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Ego-Shooter: "Battlefield 2" - Knallharte Action

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Test Battlefield 2  

Zurück auf dem Online-Schlachtfeld

01.07.2005, 11:59 Uhr | Medienagentur plassma / as, t-online.de

Battlefield 2 (Bild: Electronic Arts)Battlefield 2 (Bild: Electronic Arts)Fiel in den letzten Monaten der Name Battlefield 2, horchten Spiele-Fans auf. Nach den großen Erfolgen der beiden Vorgänger Battlefield 1942 und Battlefield: Vietnam war die Erwartungshaltung gegenüber dem neuen Multiplayer-Taktik-Shooter enorm hoch. Viele Skeptiker warnten vor drohender Ideenarmut und spielerischer Stagnation. Doch die schwedischen Entwickler von Digital Illusions beweisen einmal mehr, dass sie Maßstäbe in diesem Genre setzen. Sinnvolle Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger, riesige Schlachtfelder und eine imposante Optik machen Battlefield 2 zu einem Erlebnis für Freunde von Mehrspieler-Shootern. Allerdings muss man dafür hohe Hardware-Anforderungen in Kauf nehmen.

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Krieg der Nationen

Battlefield 2 (Bild: Electronic Arts)Battlefield 2 (Bild: Electronic Arts)Drei Nationen ziehen in die Schlacht und bekriegen sich bis aufs Blut. Jeder Millimeter Erdboden ist hart umkämpft, keine Fraktion weicht freiwillig zurück. Artilleriegeschosse schlagen ein, mehrere Jets rauschen dicht über die Häuserschluchten hinweg, und aus dem Stadtkern dringt infernalisches Kriegsgetöse. In Battlefield 2 stehen sich die US-Army, die Middle East Corporation sowie China auf dem Schlachtfeld gegenüber - allerdings jeweils immer nur zwei Parteien zur gleichen Zeit. Ziel der packenden Gefechte: Die totale Beherrschung des Einsatzgebietes beziehungsweise die Reduzierung des gegnerischen Punktestandes. Zu diesem Zweck nimmt man gemeinsam mehrere Flaggen ein, die auf dem gesamten Gelände verteilt sind. Je mehr davon im Besitz einer Fraktion sind, desto schneller sinkt das Punktekonto des Gegners. Einen Deathmatch-Modus, wo ausschließlich die Eliminierung anderer Mitspieler im Vordergrund steht, sucht man leider vergeblich.

Mit dem Orden an der Brust

Battlefield 2 (Bild: Electronic Arts)Battlefield 2 (Bild: Electronic Arts)Was zunächst nach wenig Abwechslung klingt, ist in der Praxis alles andere als langweilig. Der Eroberungs-Modus bietet so viele Facetten, dass nie Langeweile aufkommt. Ständig ist etwas zu tun, Atempausen sind den Spielern nur selten vergönnt. Strategisch wichtige Positionen wie Schutz bietende Gebäude oder Flughäfen sind immer hart umkämpft. Wer passiv in der Gegend herum steht, findet schnell den Pixeltod - und das noch dazu ohne Bonus. Für die meisten Aktionen streicht der Spieler Punkte ein und klettert in der Karriereleiter weiter nach oben. Dazu zählen erfolgreiche Abschüsse, die Eroberung von Flaggen, die Heilung von Kameraden oder der Transport von Soldaten an die Front. Neben dem Aufstieg in einer Online-Rangliste warten auch Orden und neue Waffen auf gute Kämpfer. Der Scharfschütze erhält dann beispielsweise ein neues Gewehr, mit dem er noch präziser schießen kann.

Großes Waffenarsenal

Battlefield 2 (Bild: Electronic Arts)Battlefield 2 (Bild: Electronic Arts)Der Scharfschütze ist nur eine von insgesamt sieben spielbaren Klassen, die sich auf den zwölf riesigen Schlachtfeldern tummeln. Jede Klasse hat dabei eine spezielle Aufgabe und nützliche Fähigkeiten, die dem Team helfen. Der Sanitäter heilt seine Kameraden oder holt sie mit einem Defribrilator wieder ins Leben zurück. Special-Ops-Soldaten zerstören feindliche Geschütze und Radarstationen. Nur wenn alle zusammen arbeiten, rückt der Sieg in greifbare Nähe. Die verstärkte Betonung von Teamplay spiegelt sich auch in den neuen Optionen wieder. Bis zu vier Spieler schließen sich zu so genannten Squads zusammen, denen jeweils ein Leiter vorsteht. Dieser organisiert das Vorgehen der Gruppe und gibt Anforderungen an den Commander weiter. Auch der ist neu dabei und übernimmt quasi die Rolle des obersten Befehlshabers. Mit Hilfe einer Übersichtskarte sorgt er mit Artilleriebeschuss für zusätzliche Offensivkraft, klärt dank Radar-Scanner das Feindgebiet auf oder fordert Versorgungskisten auf dem Luftweg an. Die Wahl des Commanders erfolgt demokratisch per Abstimmung. Praktisch: Stehen nicht genügend Spieler zur Verfügung, passt das Spiel die Größe der Karte automatisch an. So verhindern die Entwickler Gewaltmärsche durch riesige Areale, die eigentlich für größere Gruppen gedacht sind.

Krieg hautnah

Battlefield 2 (Bild: Electronic Arts)Battlefield 2 (Bild: Electronic Arts)Die größte Stärke von Battlefield 2 liegt eindeutig in der ebenso packenden wie intensiven Schlachtfeld-Atmosphäre. Spätestens wenn man an Bord eines Jeeps an die Front rollt und am Himmel mehrere Kampfjets in die Ferne zischen, hat man das Gefühl, sich mitten im Geschehen zu befinden. Das liegt hauptsächlich an der stark verbesserten Grafik, die eindrucksvolle Gefechte auf den Bildschirm zaubert. Angefangen von detailliert aufgebauten Schauplätzen über beeindruckende Explosionseffekte bis hin zu den butterweichen Animationen der Spielfiguren setzt das Spiel Maßstäbe. Auch das Wasser sieht dermaßen realistisch aus, dass man am liebsten samt Badehose hineinhüpfen möchte. Hinzu kommt eine intensive Soundkulisse mit wuchtigen Explosionen, knatternden Maschinengewehren und donnernden Triebwerksturbinen. Neben zahlreichen Jeeps, Panzern und Booten stehen auch mehrere Flugvehikel zur Verfügung. Insgesamt bietet Battlefield 2 30 spielbare Fahrzeuge.

Nervige Fehler

Battlefield 2 (Bild: Electronic Arts)Battlefield 2 (Bild: Electronic Arts)Doch auch bei Battlefield 2 ist lange nicht alles perfekt, einige Macken trüben den Spielspaß des Online-Titels enorm. So kommt es bei Benutzung des eingebauten Server-Suchsystems immer wieder zu Komplettabstürzen des Systems, und auch externe Programme haben Probleme mit dem Spiel. Gerade bei einem Titel, der primär online statt findet, ist das mehr als ärgerlich. Es gibt zwar auch einen Solo-Part, bei dem computergesteuerte Soldaten agieren, doch dieser dient mehr zum Training. Ein leichtes Ungleichgewicht bei der Waffenbalance, lange Ladezeiten und unverschämt hohe Hardware-Anforderungen hinterlassen ebenfalls einen bitteren Nachgeschmack. Der heimische PC sollte mit einer modernen 3D-Grafikkarte, einem Prozessor mit mindestens 2,5 GHz und 1 GB Arbeitsspeicher bestückt sein. Ansonsten muss man viele Optik-Abstriche und Grafik-Ruckler in Kauf nehmen.

Fazit

Wenn man ganz nüchtern an Battlefield 2 herangeht, stellt man fest, dass die Entwickler eigentlich das gleiche Spiel wie im Vorgänger Battlefield: Vietnam anbieten - inklusive einiger Neuerungen. Diese sind jedoch ebenso sinnvoll wie motivierend. Die intensive Schlachtfeld-Atmosphäre sowie die grandiose Präsentation zählen zu den großen Pluspunkten des Spiels. Ärgerlich sind dagegen die hohen Hardware-Anforderungen. Zudem bleibt zu hoffen, dass gravierende Fehler wie die Systemabstürze schnell verschwinden und die Entwickler mit einem kostenlosen Patch nachbessern. Doch auch so ist Battlefield 2 ein attraktives Shooter-Erlebnis, das jeder PC-Spieler am eigenen Rechner gesehen haben sollte.

Titel: Battlefield 2
Genre: Ego-Shooter
Wertung: Sehr gut
System: Windows-PC mit 1,7 GHz-Prozessor, 512 MB Arbeitsspeicher, 3D-Grafikkarte mit mindestens 128 MB Videospeicher
Hersteller: Digital Illusions
Publisher: Electronic Arts
Preis: zirka 40 Euro
USK-Freigabe: Ab 16
Release-Termin: Im Handel

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