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Action-Games für den PC: "Sabotage 1943"

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Sabotage 1943  

Tod auf leisen Sohlen

23.01.2007, 10:43 Uhr | Medienagentur plassma / as, t-online.de

Sabotage (Bild: Replay Studios)Sabotage (Bild: Replay Studios)Wenn jemand auf Actionspiele mit Schleicheinlagen steht, führte bisher kein Weg an einer Episode von Splinter Cell vorbei. Alternativen gibt es kaum - schon gar nicht auf dem hohen Niveau von Ubisofts Schleichshooter-Serie. Doch Sam Fisher bekommt schon bald Konkurrenz aus Deutschland. In Sabotage 1943 für den PC schlüpft der Spieler in die Rolle einer britischen Geheimagentin, die in den Wirren des Zweiten Weltkriegs hinter den Linien des Feindes agiert. Doch reicht ein weiblicher Körper alleine, um Herrn Fisher gefährlich zu werden?

Foto-Show Sabotage 1943: So spielt es sich
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Tödlicher Sommer

Sabotage (Bild: Replay Studios)Sabotage (Bild: Replay Studios)Die Deutschen halten immer noch halb Europa in ihrem Würgegriff. Täglich gibt es Angriffe und Plünderungen in bisher noch verschonten Städten. Die Alliierten rücken langsam vor, doch bieten sie der Wehrmacht nicht nur auf dem Schlachtfeld die Stirn. Der britische Geheimdienst MI-6 schickt seine beste Agentin hinter die feindliche Linien, um dort für Verwirrung und Zerstörung zu sorgen. Violet Summer versteht ihr Handwerk wie kaum jemand sonst und ist eine Waffe auf zwei Beinen.

Tödlicher Schatten

Sabotage (Bild: Replay Studios)Sabotage (Bild: Replay Studios)Die Agentin führt beispielsweise ein Scharfschützengewehr mit sich, um Feinde aus sicherer Distanz und nahezu lautlos auszuschalten. Kommt es dann doch mal zu einer offenen Konfrontation, zieht sie Pistolen oder ein Maschinengewehr aus dem Halfter - für jede Situation hat sie die passende Waffe parat. Doch eigentlich zieht Miss Summer die Aktion aus dem Schatten heraus vor. Dank ihrer Geschicklichkeit und Eleganz versteckt sie sich mühelos in düsteren Ecken, um dann ihr Opfer blitzschnell mit einem Messer zu erledigen. Kommt es zum Kampf, blendet die Kamera in eine andere Perspektive um, die Ansicht verschwimmt, und jede Aktion wirkt beinahe surreal. Der Tod bekommt somit fast schon eine künstlerische Note verpasst. Über ein Dutzend solcher Szenen wird im es fertigen Spiel geben.

Tödliche Missionen

Sabotage (Bild: Replay Studios)Sabotage (Bild: Replay Studios)All diese Fertigkeiten sind nicht nur Imponiergehabe, sondern überlebenswichtig für die Einsätze der Agentin. In rund einem Dutzend Missionen steht Violet vor immer neuen Herausforderungen, die sie nur dann meistert, wenn sie all ihr Können in die Waagschale wirft. So ist es beispielsweise ihr Auftrag, einen deutschen Offizier in Frankreich möglichst lautlos zu töten. Doch das ist nicht so einfach, wie es im ersten Moment klingt. Der Soldat überwacht eine Plünderung der Kirche Notre Dame, direktes Anschleichen ist unmöglich. Daher wählt Violet einen Umweg über das Dach der Kirche und pustet dem Offizier mit Hilfe ihres Scharfschützengewehrs das Lebenslicht aus. Bei einer anderen Aufgabe dringt die Agentin in einen feindlichen Bunker ein, um diesen zu zerstören – ein falscher Schritt, und sie hat die halbe Wehrmacht am Hals. Abseits der Primärziele locken immer wieder Nebenaufgaben, etwa die Bergung eines Kunstschatzes. Auf diese Weise stockt man die Erfahrungspunkte der MI-6-Lady auf, mit deren Hilfe man ihre Fertigkeiten verbessert und Waffen aufrüstet.

Tödliche Optik


Sabotage (Bild: Replay Studios)Sabotage (Bild: Replay Studios)Der einzige Aspekt von Sabotage 1943, der in der aktuellen Phase der Entwicklung noch nicht ganz überzeugt, ist die Grafik. Damit kein Missverständnis aufkommt: Vor allem die Licht- und Schatteneffekte sehen bereits jetzt ziemlich gut aus. Zudem verpassen die bereits erwähnten Tötungsszenen dem mörderischen Geschehen eine Spur von Ästhetik. Allerdings müssen die Entwickler unbedingt nochmals Hand an Violet Summer anlegen. Die Dame bewegt sich momentan noch etwas hüftsteif durch das Kriegsgebiet und wirkt so gefühlskalt wie ein Steinblock. Es wäre schade, wenn das vorhandene Potenzial auf diese Weise wieder verschenkt wird.

Fazit

Sam Fisher muss sich warm anziehen: Wenn Violet Summer mit dem Messer zum Todesstoß ansetzt, kommt man trotz der eigentlich brutalen Szenerie fast schon ins Träumen - surreale Inszenierung in Perfektion. Die Missionen machen ebenfalls einen durchdachten und abwechslungsreichen Eindruck. Actionspieler sollten Sabotage 1943 im Auge behalten.

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