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Test Loki: Im Bannkreis der Götter  

Endlich wieder Monster metzeln

25.06.2007, 17:22 Uhr | Medienagentur plassma / tz / jr, t-online.de

Loki - Im Bannkreis der Götter (Bild: Crimson Cow)Loki - Im Bannkreis der Götter (Bild: Crimson Cow)Spätestens mit der Veröffentlichung von Diablo 2 im Jahr 2000 hat das Entwicklerstudio Blizzard Entertainment das Genre der Action-Rollenspiele salonfähig gemacht. Das Rezept ist einfach: Viel Action mit Fantasy-Kreaturen, Jagd auf immer bessere Waffen und Rüstungen sowie möglichst interessante Heldenklassen. Mittlerweile sind sieben Jahre ins Land gezogen, und trotz einiger ambitionierter Versuche ist es bisher keinem Spiel gelungen, Diablo 2 vom Thron zu stoßen - bis jetzt. Loki: Im Bannkreis der Götter hat genügend Potenzial, um diesen Zweikampf für sich zu entscheiden. Reicht es am Ende tatsächlich für den Sprung an die Spitze?

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Was Loki besser macht als Diablo 2

Loki - Im Bannkreis der Götter (Bild: Crimson Cow)Loki - Im Bannkreis der Götter (Bild: Crimson Cow)Wenn ein Spiel so offensichtlich von Diablo 2 abkupfert, ist der direkte Vergleich die einzig mögliche Konsequenz. Daher stellt man die beiden Titel gegenüber und erkennt recht schnell, wo die Stärken und Schwächen von Loki: Im Bannkreis der Götter liegen. Ein großer Pluspunkt sind die interessanten Heldenklassen. Die Entwickler liefern keine stereotypen Heroen nach dem Einheitsprinzip, sondern schicken abwechslungsreiche und einfallsreich ausgearbeitete Recken in den Kampf. Der Nordmann ist beispielsweise ein Meister im Nahkampf, während die Schamanin sowohl mit Angriffszaubern agiert, zur Not aber auch die Gestalt wechseln kann. Der Kampfmagier hingegen besinnt sich ausschließlich auf arkane Formeln und verschießt beispielsweise Feuerbälle oder ruft Wüstenstürme herbei. Dank jeweils drei verschiedener Talentrichtungen spielen sich selbst die Vertreter derselben Klasse teilweise unterschiedlich. Ebenfalls interessant ist die Möglichkeit, Waffen und Rüstungen auseinander zu nehmen, per Legierung zu verstärken oder mit anderen Materialien zu kombinieren. Daraus ergeben sich abertausende Variationsmöglichkeiten - viel Freiraum für Experimente.


Was Loki schlechter macht als Diablo 2

Loki - Im Bannkreis der Götter (Bild: Crimson Cow)Loki - Im Bannkreis der Götter (Bild: Crimson Cow)Das Spielprinzip der beiden Titel ist gleich: Man klappert ein Gebiet nach dem anderen ab, tötet unzählige Monster und tritt stellenweise einem besonders zähen Boss gegenüber. Allerdings haben die Entwickler von Loki: Im Bannkreis der Götter die Pflichtaufgaben vermasselt. Die Steuerung hat einige Macken, die Wegfindung der Charaktere ist mies und teilweise lange Ladepausen unterbrechen den Spielfluss viel zu oft. Zudem bringen die an sich nützlichen Teleportersteine den Spieler oftmals an den Anfang eines zuvor gesäuberten Gebiets zurück und provozieren somit unnötig lange Laufwege. Grafisch reißt das Spiel ebenfalls keine Bäume aus: Zwar sind die Animationen hübsch anzusehen. Die Landschaften wirken jedoch größtenteils steril, und Innenlevels sehen nicht nur öde aus, sondern sich auch zum Verwechseln ähnlich. Als Trostpflaster dient da zumindest teilweise die gute Sprachausgabe. Unter anderem erklingen die deutschen Synchronsprecher von Hollywood-Schauspielern wie Nicolas Cage und Gary Oldman.


Fazit

Man merkt zu jeder Sekunde, dass Loki: Im Bannkreis der Götter eigentlich gerne Diablo 2 sein will, es aber aufgrund fundamentaler Mängel aber nicht ist. Was nützen Ausrüstungsvielfalt und interessante Helden, wenn bei Standards wie der Steuerung geschlampt wird? Ein schlechtes Spiel ist Loki nicht, doch meilenweit von der Klasse eines Diablo 2 entfernt.



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