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Spiele-Hardware: Die Maus ist nicht genug (Teil 2)

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Verrückte Eingabegeräte  

Die Maus ist nicht genug (Teil 2)

10.05.2007, 15:37 Uhr | Spiegel Online / jr / kro, t-online.de

Tanzen in der Laser-Matrix

Lasergrid-Spielcontroller (Bild: Applied Sciences)Lasergrid-Spielcontroller (Bild: Applied Sciences) Auf Spielkonsolen sind Musikspiele, zu denen man im Rhythmus hüpfen muss, ein Hit: Es begann 1998 mit "Dance Dance Revolution" in japanischen Spielhallen. Dann kamen Versionen für Spielkonsolen, vor denen man eine Tanzmatte ausrollen und im richtigen Augenblick auf die gerade im Spiel angezeigten Symbole treten muss. Allen, denen ausrollbare Tanzmatten zu langweilig sind, verspricht ein US-Bastlerversand nun eine Laserversion, die "Laser Dance Matrix". Statt auf einen Sensor zu treten, muss man hier einen Laserstrahl unterbrechen. Eine spannende Idee - nur passen Teenager-Hüpfspiele überhaupt nicht zu diesem Eingabegerät. Bei roten Laserstrahlen denkt man eher an schleichende Agenten oder Museumsdiebe. Viel stimmiger wäre eine "Laser Dance Matrix" als zusätzliches Eingabegerät für einige Missionen in "Metal Gear Solid".

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Akten blättern wie in Star Trek

In Minority Report wühlt Tom Cruise in den Datenbanken eines Computers. Wortwörtlich: Er steht in einem Büro, packt mit beiden Händen zu und wirbelt die dreidimensional in den Raum projizierten Daten herum. Toll. In zwei Dimensionen kann man das bei Microsoft heute schon: Am DigiDesk zieht man Dokumente mit den Fingern groß, wirft sie in Ordner, markiert mit dem Zeigefinger Textstellen. Dieser riesige Schreibtisch-Klotz sieht aus wie die Pulte auf der Brücke der Enterprise, die man Mitte der neunziger Jahre im Fernsehen bei "Star Trek" gesehen hat. Fürchterlich unpraktisch. Warum sollte man an einem Schreibtisch mit den Maßen einer Kommandobrücke Texte lesen, wenn es in ein paar Jahren digitales Papier und digitale Tinte gibt? Und wohin stellt man die Kaffeetasse?

Mit der Wii staubsaugen

Während Microsoft Star Trek die Enterprise nachzubauen versucht, lösen Bastler echte Probleme. Der Programmierer Chris Hughes zum Beispiel, der mit dem Controller einer Wii-Spielkonsole seinen Staubsauger steuert. Hughes hatte allerdings kein Interface-Problem im engeren Sinn. Er war einfach zu faul, seine Wohnung zu saugen. Also machte er das Putzen zu einer spannenden Programmier-Herausforderung. Die erste Version dieses Video war eine Einladung an seine Freundin. Die Botschaft: Es ist hier jetzt sauberer.

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