Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele >

Erotik-Game: "Playboy - The Mansion"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Playboy - The Mansion  

Hugh Hefner spielt mit den "Playboy"-Bunnies

30.05.2005, 15:55 Uhr

Wer hat nicht schon mal davon geträumt, in die Haut von "Playboy"-Gründer Hugh Hefner zu schlüpfen und sich täglich mit den schönsten Frauen der Welt zu umgeben? Dazu noch jede Menge Partys schmeißen und nebenbei ein großes Wirtschaftsimperium führen – ein echter (Männer-)Traum. Jetzt wird dieser zumindest am PC Wirklichkeit. Endlich darf jeder mit den Bunnies "spielen".

Foto-Show Szenen aus "Playboy: The Mansion"
Download Vollversion von "Playboy: The Mansion" (1300 MB)
Erotikfilme

"Die Sims" goes Sex
Den spielerische Aspekt von "Playboy - The Mansion" kann man am besten als "Die Sims" mit einem großen Schuss Erotik beschreiben. Die Anleihen an das weltweit meistverkaufte Simulations-Spiel sind unverkennbar. Auch hier übernimmt der Spieler die Kontrolle über einen virtuellen Menschen und lenkt dessen Geschicke im Alltag. Allerdings geschieht dies in "Playboy - The Mansion" wesentlich unkomplizierter als beim Konkurrenten. Auf Details wie Hunger, Müdigkeit und Toilettenbedarf muss der Spieler nicht achten. Zwar hat die eigene Figur ebenfalls verschiedene Bedürfnisse, die grafisch angezeigt werden. Doch diese spiegeln lediglich die entsprechenden Werte im Bezug auf Unterhaltung, persönliches Ansehen und ähnliche Bereiche wieder.

Heftproduktion und Partys
Das Leben des virtuellen Hugh Hefner besteht aus zwei grundlegenden Aufgaben: Ein Magazin erstellen und Partys geben. Was sich simpel anhört, geht teilweise schon in den Bereich einer Wirtschaftssimulation. Um jeden Monat aufs Neue eine ansprechende Ausgabe des "Playboy"-Magazins auf den Markt zu bringen, muss den Lesern stets heißes Material geboten werden. Neben den hübschen Frauen werden die restlichen Seiten mit möglichst interessanten Artikeln und Interviews gefüllt. Zu diesem Zweck müssen talentierte Schreiber und Reporter angeheuert werden, die man meist nur auf besagten Partys antrifft.

Foto-Show Szenen aus "Playboy: The Mansion"

Kontakte knüpfen
Die "Playboy"-Partys sind gesellschaftlich wie voyeuristisch wertvoll. Neben literweise Champagner und verführerischen Damen haben vor allem intensive Geschäftsgespräche Hochkonjunktur. Zu Beginn der zwölf Missionen umfassenden Kampagne sind Bekanntheitsgrad und Einfluss des Spielers noch recht niedrig. Auf den Feten findet man jedoch schnell Anschluss an wichtige Persönlichkeiten und kann somit auf Umwegen sowohl sein Image als auch sein aufstrebendes Wirtschaftsimperium aufmöbeln. Daher ist es wichtig, welche Leute und "Playboy"-Bunnies zu den Feiern eingeladen werden. Passt die Mischung, sind die Gäste von der Stimmung angetan.

Sexy Foto-Shootings
Damit aber nicht genug, denn der Spieler nimmt auch die Auswahl der Cover-Mädchen sowie das eigentliche Foto-Shooting selbst in die Hand. Während Ersteres nicht ganz so entscheidend ist, sollte der Fotosession volle Aufmerksamkeit gewidmet werden. Das Setting muss gut aussehen, das Model möglichst zufrieden sein, und die geschossenen Bilder dürfen nicht billig wirken. Dies überlässt man glücklicherweise nicht dem Zufall und greift daher selbst zur Kamera. Das Bunny rekelt sich für eine kurze Zeit vor dem Objektiv. Jetzt gilt es, im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken. Nur hochwertige Schnappschüsse kommen bei den Lesern an. Der Erfolg des Magazins und die Qualität des Inhaltes spiegeln sich jeden Monat in den Verkaufszahlen wieder und geben Rückschlüsse auf die eigene Arbeit. Ein komplexes Wirtschaftsspiel sollte man jedoch nicht erwarten, denn die meisten Bereiche werden nur oberflächlich berührt. Löblich ist die Funktion, dass der Spieler selbst bestimmen kann, wann der nächste Monat angegangen wird. Es gibt keine tickende Uhr, die ihn unter Zeitdruck setzt.

Massig Details
Im direkten Vergleich zu den "Sims" zieht "Playboy: The Mansion" zumindest grafisch den Kürzeren. Wirklich hässlich ist das Spiel keinesfalls, denn immerhin wartet es mit vielen unterschiedlichen Objekten und Schauplätzen auf. Die Figuren bewegen sich ebenfalls recht realistisch über den Bildschirm. Allerdings sehen die Bunnys in der Nahansicht nicht mehr allzu sexy, sondern eher unschön und kantig aus. Bis zur Veröffentlichung im nächsten Jahr sollten die Entwickler hier noch nachbessern. Immerhin kommen im Spiel einige echten Stars und Sternchen wie Carmen Electra und Natalie Denning vor. Für die akustische Untermalung zeichnen Rock-Bands wie "Sum 41" verantwortlich.

Fazit
Wer auf der Suche nach einer komplexen Lebenssimulation ist, der kommt bei dem Erotik Spiel "Playboy - The Mansion" nicht auf seine Kosten. Die Entwickler bieten einen entschlackten "Sims"-Klon, der aufgrund der sexy Thematik dennoch reizvoll ist. Hinter viel nackter Haut stecken durchaus einige interessante Ansätze, die deutlich über eine reine Fleischbeschau hinausgehen. Es macht jede Menge Spaß, sich um die Geschicke eines Magazins zu kümmern und gleichzeitig die richtigen Partys anzusetzen.

Titel: Playboy - The Mansion
Wertung: Gut
Genre: Wirtschaftssimulation
Systeme: Windows-PC, Playstation 2, Xbox
Hersteller: Cyberlore Studios
Publisher: Ubisoft

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal