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Konsolenkrieg: Preise runter bei "Xbox 360" - Ausstattung rauf bei "PS3"

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Neue Runde im Konsolenkrieg  

Ausstattung rauf, Preise runter

07.08.2007, 16:09 Uhr | Spiegel Online / jr, t-online.de

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Microsoft senkt den Preis der Xbox 360, um den Durchmarsch der Nintendo Wii zu stoppen. Die PS3 soll derweil kräftig aufgebohrt werden: Ein TV-Tuner soll sie zum Festplattenrekorder machen. Ob das reicht, die Wii zu bremsen? Die zieht der Konkurrenz auf allen Märkten davon. Wenige Wochen nachdem Sony den Preis der PS3 in den USA um 17 Prozent senkte, folgt nun Microsoft mit einem Nachlass von 13 Prozent. Und wieder bezieht sich diese Preissenkung nur auf den US-Markt: Nach wie vor sehen die Konsolenhersteller die Welt in drei große Märkte segmentiert. An erster Stelle stehen da die USA, danach folgt Japan, dahinter Europa - und irgendwo auch der nicht weiter erwähnenswerte Rest der Welt.

Hardware Alles zu Nintendos Wii

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Die PS3 legt zu

Playstation 3 (Bild: Sony)Playstation 3 (Bild: Sony)Ob es für Europa auch eine Xbox-Preissenkung geben wird, verrät Microsoft nicht - alle Augen werden sich ab 22. August nach Leipzig richten, denn so eine Ankündigung wäre genau das richtige, um der Games Convention als europäisches Branchenevent ein bisschen zusätzliche Bedeutung zu verleihen. Finanziell entschieden wird der Konkurrenzkampf aber in den USA, wo Sony ab Mittwoch auch eine 80-GB-Version der PS3 auf den Markt wirft. Angeblich soll die Preissenkung des letzten Monats dem Verkauf der Playstation 3 dort Flügel verliehen haben. Von Absatzsteigerungen von 113 Prozent spricht die Firmen-PR, allerdings nur bezogen auf die Verkäufe der für Sony wichtigsten fünf Verkaufsketten Best Buy, Circuit City, GameStop, Target und Wal-Mart. Vorstellbar ist der mächtige Sprung trotz alledem: Kleine Zahlen lassen sich eben schneller verdoppeln. Denn auf allen Märkten hinkt Sonys PS3 kräftig hinterher.

Spiele machen den Erfolg

In Japan, dem zwar nicht wichtigsten, aber prestigeträchtigen Heim-Markt, verkaufte Nintendo im Juli viermal mehr Wiis als Sony PS3-Konsolen - Microsofts Xbox 360 ist dort ein regelrechtes Nischenprodukt. Dass die mittlerweile als veraltet geltende PS2 in Japan nach wie vor die zweiterfolgreichste Konsole noch vor den Hightech-Boliden Xbox 360 und PS3 ist, dürfte für Sony nur ein schwacher Trost sein. Die anhaltende Popularität der PS2 aber ist leicht zu erklären: Dahinter stecken ähnliche Gründe wie bei Nintendos Wii. Zu einem vergleichsweise günstigen Preis kommt bei Sonys alter Konsole auch noch eine große Auswahl von als attraktiv empfundenen Spielen - denn Spielekonsolen werden nicht über Technik verkauft, sondern wegen ihrer Spiele.


PS3 mit TV-Tuner

Sony setzt folgerichtig mit der PS3 auf einen anderen Ansatz: Sie ist nicht nur eine teure Spielekonsole, sondern auch ein günstiger Blu Ray-Player. Dass Sony nun für das erste Quartal 2008 ein TV-Tuner-Zusatzgerät ankündigt, deutet genau wie die Erhöhung der Festplatten-Kapazität der Standardkonsole von 60 auf 80 GB darauf hin, dass die Japaner die Konsole noch stärker als Wohnzimmer-Mediacenter positionieren wollen, mit dem man eben auch spielen kann. Der Tuner erweitert das Leistungsspektrum der PS3 um die Features eines Festplattenrekorders. Genau das war immer der Plan: Die drei Unternehmen bedienen mit ihren Konsolen durchaus unterschiedliche Zielgruppen. Nintendo zielt auf spaßorientierte Daddler, während Sony eine kaufkräftige Zielgruppe im Auge hat, die angeblich auf der Suche nach dem ultimativen Home-Entertainment-Center ist, und Microsoft die Verschmelzung von Konsolen- und Computerwelt anstrebt.

Schnuppern an der Gewinnzone

Halo 3 (Bild: Microsoft)Halo 3 (Bild: Microsoft)Finanziell beginnt sich das für Microsoft angeblich auszuzahlen, obwohl die teure Technik der Xbox in den ersten zwei Jahren für ein sattes Minus bei jedem Verkauf sorgte: Während Nintendos pragmatisch ausgestattete Konsole die Kassen klingeln lässt, zahlen Microsoft und Sony bei jedem Konsolenverkauf drauf. Drei Milliarden Dollar Minus musste Microsoft in den ersten zwei Verkaufsjahren verschmerzen, jetzt aber soll die Profitzone erreicht werden. Im laufenden Jahr will Microsoft eine schwarze Zahl beim Xbox-Verkauf erreichen, möglich gemacht durch den erwarteten Verkaufserfolg der für den Herbst angekündigten Fortsetzungen der Madden- (American Football) und Halo-Serien. In den USA konnte Microsoft in den ersten zwei Verkaufsjahren rund 5,6 Millionen Xbox 360-Konsolen absetzen und ist damit ähnlich erfolgreich wie Nintendo mit der Wii, die sich im ersten Jahr 2,8 Millionen Mal verkaufte. Microsofts Verweis auf den Erfolg auf dem heimischen Markt stehen Nintendos Erfolgsmeldungen aus allen Märkten gegenüber.

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