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Ego-Shooter: "Brothers in Arms 3: Hell's Highway" - Einmal Hölle und zurück

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Preview Brothers in Arms 3  

Einmal Hölle und zurück

14.08.2007, 16:14 Uhr | Medienagentur plassma / tz, t-online.de

Brothers in Arms 3 (Bild: Ubisoft)Brothers in Arms 3 (Bild: Ubisoft)Wir schreiben den September des Jahres 1944. Die Streitkräfte der Alliierten führen in den Niederlanden die größte Luft-Boden-Operation der Kriegsgeschichte durch, um den gefürchteten Westwall der deutschen Truppen zu umgehen. Der Codename der Mission lautete "Operation Market-Garden". Ein Teil dieses riskanten Militärschlags war unter anderem die Eroberung und Sicherung einer strategisch wichtigen Verbindungsstraße nach Nimwegen. Diese Straße erhielt von den US-Soldaten wenig später den Spitznamen "Hell's Highway". Genau dieses Szenario dient den Entwickler von Gearbox Software für den Taktik-Shooter Brothers in Arms 3: Hell's Highway.

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Ego-Shooter mit Köpfchen

Brothers in Arms 3 (Bild: Ubisoft)Brothers in Arms 3 (Bild: Ubisoft)Brothers in Arms 3: Hell's Highway setzt auf das bewährte Spielprinzip der beiden Vorgänger. Wer bisher Weltkriegs-Shooter im Stil von Call of Duty oder Medal of Honor gewohnt ist, muss daher zunächst umdenken. Statt geradliniger Daueraction ist bei Brothers in Arms viel Taktik gefragt. Per Tastendruck gibt man mehreren Soldatentrupps konkrete Befehle. Auf diese Weise nimmt der Spieler seine Gegner unter Feuer, vollführt Flankenmanöver oder erobert strategisch wichtige Positionen. Die logische Konsequenz: Das Geschehen ist trotz zahlreicher Feuergefechte nicht so actionreich und dynamisch wie die erwähnte Konkurrenz. An Dramatik und Realismus mangelt es jedoch nicht, so dass die Schlachtfeldatmosphäre gut rüber kommt.

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Bekannte Gesichter

Brothers in Arms 3 (Bild: Ubisoft)Brothers in Arms 3 (Bild: Ubisoft)Apropos Atmosphäre: Die Entwickler von Gearbox Software legen im dritten Teil der Serie noch größeren Wert auf ein glaubwürdiges Szenario. Wie bereits im ersten Brothers in Arms-Spiel wird der Spieler in die Rolle des US-Soldaten Matt Baker schlüpfen, der die Operation Market-Garden in den Niederlanden durchlebt. Zwischendurch gibt es jedoch immer wieder kurze Rückblenden, die sich um seine im Kampf gefallenen Kameraden drehen. Zudem wird das Geschehen etwas effektreicher in Szene gesetzt. Bei besonders spektakulären Ereignissen wie Explosionen verlangsamt sich die Zeit für einige Sekunden und die Kamera schwenkt in eine andere Perspektive. Somit hat man beinahe das Gefühl, einen Kriegsfilm vor Augen zu haben. Der hohe Realismusgrad ist ein großer Verdienst der modernen Unreal Engine 3-Technologie, die bei Brothers in Arms 3: Hell's Highway zum Einsatz kommt. Dank aufwändiger Rauch- und Explosionseffekte sowie verblüffend plastisch modellierten Figuren verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit.

Nochmal mit Gewalt

Brothers in Arms 3 (Bild: Ubisoft)Brothers in Arms 3 (Bild: Ubisoft)Doch die Entwickler haben nicht nur an der Präsentation des Spiels gearbeitet, sondern gleichzeitig neue Elemente hinzugefügt. So wird es in Brothers in Arms 3: Hell's Highway erstmals möglich sein, einen dritten Soldatentrupp über das Schlachtfeld zu schicken. Es handelt sich dabei um Spezialisten für schwere Waffen wie zum Beispiel Raketenwerfer oder Mörser. Mit diesen Kalibern sprengt man sowohl Panzer als auch Gebäude mühelos in die Luft. Ebenfalls hilfreich: Der Funker ruft auf Knopfdruck Luftunterstützung herbei. Wenige Augenblicke nach dem Befehl prasseln zahlreiche Bomben auf das Zielgebiet nieder. Allerdings ist sowohl die Munition dieser Flugzeuge als auch des "Schwere Waffen"-Trupps begrenzt, so dass deren Einsatz mit Bedacht erfolgen sollte.

Schlachtfeld zum Austoben

Brothers in Arms 3 (Bild: Ubisoft)Brothers in Arms 3 (Bild: Ubisoft)Einer der größten Kritikpunkte der beiden Vorgänger war der recht lineare Aufbau der Kriegsschauplätze. Das soll im neuen Teil der Vergangenheit angehören. In Brothers in Arms 3: Hell's Highway sind die Schlachtfelder bis zu viermal größer als zuvor und bieten somit mehr Platz für Angriffsmanöver und Erkundungen auf eigene Faust. Zudem haben die Soldaten dazu gelernt. Blieben sie früher noch an kleinen Mauern oder Zäunen hängen, reicht nun ein beherzter Sprung, um das Hindernis zu überwinden. Somit ist das Geschehen actionreicher und gewinnt an Dynamik. Doch Vorsicht ist noch immer angesagt: Deckungen wie Sandsäcke oder Mauern bieten mittlerweile nur noch bedingt Schutz. Prasseln zu viele Schüsse des Gegners in die Deckung, bricht diese irgendwann zusammen und entblößt die Soldaten - schnelles Handeln ist angesagt.

Fazit

Die Entwickler von Gearbox Software haben sich die Kritik der Fans tatsächlich zu Herzen genommen und bessern kräftig nach. Darüber hinaus sieht Brothers in Arms 3: Hell's Highway aufgrund der Unreal Engine 3-Technologie grandios aus. Wenn letztendlich das Missionsdesign ebenfalls überzeugt, dürfen sich Shooter-Fans mit Hang zur Taktik schon mal vorfreudig die Hände reiben.


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