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Simulationsspiel "Silent Hunter 4": U-Boot-Action am PC

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Test Silent Hunter 4  

Der Pazifik brennt

22.03.2007, 10:55 Uhr | Medienagentur plassma / vb / jr, t-online.de

Silent Hunter 4 (Bild: Ubisoft)Silent Hunter 4 (Bild: Ubisoft)Ein Dutzend Offiziere sitzt zusammengekauert in der Zentrale eines U-Boots. Das Licht ist gedämpft, nicht ein Wort geht über die Lippen der Marine-Soldaten. Lediglich das durchdringende Ping-Geräusch des Sonars hallt durch den Raum. Plötzlich ertönt eine Explosion, die das gesamte Gefährt ins Wanken bringt. Nein, es handelt sich hierbei nicht um eine Szene aus dem Kinofilm Das Boot, sondern um Impressionen der kommenden U-Boot-Simulation Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific. Nach dem spannenden Vorgänger stellt das rumänische Entwicklerstudio von Ubisoft ein noch packenderes Spielerlebnis auf die Beine, das zudem mit einer enorm realistischen Präsentation aufwartet. Aktuell hat Ubisoft den Update-Patch 1.2 zu Silent Hunter 4 veröffentlicht, durch den zahlreiche neue Features (neue Schiffe, Torpedo-Flugzeuge und eine deutsche Sprachausgabe) sowie eine deutlich verbesserte Grafik in das Spiel eingeführt werden. Die Kampagnen wurden durch mehr historische Kämpfe aufgewertet, zudem geht es auch in den Häfen jetzt hoch her.

Download Silent Hunter 4: Patch 1.2
Foto-Show Silent Hunter 4: Screenshots
Video Silent Hunter 4: Trailer
Download Silent Hunter 4: Video Entwickler-Tagebücher

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Tief unter dem Meer


Während der Spieler in Silent Hunter 3 noch durch den Atlantik kreuzte, führt ihn Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific diesmal in den Pazifischen Ozean - der Name verrät es bereits. Als Kapitän eines U-Boots im Dienst der US Navy schippert man unter Wasser in Richtung Japan, um dort dem Feind aufzulauern und Geheimmissionen durchzuführen. Das Szenario ist zur Zeit des Zweiten Weltkriegs angesiedelt und spielt in den Jahren zwischen 1941 und 1945. Die Entwickler legten viel Wert auf Realismus und Authentizität: Die Boote wurden nach Original-Blaupausen gefertigt. Insgesamt stehen rund 75 verschiedene U-Boote, Kriegsschiffe und sogar Flugzeuge wie das "Kawanishi"-Luftschiff zur Verfügung, die allesamt den realen Vorbildern nachempfunden wurden. Vom bekannten U-Boot "Gato" aus den Reihen der US-Marine bis hin zum "Yamato"-Schlachtschiff auf Seiten der Japaner ist alles dabei, was in dieser Epoche auf dem Pazifik zu finden war.

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Dynamik ist alles


Der Kern des Spiels besteht aus dem Karrieremodus, in dem der Kommandant eines U-Boots durch erfolgreich absolvierte Missionen an Erfahrung und Ansehen gewinnt. Das gilt auch für die Crew-Mitglieder, die mit jedem Einsatz effektiver arbeiten. So ist beispielsweise das Team in der Feuerleitzentrale zu Beginn der Kampagne noch recht unerfahren und macht Fehler. Mit zunehmender Erfahrung arbeiten die Männer schneller und vor allem genauer. Das stellt neben militärischen Auszeichnungen die Hauptmotivation in Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific dar. Die Missionen bieten viel Abwechslung und sind dynamisch gestaltet. So erhält man beispielsweise den Befehl, eine Fracht zu einem vorgelagerten Stützpunkt der US-Army zu liefern. Wenig später schippert man in feindliches Gebiet, um eine Patrouillenfahrt zu absolvieren. Doch noch auf dem Weg dorthin erreicht ein Funkspruch das U-Boot, der den Kommandanten auf ein japanisches Transportschiff mit wertvoller Fracht ansetzt. Diese Dynamik während einer Mission bringt neben der bereits erwähnten Abwechslung zusätzliche Spannung ins Spielgeschehen.


Alles im Griff


Silent Hunter 4 (Bild: Ubisoft)Silent Hunter 4 (Bild: Ubisoft)Einer der größten Kritikpunkte am Vorgänger war die schwierige Steuerung der Besatzung. Man musste quasi Babysitter für jede Abteilung spielen, was vor allem Einsteigern schnell die Lust am Spiel vergällte. Die Entwickler haben aus diesen Fehlern gelernt und die Bedienung vereinfacht. Ab sofort genügen wenige Mausklicks, und schon macht sich die Crew an die Arbeit. Wer sich in den Gefechten geschickt anstellt, bekommt Erfahrungspunkte und Upgrades gutgeschrieben. So kann der Spieler mit der Zeit eine enorm effiziente Bootsbesatzung ausbilden. Hinzu kommt eine nahezu stufenlose Regelung von Simulation und Realismus. Wer eher auf Action steht, schaltet sämtliche Parameter auf Null und feuert beispielsweise Torpedos per Tastendruck ab. Wer dagegen tiefer in die Materie einstauchen möchte, kann von der Berechnung des Schusswinkels bis hin zur Analyse der Schiffspanzerung am Feindschiff jeden Schritt selbst übernehmen. Auf diese Weise kommen sowohl Action-Fans als auch Simulationsprofis voll auf ihre Kosten.

Allein oder im Team kämpfen


Silent Hunter 4 (Bild: Ubisoft)Silent Hunter 4 (Bild: Ubisoft)Schon im Einzelspieler-Modus kommt man in Silent Hunter IV: Wolves of the Pacific weit herum. Die verschiedenen Missionen und Einsatzgebiete verteilen sich auf mehr als 15 Karten. Strategisch geschickt vorgehende Kommandeure heimsen Belohnungen ein und steigen im Rang auf. Im Karrieremodus begleitet man einen Marineoffizier durch die Wirren der Kämpfe auf hoher See. Wer schneller zur Sache kommen will, kann aber auch kürzere Missionen für die schnelle Action zwischendurch absolvieren. Die machen allerdings längst nicht so viel Spaß wie die Gefechte im neuen Online-Mehrspieler-Modus. Hier können bis zu acht Spieler im lokalen Netzwerk oder vier Akteure via Internet entweder im Kooperativ-Modus oder gegeneinander antreten. Durch den Mix von gescripteten und zufällig generierten Missionen ist für Abwechslung gut gesorgt.


Lebendige Welt


Silent Hunter 4 (Bild: Ubisoft)Silent Hunter 4 (Bild: Ubisoft)Schon nach wenigen Sekunden auf See fällt die verbesserte Optik des Spiels ins Auge. Das Wasser wirkt dank komplexer Wellenbewegungen und Spiegeleffekte verblüffend realistisch - es sieht nicht nur gut aus, sondern fühlt sich beinahe schon nass an. Zudem verwöhnen aufwändige Wettereffekte das Auge. Wenn sich am Horizont plötzlich dunkle Gewitterwolken auftürmen, kommt Gänsehautatmosphäre auf. Die Schiffsmodelle sehen noch detaillierter aus als im Vorgänger und sehen ihren Vorbildern aus den vierziger Jahren zum Verwechseln ähnlich.

Fazit


Die Entwickler haben auf die Kritik der Fangemeinde und Fachpresse reagiert. Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific setzt genau an den richtigen Stellen an. Die Steuerung geht leicht von der Hand, die dynamischen Missionen versprechen Spannung, und die Grafik sieht zum Verlieben schön aus.


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