Betrieb von beispielsweise zwei 256-MB-Riegeln und einem 512-MB-Modul im Dual-Channel-Modus möglich.

Blühende Landschaften in 3D

Spieler müssen abschätzen, welche Systemanforderungen ihre Lieblings-Genres stellen und wie diese sich in den kommenden Monaten entwickeln werden. Ego-Shooter mit ihrer realistischen 3D-Darstellung von Spielfiguren und Umgebung, mit aufwändigen Licht-, Schatten- und Partikeleffekten, beinahe fotorealistischen Texturen und rasantem Gameplay erweisen sich als immer Hardware-hungriger. Doch auch Strategietitel wie Medieval 2: Total War ziehen nach: Massenschlachten mit mehreren hundert detaillierten Kämpfern unterschiedlicher Waffengattungen bei realistischer Darstellung von Wind und Wetter fordern ebenfalls einen hohen Tribut von der Rechenleistung. Will man aufwändige Rollenspiele wie den Publikums-Hit Gothic 3 mit allen Grafikdetails ohne Ruckeln genießen, sollte man schon über eine High-End-Ausstattung mit Intels Dual-Core-Prozessor, zwei GB DDR2-RAM und eine flotte PCI-Express-Grafikkarte wie die Geforce 7900 GTX von Nvidia oder die ATI Radeon X1950 nachdenken. Wer sehr viel Geld in der Tasche hat, kann auch zu Grafikkarten mit Nvidias G80-Chip greifen. Damit ausgestattete Karten unterstützen heute schon DirectX 10 und sind am oberen Ende der Leistungsskala einzuordnen. Allerdings muss man für diese Hightech-Grafikschleudern je nach Ausstattung derzeit zwischen 400 und 500 Euro berappen.

Verwirrende Vielfalt

Asus-Motherboard mit Sockel 775 (Bild: Asus)Asus-Motherboard mit Sockel 775 (Bild: Asus)Bei der Entscheidung für Aufrüsten oder Neukauf spielt das Motherboard im Rechner eine Schlüsselrolle: Welche Prozessoren passen auf den Prozessor-Sockel? Lassen sich moderne RAM-Bausteine (DDR oder DDR 2) darauf verwenden, und welche Steckplätze (PCI, AGP, PCI Express) stehen für die Grafikkarte zur Verfügung? Bietet das Mainboard nur die Möglichkeit zum Anschluss herkömmlicher IDE-Festplatten, oder lassen sich bereits moderne Serial-ATA-Harddisks mit Datenübertragungsraten bis zu 300 MB/Sekunde verwenden? Letztere verbessern auch zur Reduzierung der Temperaturentwicklung bei, da der kühlende Luftstrom im PC nicht mehr durch das breite graue 40-Adern-Flachbandkabel blockiert oder umgelenkt wird. Ein Blick ins Handbuch des Motherboards ist hier unerlässlich, will man nach dem Kauf neuer Komponenten böse Überraschungen mit Inkompatibilitäten vermeiden.

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