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"Live": Microsoft vernetzt die Spiele-Welten von PC und Xbox

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"Live": PC und Xbox360 im Gefecht  

Microsoft vernetzt die Spiele-Welten

14.03.2007, 14:45 Uhr | Golem.de / jr, t-online.de

"Games for Windows"-Logo (Bild: Microsoft)"Games for Windows"-Logo (Bild: Microsoft)Microsoft will es Xbox 360- und Windows Vista-PC-Spielern künftig über einen vereinheitlichten Dienst ermöglichen, gemeinsam zu spielen und miteinander zu kommunizieren. Dennoch bleibt es bei getrennten Namen: Xbox Live für die Xbox 360 und Games for Windows Live für den PC. Unter dem Begriff Live Anywhere hatte Bill Gates auf der Spiele-Messe E3 die einheitliche Spiele-Community bereits im vergangenen Jahr angekündigt und versprochen, sie werde sowohl die Spielekonsole, den PC als auch Smartphones mit Windows Mobile miteinander verbinden. Jetzt hat Microsoft konkrete Informationen zur Verbindung von Xbox 360- und Windows-PC-Spielern bekannt gegeben. Der Startschuss für das "Live"-Projekt soll am 8. Mai 2007 ertönen, zeitgleich zum Start der Vista-Version des bekannten Action-Shooters Halo 2. Dumm nur, dass es mit dem versprochenen Gefecht PC vs. Xbox 360-Konsole vorerst nichts wird, da dafür geeignete Spiele fehlen. Noch dümmer: Für die "Live"-Option darf man tief ins Portmonnaie greifen.

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Games für vernetztes Spielen

Halo 2 für Vista (Bild: Microsoft)Halo 2 für Vista (Bild: Microsoft)Das überarbeitete Halo 2 soll grafisch verbessert und mit einem erweiterten Spiel-Editor ausgestattet sein. Zudem ist geplant, dass Halo 2 sowohl auf der Xbox 360 als auch dem PC via Tastatur spielbar ist. Allerdings: Gegeneinander dürfen Konsolen- und PC-Fans damit noch nicht spielen. Plattformübergreifende Action wird erst ab Juni 2007 möglich sein, wenn der Netzwerk-Shooter Shadowrun sowohl für Xbox 360 als auch für Windows erscheint und auch gemischte Gefechte erlaubt. Erst dann wird sich in der Praxis erweisen, ob die Befürchtung relevant ist, dass die Mausgeneräle der PC-Fraktion dank präziserer Steuerung den Joypad-Befehlshabern so den Rang ablaufen werden, dass das Match-Balancing völlig aus den Fugen gerät. Später im Jahr folgt dann laut Microsoft das Xbox Live-Arcade-Spiel UNO, eine Umsetzung des klassischen Kartenspiels, welches dann ebenfalls plattformübergreifende Spiele erlauben soll.

Offene Kommunikation

Spieler mit Xbox Live-Account konnte sich schon bisher beim Spielen via Headset miteinander unterhalten. Ein ähnliches Feature will Microsoft jetzt auch in der Windows-PC-Welt etablieren. Auf allen Systemen sollen auch dieselben Gamertags (Spieler-Spitznamen, die mit einem Logo und einem selbstgewählten Motto verknüpft sind), Punktestände und Freundeslisten verwendet werden können (Vernetzung: So verbinden Sie Computer, Fernseher und Co.)

Wer spielen will, muss zahlen

Wer über Games for Windows Live gegen beziehungsweise mit Xbox 360-Besitzern spielen will, muss dafür jährlich zahlen - es sei denn, man verfügt bereits über einen kostenpflichtigen Xbox Live-Gold-Zugang. Wer nur den kostenlosen Silber-Account hat, kann als PC-Nutzer aber mit anderen PC-Nutzern spielen. Die Konsolen-Fraktion hat es da schlechter: Wer bei der Xbox 360 nur den kostenlosen Live-Silber-Zugang nutzt, der kann auch weiterhin nicht an Netzwerkspielen teilnehmen. Ob Windows-PC oder Xbox 360 - bei beiden erlaubt der Silber-Zugang das Chatten und listet die Einzelspieler-Erfolge. Erst wer entweder für Games for Windows Live oder Xbox Live zahlt, kann sich dann auf der Xbox 360 und zwischen Xbox 360 und PC mit Mehrspieler-Spielen austoben und mit seinen Spielergebnissen protzen. Die jährlichen Kosten dafür liegen bei jeweils 49,95 US-Dollar pro Jahr.

Keine Gnade für XP-Spieler ?

Im Moment spricht Microsoft von Games for Windows Live nur in Verbindung mit Windows Vista, auf dem die Spiele-Community ihr Debüt haben soll. Was mit Windows XP ist, bleibt abzuwarten - im Moment sieht es jedenfalls erst einmal so aus, als ob Microsoft sein neues Windows damit für Spieler interessant machen will. Das würde dann aber den Großteil der Windows-Spieler ausschließen, denn die nutzen im Moment noch vor allem Windows XP.

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