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Computerspiele - Grafik: Taktische Vorteile durch Breitbildtechnik sichern

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Vorsprung durch Optik  

Taktische Vorteile in Spielen sichern

23.07.2007, 13:49 Uhr | PC Games Hardware / jr

NfS: Vorsprung durch Optik (Bild: EA / Montage: T-Online)NfS: Vorsprung durch Optik (Bild: EA / Montage: T-Online)Spiele sollen im Auslieferungszustand vor allem eines: mit möglichst vielen der schier unendlichen möglichen PC-Konfigurationen reibungslos funktionieren. Dies erkaufen sich die Entwickler oft mit suboptimaler Anpassung auf einzelne Hardware-Konfigurationen. Viel Potenzial liegt dabei noch in der Optimierung der Einstellungen - sowohl im Spiel als auch im Treiber oder mit separaten Tools. In diesem Artikel geben wir Anregungen, wie Sie Ihr Spielerlebnis verbessern können. Dank Breitbildtechnik und besserer Sicht können Sie dadurch sogar Vorteile im Spielablauf erringen, da Sie einfach deutlicher und früher sehen, worauf es wirklich ankommt.


Foto-Show Vorsprung durch Optik: Siegen dank optimaler Bildqualität
Hardware Spiele-Konsolen richtig verkabeln: Scharfes Bild für wenig Bares
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Eingeschränkte Tuning-Optionen

NfS: Carbon (Bild: EA)NfS: Carbon (Bild: EA)Viele Spiele bieten in ihren Menüs nur wenige oder unzureichende Einstellmöglichkeiten an. Besitzer eines Breitbild-LCDs werden auch bei vielen aktuellen Spielen sträflich vernachlässigt. Im Fall von NfS Carbon gibt es auf der Webseite "www.widescreengamingforums.com" Abhilfe: Ein findiger Programmierer hat ein Tool geschrieben, welches dem Spiel Breitbild-Auflösungen aufzwingt. So können Sie Ihr 16:10-Display in nativer Auflösung betreiben und aktivieren hochwertiges AF (anisotrope Bildfilterung) sowie Kantenglättung. Im Ausgleich für die dadurch auf der Strecke gebliebene Bildwiederholrate Fps ("Frames per second", Bilder pro Sekunde) reduzieren Sie unwichtige oder gar störende Details wie das Parallax-Mapping (Texturen gewinnen durch größere Tiefenwirkung an Realismus, ohne dass dadurch die Spielperformance beeinflusst wird), welches die Flimmerneigung erhöht, oder die Schatten in Command & Conquer 3.


Tests & Previews Command & Conquer 3

Optimierungen direkt im Grafiktreiber

Andere Spiele wie Counter Strike: Source haben trotz FSAA-Einstellung ("Full Screen Anti-Aliasing", eine Methode zur Kantenglättung) noch massive Probleme mit flimmernden "Zäunen". Hier können die Treiber weiterhelfen. Aktivieren Sie Transparenz-Kantenglättung (Nvidia) oder Adaptives FSAA (Ati) in den jeweiligen Grafiktreiber-Einstellungen. Oftmals erzielen Sie mit direkt im Treiber aktivierter anisotroper Filterung bessere Ergebnisse, als wenn Sie das Spiel die Kontrolle darüber übernehmen lassen, verlieren aber im Gegenzug ein wenig Leistung. Hier sollten Sie einer ausgewogenen Gesamtqualität durch wenig winkelabhängiges AF den Vorzug vor extrem geschärften Texturen in nur wenigen Bildteilen geben. Regulieren Sie die Leistung lieber über den angewählten AF-Grad - es muss nicht immer 16:1 sein.

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Vorteile beim Gameplay

Durch Breitbild-Darstellung haben Sie in vielen Spielen eine deutlich bessere Übersicht. Strategiespiele lassen sich so besser bedienen, in Ego-Shootern sehen Sie Gegner früher und allgemein kommt die 16:10-Darstellung dem menschlichen Gesichtsfeld eher entgegen. Das menschliche Auge reagiert besonders stark auf Bewegung. Je stärker diese in einer Szene ist, desto schwieriger fällt es, sich auf die Objekte zu konzentrieren, die für das Spielgeschehen wichtig sind. Durch Kantenglättung - besonders mit Transparenz-Option - beruhigt sich das Bild, und vor allem in Flugsimulationen kann dies den Unterschied zwischen einem aufploppenden Pixelhaufen und dem Erkennen eines gegnerischen Fluggeräts ausmachen. In dieselbe Kerbe schlagen anisotrope Filterung und der Verzicht auf flimmernde Shader-Effekte wie Normal- oder Parallax-Mapping.

Auswahlkriterien

Die PCGH-Einstellungen zielen auf eine bessere Spielbarkeit, bessere Übersicht und ermüdungsfreies Spielen ab. Wir haben uns daher auch nicht gescheut, einige Effekte im jeweiligen Spiel zu deaktivieren, um dieses Ziel zu erreichen. Da dies jedoch immer ein subjektiver Eindruck ist, obwohl er von mehreren Testern bestätigt wurde, können Ihre Präferenzen anders liegen. In diesem Falle gilt: Experimentieren Sie! Unseren Tests und den Einstellungen zur Spielbarkeit liegt ein heute typisches Mittelklasse-System mit Intel Core 2 Duo-Prozessor E6400 und einer Ati Radeon X1950 Pro-Grafikkarte, unterstützt von zwei GB RAM und aktuellen Treibern unter Windows XP mit installiertem Service-Pack 2, zugrunde.

Fazit

In neun neuen und angesagten Spielen können Sie mit den Empfehlungen der PC Games Hardware-Redaktion deutlich entspannter, länger und vor allem besser spielen. Sie erkennen Gegner früher, reagieren präziser und halten dank Augen schonender Einstellung länger ohne Ermüdungserscheinungen durch - und das bei meist höherer Gesamtqualität im Spiel.


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