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Actionspiel für die Wii: "Resident Evil:: Umbrella Chronicles"

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Preview Resident Evil:: Umbrella Chronicles  

Actionreicher Horror für die Wii

19.07.2007, 15:44 Uhr | Medienagentur plassma / vb, t-online.de

Resident Evil: The Umbrella Chronicles (Bild: Capcom)Resident Evil: The Umbrella Chronicles (Bild: Capcom)Besitzer der Wii-Konsole, die zudem Fans der Horror-Serie Resident Evil sind, kommen in diesen Tagen kaum noch aus dem Jubeln heraus. Zuerst hatte Entwickler und Publisher Capcom eine spezielle Wii-Version des Survival-Horrorspiels Resident Evil 4 auf den Markt gebracht. Als wäre das nicht schon genug, wurde kurze Zeit später das Actionspiel Resident Evil: The Umbrella Chronicles enthüllt. Letzteres hebt sich spieltechnisch von den bisher bekannten Episoden der Serie ab. Wer auf schnelle Feuergefechte steht, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Foto-Show The Umbrella Chronicles: Screenshots
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Die Annalen der Firma

Resident Evil: The Umbrella Chronicles (Bild: Capcom)Resident Evil: The Umbrella Chronicles (Bild: Capcom)Noch im ersten Teil der Resident Evil-Reihe wurde die Firma Umbrella als Wurzel der Zombieplage präsentiert, die bis heute in zahlreichen Fortsetzungen und Ablegern zu finden ist. Doch vor allem die neuesten Episoden gingen kaum noch auf Umbrella ein. Damit ist jetzt Schluss. Wie der Name es bereits erahnen lässt, dreht sich in Resident Evil: The Umbrella Chronicles alles um besagtes Unternehmen, dessen Machenschaften und letztendlich dessen Untergang. Zu diesem Zweck bedient sich Entwickler Capcom ungeniert beim Material der bisher veröffentlichten Resident Evil-Titel und bereitet deren Story-Elemente neu auf. Im Klartext: Der Spieler erhält zwar einige neue Erkenntnisse rund um Umbrella, doch der Großteil der Hintergrundgeschichte besteht aus recycelten Fetzen der Vorgänger. Das hinterlässt zwar zunächst einen faden Beigeschmack, ist jedoch recht spannend in Szene gesetzt und bietet die bekannte Gruselstimmung.

Action auf Schienen

Resident Evil: The Umbrella Chronicles (Bild: Capcom)Resident Evil: The Umbrella Chronicles (Bild: Capcom)Spätestens nach dem Ende der Einführungssequenz wird schnell klar, dass Resident Evil: The Umbrella Chronicles ein spürbar anderes Spielprinzip zu Grunde liegt als beispielsweise Resident Evil 4. Anstatt sich frei durch die Landschaft zu bewegen, marschieren die beiden Helden des Zombie-Abenteuers automatisch durch dunkle Gänge, halb zerfallene Fabrikgebäude und zwielichtige Straßenzüge. Mit Hilfe des Analog-Sticks an der Nunchuck-Einheit der Wii dreht man die Kamera umher - zumindest teilweise. Das Blickfeld ist absichtlich begrenzt, was gleichermaßen Fluch und Segen des Spiels werden könnte. Zum einen engt die kastrierte Kamera zwangsläufig den Handlungsfreiraum schmerzlich ein. Andererseits konzentriert man somit das Augenmerk gänzlich auf die Feuergefechte. Diese stellen den Kern des Spiels dar: Man durchlebt das Geschehen aus der Ego-Perspektive und ballert einen Zombie nach dem anderen ab. Sind alle Gegner beseitigt, läuft der Held automatisch zum nächsten Schauplatz weiter. Abwechslung bieten kurze Nebenaufgaben, die man jedoch nur dann entdeckt, wenn man sich in den Räumen etwas genauer umschaut.

Waffe im Anschlag

Resident Evil: The Umbrella Chronicles (Bild: Capcom)Resident Evil: The Umbrella Chronicles (Bild: Capcom)Zurück zu den Gefechten: Mit Hilfe der Wiimote zielt man auf die untoten Feinde und verteilt auf Knopfdruck Schüsse. Das Digitalkreuz dient zum Wechseln der Waffen. Wer plötzlich ohne Munition dasteht, rüttelt die Wiimote kräftig, und schon liegen neue Kugeln im Lauf. Letzteres klappt bisher jedoch noch nicht immer und bedarf noch einiger Korrekturen. Vor allem in hektischen Situationen sollte das Nachladen nicht zum Glücksspiel verkommen. Apropos Waffen: Das Arsenal in Resident Evil: The Umbrella Chronicles reicht von der einfachen Pistole mit unendlich viel Munition bis hin zur Maschinenpistole und einer besonders durchschlagskräftigen Schrotflinte. Neue Waffen findet man genauso wie Heilkräuter und Kugelnachschub in Verstecken abseits des Hauptpfades oder in Vasen und anderen Gegenständen. Nahezu das gesamte Mobiliar eines Raumes ist zerstörbar und birgt so manche Überraschung. Dies kommt den beiden Helden unter anderem auch bei den Boss-Kämpfen zugute. Ein schicker Kronleuchter wird schnell zum tödlichen Geschoss - sofern man denn weiß, wie es geht. Solche Rätseleinlagen sind jedoch die Ausnahme, da sich das Geschehen primär auf die Feuergefechte konzentriert. Die Präsentation wird dank schaurig-schönen Lichteffekten und detailliert in Szene gesetzten Figuren mehr als sehenswert sein.

Fazit

Eines ist bereits jetzt klar: Resident Evil: The Umbrella Chronicles trifft sicherlich nicht den Geschmack eines jeden Zombiejägers. Wer die gemächlichere Gangart von Resident Evil 4 und Co. liebt, ist hier fehl am Platze. Wem jedoch actionreiche Feuergefechte mitsamt der Wiimote ein gefälliges Lächeln ins Gesicht zaubern, sollte sich das Spiel schon mal vormerken. Kein neues Action-Highlight, aber ein kurzweiliger Zombie-Shooter mit Gruselstimmung.

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