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Flugsimulation: "Heroes of the Pacific" - Luftkämpfe über dem Pazifik

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Heroes of the Pacific  

Historische Luftkämpfe über dem Pazifik

25.08.2005, 11:37 Uhr | Medienagentur plassma / as, t-online.de

“Heroes of the Pacific“ heißt das neueste Action-Spektakel im Flugsimulator-Genre. Ab dem 23. September wird der Spieler auf PC, Playstation 2 oder Xbox in den Zweiten Weltkrieg zurückversetzt und erlebt historische Kampfhandlungen in der Luft hautnah mit. Das australische Entwicklerstudio IR Gurus will mit “Heroes of the Pacific“ vor allem an die Erfolge des PC-Klassikers “Ace of the Pacific“ anknüpfen und verspricht packende Einsätze, realistisches Flugverhalten und eine tolle Grafik.

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Der Angriff auf Pearl Harbour

Es ist die Nacht zum 7. Dezember 1941, in der sich der japanische Flottenverband bis auf wenige hundert Kilometer unbemerkt an die Insel Hawaii annähern konnte. Gegen sechs Uhr früh nehmen 182 japanische Bomber und Jagdflugzeuge Kurs auf Pearl Harbour, den wichtigsten Flottenstützpunkt der Amerikaner im Pazifik. Nach einer schweren Niederlage mit über 2.400 toten Soldaten und einem völlig zerstörten Hafen erklärt der damalige US-Präsident Roosevelt noch am selben Tag den Eintritt in den Zweiten Weltkrieg. Mit dem Angriff auf Hawaii beginnt auch für den Spieler die erste Kampagne von “Heroes of the Pacific“. Als Navy-Pilot in einem Hellcat-Fighter lautet der erste Einsatzbefehl, den Hafen zu verteidigen und die Japaner zum Rückzug zu zwingen. Insgesamt stehen zehn Kampagnen mit 26 Missionen zur Verfügung. Dabei sind alle Aufträge realen Einsätzen nachempfunden. So erlebt der Spieler unter anderem die Luftkämpfe um die Midway-Inseln, Iwo Jima, Guadalcanal und Wake Island.

Clevere Computer-Kollegen

In den meisten Fällen muss ein bestimmtes Gebiet verteidigt oder angegriffen werden. Dabei kommt es auch vor, dass Ziele am Boden oder feindliche Flugzeugträger beschossen werden. Während der Einsätze über Land und Wasser werden dem Spieler bis zu 32 Kameraden zur Seite gestellt. Per Schnellzugriff über ein Menü können die Jungs zum Ort des Geschehens dirigiert werden. Um optimal auf einen Einsatz vorbereitet zu sein, wird der Spieler durch ein ausführliches Briefing in die jeweilige Mission eingewiesen. Zudem können fünf Trainingsmissionen absolviert werden. Insgesamt stehen vier Schwierigkeitsgrade zur Auswahl. Wen die Einzelspielermissionen mit der Zeit nicht mehr herausfordern, der kann per Split-Screen gegen einen Spieler oder online und im Netzwerk gegen bis zu acht menschliche Kontrahenten antreten.

Der richtige Jet entscheidet über Leben und Tod

Von zentraler Bedeutung ist auch die Wahl des richtigen Kampfflugzeuges. Wird der falsche Flieger ausgewählt, hat man nur selten eine Chance, gegen den Feind zu bestehen. Die vier Flugzeugklassen - Jagdmaschinen, Sturzkampfbomber, Torpedo-Bomber und normale Bomber - beinhalten insgesamt 35 authentisch nachgebildete Militärmaschinen der Japaner und Amerikaner. Darunter fallen zum Beispiel die F4F Hellcat, F6F Wildcat, SBD Dauntless, P-40 Warhawk, F4U Corsair und die A6M Zero. Hinzu kommen noch einige Maschinen, die erst innerhalb der Kampagnen frei geschaltet werden müssen. Darüber hinaus soll es Bonus-Flugzeuge der Deutschen, Briten und Russen geben.

Im Einsatz herrscht Realismus pur

Bevor es nun zum Einsatzgebiet geht, gilt es, es die Maschine fliegen zu lernen, denn durch eine akkurat simulierte Steuerung steuert sich jedes Flugzeug anders. Die Entwickler haben außerdem für eine Balance zwischen naturgetreuer Physik, Flugdynamik und historischer Präzision gesorgt, so dass die Unterschiede zwischen den verschiedenen Kampfmaschinen deutlich zu spüren sind. Während die P-51 Mustang durch hohe Geschwindigkeit und Durchschlagskraft überzeugen kann, sollte man für Bodenattacken die TBF Aventer oder die B-25 Mitchell aus dem Hangar holen. Der Elite-Flieger der japanischen Luftwaffe ist die A6M Zero. Sie verfügt über eine gute Wendigkeit und eine perfekte Steuerung und ist somit besonders für Mann-gegen-Mann-Duelle geeignet.

Waffen für jede Situation

Im Kampf kann der Spieler auf eine authentische Bewaffnung zurückgreifen. Für Nahkämpfe in der Luft stehen fest installierte Maschinengewehre und Kanonen zur Verfügung. Ziele am Boden oder auf dem Wasser werden mit Torpedos und Bomben angegriffen. Die dabei verursachten Schäden entsprechen der Wirklichkeit und sind abhängig von der Genauigkeit des Treffers. So kann der Gegner auch mit rauchenden Triebwerken und stotterndem Motor noch weiter fliegen. Je dunkler der Rauch, desto schlimmer ist der Schaden. Erst wenn die Maschine in Flammen aufgeht, kann man sicher sein, dass der Gegner außer Gefecht gesetzt ist. Gerät man selbst in einen Hinterhalt, ist manchmal auch der Rückzug eine sinnvolle Alternative. Es empfiehlt sich dann, die "Warspeed"-Funktion einzusetzen. Diese beschleunigt das Flugzeug für eine kurze Strecke mit voller Leistung. Auch wenn jedes Mal die Gefahr besteht,den Motor zu überhitzen, wurde der Warspeed auch im zweiten Weltkrieg häufig praktiziert.

Keine Grafikwunder

Grafisch ist “Heroes of the Pacific“ mit seinem indirekten Vorgänger “Ace of the Pacific“ natürlich nicht zu vergleichen - was rund zwölf Jahre später aber auch kein Wunder ist. Nach heutigen Standards kann die Optik dennoch nur bedingt überzeugen: Während Bodenstationen und Flughäfen sowie Küstenlandschaften und Wälder etwas starr aussehen, werden zumindest die Flugzeuge und Schiffe sehr detailgetreu dargestellt. Ein einzelnes Objekt soll bis zu 15.000 Polygone besitzen. Zudem sorgen realistische und dynamische 3D-Wassereffekte für ein "Mittendrin"-Gefühl über dem Pazifik. Bei Schlachten mit über 150 Flugzeugen gleichzeitig könnte die Grafik-Engine jedoch leicht an ihre Grenzen stoßen. Flakfeuer, Raucheffekte und umherfliegend Trümmerteile sind zwar schön anzusehen, dürften aber ebenfalls für zusätzlich hohe Rechnerleistung sorgen.

Fazit

Reine Flugzeugsimulationen sind in den letzten Jahren stark außer Mode gekommen. Stattdessen sind Allrounder wie "Battlefield 2", in denen nicht nur in der Luft, sondern am Boden gekämpft werden kann, hoch im Kurs. Daher ist es fraglich, ob IR Gurus mit "Heroes of the Pacific" an den großen Erfolg des früheren Klassikers "Aces of the Pacific" anknüpfen kann. Auch mit bis ins Detail nachgebildeten Fliegern aus dem Zweiten Weltkrieg, einem sehr realistischen Flugverhalten und einer akzeptablen Optik dürfte diese Tatsache nur schwer wett zu machen sein.

Titel: Heroes of the Pacific
Genre: Action-Flugsimulation
Ersteindruck: Gut
Systeme: Windows-PC, Playstation 2, Xbox
Hersteller: IR Gurus
Publisher: Codemasters
Preis: zirka 20 Euro
Release-Termin: Im Handel

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