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Ego-Shooter "Half-Life 2": Die spektakuläre Rückkehr des Gordon Freeman

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Test Half-Life 2  

Die spektakuläre Rückkehr des Gordon Freeman

30.05.2005, 15:53 Uhr | Medienagentur plassma / kro

Half-Life 2: Episode 2 (Bild: Valve)Half-Life 2: Episode 2 (Bild: Valve)In den letzten Jahren wurde kaum ein Spiel von der Gamer-Gemeinde so herbei gesehnt wie der Ego-Shooter Half-Life 2. Aufgrund der Qualität des vielfach ausgezeichneten Vorgängers und des bereits im Vorfeld veröffentlichten Bild- und Videomaterials war die Erwartungshaltung entsprechend hoch. Unser Test verrät, ob die Entwickler von Valve diese hoch angesetzte Messlatte wirklich überspringen konnten.
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Big Brother

Gordon Freeman, der Held von Half-Life 2, entkam im ersten Teil aus der von Aliens verseuchten Forschungsstation "Black Mesa". Mittlerweile befindet sich der Bartträger in einer Stadt namens "City 17". Diese ist Teil eines totalen Überwachungsstaates, der den Willen der Bürger mit verschiedensten Mitteln bricht und uneingeschränkten Gehorsam fordert. Wohin man auch blickt, die Menschen trotten mit gefühlskaltem Blick durch die Straßen und lassen resigniert ihre Köpfe hängen. Ihre Aktionen werden ständig von schwer bewaffneten Wachen sowie Spionage-Drohnen beobachtet, schon der geringste Verstoß wird geahndet. Karge, teilweise zur Hälfte zerstörte Stadtviertel wechseln sich mit imposanten Bauten ab und prägen das Bild. Inmitten dieser bedrückenden und trostlosen Szenerie startet der Spieler sein Abenteuer. Zeit zum Genießen der imposanten Optik hat er jedoch keine, denn einige unbekannte Männer haben sich an seine Fersen geheftet, und Gordon muss sich zunächst mal in Sicherheit bringen.

Action mit Köpfchen

Half-Life 2: Episode 2 (Bild: Valve)Half-Life 2: Episode 2 (Bild: Valve)Zu Beginn trägt der Protagonist neben seiner Kleidung nicht sonderlich viel am Leib. Vor allem in punkto Bewaffnung steht er im wahrsten Sinne des Wortes mit leeren Händen da. Obwohl es sich bei Half-Life 2 um einen Ego-Shooter handelt, wird dem Spieler bereits in den ersten Minuten klar, dass neben einem flinken Mausfinger auch seine grauen Zellen beansprucht werden. Immer wieder gilt es, kleine Rätsel zu lösen oder Geschicklichkeitspassagen zu meistern. Das sorgt für willkommene Abwechslung und bläst jeden Ansatz von Langeweile bereits im Ansatz vom Bildschirm. In den 13 Missionen bekommt es Gordon mit etlichen Gegnern zu tun, von denen die staatsmännischen Wächter noch die harmlosesten Vertreter sind. Im Laufe des Spiels trifft Gordon auf eklige Aliens, riesige Kampfroboter und blutdurstige Zombie-Wesen, die ihm nach dem Leben trachten.

Geniales Waffenarsenal

Die Auswahl an Feuerwaffen ist zwar im Vergleich zu anderen Shooter-Kollegen nicht gerade umfangreich, bietet aber das innovativste Kaliber der Spielegeschichte: die "Gravitationskanone". Mit dieser ist es möglich, so gut wie jedes Objekt des Spiels zu manipulieren. Gegenstände können angesaugt und mit einem weiteren Mausklick auf das gewünschte Ziel geschleudert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob man einen kleinen Kanister oder ein tonnenschweres Auto durch die Luft wirbeln lassen will. Neben dem reinen Kampfeinsatz eignet sich diese Waffe auch bestens, um kleinere Rätsel zu lösen oder einfach mal ein paar Spielereien abseits aller Action in Angriff zu nehmen - die Möglichkeiten sind ebenso endlos wie vielseitig.

Die Physik macht's

Half-Life 2: Episode 2 (Bild: Valve)Half-Life 2: Episode 2 (Bild: Valve)Der Grund, warum der Umgang mit der "Gravitationskanone" soviel Spaß macht, liegt in der realistischen Physik des Spiels. Sämtliche Objekte verhalten sich so, wie man es im realen Leben von ihnen erwarten würde. Schubst man beispielsweise ein Ölfass in Richtung Treppe, rollt es polternd die Stufen hinab und knallt gegen die gegenüberliegende Brüstung, wo es noch ein wenig hin und herschaukelt. Ähnlich realistisch geht es übrigens auch zur Sache, sobald Gordon in eines der Fahrzeuge steigt, die ihm in verschiedenen Abschnitten zur Verfügung stehen. Mal klemmt sich der Spieler hinter das Steuer eines Geländewagens, dann wiederum düst er mit einem wendigen Jet-Ski über seichte Gewässer. Eine Entspannungsfahrt? Keineswegs, denn während dieser Passagen wird Gordon ständig von besonders aggressiven Gegnern beharkt, so muss er ständig auf der Hut sein.

Titel: Half-Life 2
Genre: Ego-Shooter
Wertung: Sehr gut
System: Windows-PC mit 1,5 Gigahertz-Prozessor, 256 Megabyte Arbeitsspeicher, 3D-Grafikkarte mit 64 MB RAM
Hersteller: Valve
Publisher: Vivendi
Preis: zirka 45 Euro
USK-Einstufung: Ab 18
Release-Termin: Im Handel

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