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"Medieval 2: Total War – Kingdoms": Nachschub für das Strategie-Epos

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Preview Medieval 2 Total War - Kingdoms  

Nachschub für das Strategie-Epos

11.07.2007, 17:39 Uhr | Medienagentur plassma / vb / jr, t-online.de

Medieval 2: Total War – Kingdoms (Bild: Sega)Medieval 2: Total War – Kingdoms (Bild: Sega)Im Herbst des vergangenen Jahres war die Euphorie im Lager der Strategie-Fans und auch in den Kreisen der Fachpresse groß. Sega und das Entwicklerstudio Creative Assembly hatten im November 2006 mit Medieval 2: Total War ein Strategiespiel veröffentlicht, das viele noch heute als neuen Meilenstein des Genres ansehen. Enormer taktischer Tiefgang, eine hübsch animierte Übersichtskarte und imposant inszenierte 3D-Schlachten, das war das zündende Erfolgsrezept der Entwickler. Mit Kingdoms folgt in diesem Herbst ein Erweiterungs-Pack, das auf diesem Fundament aufbaut und neue Ideen in den mittelalterlichen Feldzug am PC bringt.


Foto-Show Medieval 2 Kingdoms: Screenshots
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Alles wie gehabt?

Medieval 2: Total War – Kingdoms (Bild: Sega)Medieval 2: Total War – Kingdoms (Bild: Sega)Am bewährten Prinzip hat sich im Vergleich zum Hauptspiel nichts geändert. Nach wie vor schlüpft der Spieler in die Rolle eines aufstrebenden Herrschers, der mit Hilfe einer detaillierten Übersichtskarte sein Reich verwaltet, Städte ausbaut und seine Truppen in alle Richtungen des Landes verschiebt. Das alles geschieht in einer Art Rundenmodus: Für jeden Zug hat man reichlich Zeit und kann in aller Ruhe seine nächste Aktion planen. Trifft man jedoch auf einen Feind, blendet das Geschehen auf Wunsch in eine epische Echtzeitschlacht um. Hier befehligt man nicht selten mehrere hundert Infanteristen, Speerträger, Kavalleristen und andere Soldaten über ein mit modernen 3D-Effekten inszenierten Schlachtfeld. Diese Mischung aus ruhigem Taktieren und packenden Kämpfen macht den großen Reiz der Serie aus. Das bleibt auch in Medieval 2: Total War - Kingdoms so.


Feldzug rund um den Globus

Medieval 2: Total War – Kingdoms (Bild: Sega)Medieval 2: Total War – Kingdoms (Bild: Sega)Während das Hauptspiel jedoch nur eine einzige Kampagne zu bieten hatte, wird Medieval 2: Total War - Kingdoms gleich mit vier verschiedenen Feldzügen auftrumpfen. Diese stellen den Spieler nicht nur vor unterschiedliche Herausforderungen, sondern sind zudem in verschiedenen Teilen der Erde angesiedelt. So nimmt der Spieler unter anderem an den Kreuzzügen teil, erobert die Neue Welt oder liefert sich im Osten Europas erbitterte Kämpfe. Das alles spielt im Mittelalter der Erdzeitgeschichte - diesem Hauptszenario bleiben die Entwickler treu. Um einen möglichst angenehmen Spielfluss zur ermöglichen, hat das Team die einzelnen Epochen zwar etwas verkürzt. Allerdings sind alle wichtigen historischen Ereignisse mit an Bord. So fallen beispielsweise die Wikinger in Britannien ein, um ihre blutigen Beutezüge durchzuziehen, während bei den Kreuzzügen der Kampf um Jerusalem entbrennt. Medieval 2: Total War - Kingdoms ist somit in gewisser Weise eine Geschichtsstunde zum Mitspielen.

Frisches Heldenblut


Medieval 2: Total War – Kingdoms (Bild: Sega)Medieval 2: Total War – Kingdoms (Bild: Sega)Jede Mission wird dem Spieler die Möglichkeit bieten, sich für verschiedene Fraktionen zu entscheiden. So unterjocht man im Amerika-Feldzug beispielsweise auf Seiten der spanischen Kolonisten die Ureinwohner oder trägt mit besagten Eingeborenen eine verbissene Verteidigungsschlacht aus. Auf diese Weise erlebt man das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven, gleichzeitig steigt der Wiederspielwert einer jeden Kampagne an. Darüber hinaus trifft man in den Feldzügen auf eine Reihe neuer Helden, die über mächtige Spezialfähigkeiten verfügen. In Britannien marschiert Richard Löwenherz neben seiner Armee an die Front und ruft dank seines Charismas selbst fliehende Truppen wieder zur Ordnung. Bei den Byzantinern taucht unter anderem der ehrfürchtige Kaiser Manuel auf, der mit Hilfe seiner Fähigkeit den Gegner manipulieren kann. Die Folge: Die Truppen des Feindes greifen sich plötzlich auf dem Schlachtfeld gegenseitig an.


Der Feind meines Feindes ist mein Freund

Medieval 2: Total War – Kingdoms (Bild: Sega)Medieval 2: Total War – Kingdoms (Bild: Sega)Das alles ermöglicht neue Taktiken im Kampf, doch auch abseits des Schlachtfeldes stehen dem PC-Feldherrn weitere Möglichkeiten offen. So ist es ab sofort möglich, mit kleinen Festungen Engpässe und Täler zu blockieren. Selbst das größte Feindesheer muss an einem solchen Hindernis innehalten - zumindest für kurze Zeit. Doch damit nicht genug: Um noch mehr Abwechslung ins Spielgeschehen zu bringen, warten zahlreiche Zufallsereignisse und Nebenmissionen auf Hobby-Strategen. Pilgernde Kreuzritter bitten um Hilfe, Kelten schließen sich einem Bündnis an, und Eingeborene machen plötzlich gemeinsame Sache mit den spanischen Kolonisten. Solche Überraschungsmomente und Zusatzaufgaben lassen so etwas wie Langeweile kaum aufkommen. Allerdings ist noch abzuwarten, wie sich die Neuerungen auf den Mehrspieler-Modus von Medieval 2: Total War - Kingdoms auswirken.

Fazit

Die Entwickler von Creative Assembly machen es genau richtig: Sie halten an dem erfolgreichen Konzept des Hauptspiels fest und würzen die leckere Strategiekost mit neuen Zutaten. Immerhin bietet Medieval 2: Total War - Kingdoms vier umfangreiche Kampagnen und erweitert die taktischen Möglichkeiten auf und abseits des Schlachtfeldes. Wenn auch der Mehrspieler-Modus überzeugt, kommen PC-Feldherren an diesem Erweiterungs-Pack nicht herum.

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