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"Enemy Territory - Quake Wars": Konkurrenz für Counter-Strike

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Preview Enemy Territory: Quake Wars  

Kampf der Multiplayer-Giganten

14.05.2007, 16:34 Uhr | Richard Löwenstein / tz, t-online.de

Enemy Territory: Quake Wars (Bild: Activision)Enemy Territory: Quake Wars (Bild: Activision)Mit dem Beinahe-Monopol von Counter-Strike dürfte es bald zu Ende sein, denn für den Herbst braut sich etwas zusammen: eine Schlacht um die Vorherrschaft im Genre der Multiplayer-Shooter. Battlefield: Bad Company, Frontlines: Fuel of War  und Unreal Tournament 3 machen sich schon bereit für den ganz großen Gegner Enemy Territory: Quake Wars. Die großen Vier teilen sich eine Gemeinsamkeit, nämlich dass es im Schwerpunkt nicht um Story oder den Kampf gegen Computergegner geht. Vielmehr treffen Mitspieler aus aller Welt online aufeinander und messen sich miteinander in anspruchsvollen Feuergefechten. Quake Wars wird nicht nur für PC, sondern auch für Xbox 360 und Playstation 3 erscheinen. Weniger überraschend, aber ein bisschen enttäuschend ist die Information, dass die Online-Gefechte nicht plattformübergreifend spielbar sein sollen. Die weitgehend abgekapselten Online-Systeme von Microsoft und Sony machen der Idee vom systemunabhängigen Zusammenspiel einen Strich durch die Rechnung.

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Simple Story – nette Details

Enemy Territory: Quake Wars (Bild: Activision)Enemy Territory: Quake Wars (Bild: Activision)Wollte man Enemy Territory: Quake Wars in ein bis zwei Sätzen charakterisieren, dann ginge das so: taktisch geprägtes Gameplay wie bei Battlefield, hohes Tempo wie in den Ego-Shootern aus der Quake-Reihe. Die Story übernimmt ebenfalls Elemente aus den Quake-Games: Zwei Armeen prallen in einem blutigen Krieg aufeinander. Eine Seite besteht aus den angriffslustigen Strogg, einer Kreuzung aus Cyborgs und Aliens. Diese Zeitgenossen bringen einfach jeden um, nur um ihren Hunger nach der Energie-Ressource Stroyent zu stillen. Auf der anderen Seite steht die "Global Defense Force", sozusagen eine zukünftige Version der Vereinten Nationen. Sie soll mit ihrem Hightech-Waffenarsenal die Strogg-Bedrohung abwehren. Auf welche Seite sich der Spieler schlägt, bleibt ihm selbst überlassen. Von der Rasse abgesehen, stehen pro Seite je fünf Spezialistenrollen beziehungsweise Klassen zur Wahl. Scharfschützen, Sanitäter, Mechaniker, schwerer Soldaten und normaler Soldaten beeinflussen den Verlauf eines Online-Gefechts mit ganz eigenen Fähigkeiten. Soweit ist das Genre-Standard, aber durch ungewöhnliche Ausprägungen kommt immer wieder ein interessanter Dreh ins Spiel. Speziell die Energie-Gewinnung der Strogg aus gegnerischen Leichen hat schon etwas verstörendes, aber auch faszinierendes an sich. Abgesehen davon warten 18 Waffengattungen auf beiden Seiten auf ihren Einsatz. Einzelne Klassen können nur bestimmte Waffengattungen verwenden, darunter Sekundärwaffen wie Pistolen oder Klingen. Auf diese Weise ist man gezwungen, sich wirklich Gedanken zu machen, bevor man sich für einen Einheitentyp entscheidet. Taktik ist also schwer von Nöten.


Flottes Gameplay, zeitgemäße Grafik

Enemy Territory: Quake Wars (Bild: Activision)Enemy Territory: Quake Wars (Bild: Activision)Das zielorientierte Gameplay soll Quake Wars von der Konkurrenz abheben und einen tief ins Geschehen hineinziehen. Beispielsweise müssen nicht immer nur alle Mitglieder des anderen Teams gemeuchelt werden, wie sonst oft im Genre üblich. Vielmehr gilt es oft, militärische und taktische Ziele zu besetzen, zu zerstören oder umzufunktionieren. An Dynamik gewinnen die Gefechte außerdem durch die Tatsache, dass sich der Frontverlauf durch die Besetzung strategischer Positionen ständig verändert. Man spürt so ein Erfolgserlebnis, wenn das eigene Team auf dem Vormarsch ist, und sich die Gegner zurückziehen müssen. Interessant präsentiert sich auch das Level-System: Es belohnt je nach Auslegung entweder Einzelgänger-Aktionen - beispielsweise mehrere Abschüsse - oder Team-Erfolge, also beispielsweise durch Eroberung gegnerische Stellungen. Mit steigendem Skill-Level gewinnt die eigene Figur an Stärke, erhöht die Feuerkraft, kann neue Waffen benutzen. Auch die Grafik kann sich sehen lassen, und das, obwohl ihr die mittlerweile in die Jahre gekommene Doom 3-Engine zugrunde liegt. Durch zahlreiche Ergänzungen wirken die Bilder trotzdem modern. Allein schon der Blick in die Ferne beeindruckt, mit glasklaren Details noch in einigen hundert Metern Distanz. Dadurch ist beispielsweise die frisch abgefeuerte Rakete des Mobile Command Post schon so früh zu erkennen, dass man im Fall des Falles reagieren kann.

Fazit


Ob das alles natürlich reicht, um die starke Konkurrenz auszustechen, bleibt abzuwarten - speziell bei einem Titel, der unter Konsolenspielern noch keinen großen Namen hat. Was das betrifft, haben Battlefield: Bad Company und Unreal Tournament 3 die Vorteile eindeutig auf ihrer Seite. Die hochdynamischen Schlachten, viele interessante Geländestrukturen und einige spektakuläre Waffengattungen sprechen wiederum eindeutig für Enemy Territory: Quake Wars. Der Herbst wird also spannend.

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