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"Quake Wars": Team-Shooter bietet packende Action

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Preview Quake Wars  

Die Aliens kriegen Saures

14.05.2007, 16:34 Uhr | Medienagentur plassma / vb, t-online.de

Enemy Territory: Quake Wars (Bild: Activision)Enemy Territory: Quake Wars (Bild: Activision)Einer der Soldaten stößt einen lauten Fluch aus, als er seinen Blick nach Westen schweifen lässt. Ein Angriffstrupp der verhassten Strogg macht sich just in diesem Moment mit Hilfe eines riesigen Bohrers an der Außenhülle der Forschungskuppel zu schaffen. Der Kämpfer ist jedoch auf sich allein gestellt, weit und breit kein Kamerad zu sehen. Er hält kurz inne, stürmt dann aber mit dem Gewehr im Anschlag auf die Invasoren los. Plötzlich scheint die Luft zu explodieren, mehrere Artilleriegeschosse schlagen rund um die Strogg ein - der Angriff wurde in letzter Minute vereitelt. Szenen wie diese machen den Team-Shooter Quake Wars: Enemy Territory zu einem packenden Actionspektakel, das mit einigem Erfolg zum Angriff auf Battlefield & Co bläst.

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Krieg der Welten

Das Spiel aus dem Entwicklungsstudio Splash Damage basiert auf dem Quake-Universum. Wer also schon mal ein Spiel der beliebten Shooter-Serie in Händen gehalten hat, fühlt sich von der ersten Minute an heimisch. Das Szenario: Die außerirdischen Strogg planen eine groß angelegte Invasion der Erde und verwüsten ganze Landstriche. Doch die Menschen ergeben sich nicht wehrlos. Die Armee der "Global Defence Force" (kurz: GDF) stellt sich den Aliens in den Weg, und es entbrennen auf dem gesamten Erdball zahlreiche Schlachten. Mitten in diesem Inferno greift der Spieler in das Geschehen ein.

Soldaten an die Front

Enemy Territory: Quake Wars (Bild: Activision)Enemy Territory: Quake Wars (Bild: Activision)Das Spielgeschehen erinnert an Titel wie Battlefield 2142. Zwei Teams mit je acht Mitgliedern treten online oder via Netzwerk auf verschiedenen Schlachtfeldern gegeneinander an und haben dabei stets ein großes Ziel vor Augen. So ist es beispielsweise auf der Karte namens "Valley" die Aufgabe der GDF, einen Generator der Strogg zu zerstören. Der Weg dorthin ist jedoch lang und mit mehreren Zwischenzielen gespickt. An einer Station muss der Pionier unter anderem unter schweren Beschuss eine Brücke errichten, um den Vormarsch seiner Kameraden zu ermöglichen. Wenig später eskortieren die Soldaten einen Truppentransporter durch einen engen Tunnel, um in die Nähe des Generators zu gelangen. Erst wenn man diese Nebenaufgaben bewältigt hat, kommt es zur finalen Schlacht.

Action im Sekundentakt

Der Missionsaufbau in Quake Wars: Enemy Territory verspricht nicht nur viel Abwechslung, sondern sorgt permanent für Action auf dem Schlachtfeld. Da jeder Spieler genau weiß, welche Aufgabe als nächstes ansteht, konzentrieren sich die Gefechte stets auf diese speziellen Konfliktpunkte - und zwar auf beiden Seiten. Ereignislose Fußmärsche ohne nennenswerte Ereignisse wie in Battlefield 2142 gibt es so gut wie gar nicht. Dafür sorgen unter anderem die Fahrzeuge der beiden Parteien. Die GDF rollt mit einem Truppentransporter an die Front oder macht mit einem wendigen Hubschrauber den Luftraum unsicher. Die Strogg hingegen vertrauen auf ihren pfeilschnellen Gleitpanzer sowie den mächtigen Kampfläufer, dessen einzige Schwachstelle an der Rückseite zu finden ist. Es ist immer etwas los auf dem Schlachtfeld. Hinzu kommt die imposante Präsentation der Gefechte: Detailreich ausstaffierte Schauplätze, effektvoll inszenierte Explosionen und gleißende Lichtblitze verwöhnen das Auge des Spielers.

Die Qual der Wahl

Quake Wars (Bild: Activision)Quake Wars (Bild: Activision)Zusätzliche Abwechslung bringen die jeweils fünf verschiedenen Klassen pro Fraktion ins Spielgeschehen. Auf Seiten der GDF ist der Sturmsoldat der Mann fürs Grobe, der mit einem großen Waffenarsenal in den Kampf zieht. Der Sanitäter hingegen verarztet verwundete Kameraden oder holt diese ins Leben zurück. Wer gerne bastelt, sollte sich den Pionier anschauen: Dieser Geselle repariert Fahrzeuge und errichtet Brücken - ohne ihn läuft nichts. Bei den Strogg tummeln sich einige recht eigenartige und somit erfrischend andere Einheiten. Der Techniker versorgt seine Kollegen beispielsweise mit Munition und Heiltränken. Besonders fies: Aus toten Feinden bastelt er innerhalb weniger Sekunden einen Einstiegspunkt für gefallene Kameraden - eklig, aber effektiv. Der Opressor agiert hingegen eher aus der zweiten Reihe und fordert Artillerieschläge auf das Feindgebiet an. Für jeden Geschmack ist also etwas dabei.

Fazit

Quake Wars: Enemy Territory hat alles, um Battlefield 2142 vom Thron der Team-Shooter zu stoßen. Die Gefechte bieten massig Action und Dynamik, der Missionsaufbau der Karten sorgt für Abwechslung und Konfliktpunkte, die Präsentation trumpft mit imposanten Effekten auf. Wer auf schnelle Action steht, sollte sich dieses Spiel jedoch schon mal vormerken.

Titel: Quake Wars: Enemy Territory
Preis: zirka 40 Euro (PC)
Publisher: Activision
Hersteller: Splash Damage
Genre: Team-Shooter
Release-Termin: Im Handel
Eindruck: Sehr gut
Erscheint für: PC
USK-Freigabe: Ab 16

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