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Die Ladies lassen es krachen

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Girls with Guns  

Die Ladies lassen es krachen

19.10.2007, 17:14 Uhr | Medienagentur plassma / jr, t-online.de

Girls with Guns (Montage: T-Online)Girls with Guns (Montage: T-Online)Vorbei sind die Zeiten, in denen PC- und Videospiele von männlichen Helden dominiert wurden. Das Publikum hat sich an ihnen satt gesehen; Bond, Indiana Jones und Co. bieten keinen Raum für Überraschungen mehr. Stattdessen rücken starke Frauen in den Fokus, gewinnt die Emanzipation auch in Testosteron-gesättigten Action-Games an Terrain. Die neue Heldinnen-Generation aber sieht nicht nur gut aus, Die Ladies haben neben den üblichen Waffen einer Frau auch noch ganz besondere, schlagkräftige Argumente anzubieten. Wir stellen die taffen Kriegerinnen genauer vor.

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Die berühmteste Pixel-Frau der Welt: Lara Croft

Die Top-Position unter den Videospiel-Heldinnen ist unumstritten. Lara Croft aus "Tomb Raider" ist die einzige virtuelle Heldin, die waschechte Werbeverträge, eine Rolle im Musikvideo "Männer sind Schweine" der deutschen Punkband "Die Ärzte" sowie zwei erfolgreiche Hollywood-Kinoauftritte vorweisen kann. In den sechs Teilen der Games-Serie des Publishers Eidos sorgte sie auf PC und Konsole immer wieder für Überraschungen. Das attraktive Äußere Laras - lange Beine, schlanke Taille, ausgeprägte Brüste, wippender Pferdeschwanz - verbindet sich mit der Gnadenlosigkeit der erfolgsorientierten Action-Heldin zu einem attraktiven Ganzen. Lara Croft ist eine Kämpfernatur auf den Spuren der Geschichte der Menschheit. Als Archäologin erforscht sie antike Kulissen, geht auf die Jagd nach Artefakten und plündert Schatzkammern. Da ihr dabei ständig menschliche und andere Gegner in die Quere kommen, verfügt die Ikone der Spiele-Szene über beeindruckende athletische und akrobatische Fähigkeiten, die ebenso wie ihr Waffen- und Fertigkeiten-Arsenal in den bisher sechs Teilen der Serie immer mehr ausgebaut wurden.

Spiele-Magazin Lara Croft: Alles zur "Tomb Raider"-Geschichte

Alles eine Frage des Trainings

Anfangs beherrschte die Lady nur einfache Grundbewegungen wie Laufen, Springen oder Tauchen und nannte auch nur vier Waffen ihr Eigen: die einfachen Pistolen, die Automatik-Version sowie die Uzi-MP und eine Schrotflinte. Doch von Episode zu Episode kamen Neuerungen hinzu. Im Verlauf ihre Karriere lernte Frau Croft, Wände zu erklimmen und im Sprung eine 180-Grad-Drehung auszuführen. Im Kriechen, Sprinten und "Auf dem Seil"-Balancieren trainierte sich Lara ebenso famose Fertigkeiten an wie im Umgang mit Waffen aller Art. Das war auch nötig, denn das anfänglich fast schon dezente Waffen-Ensemble wurde mit einem Maschinengewehr, einer Armbrust und sogar einem Granatwerfer nachhaltig aufgerüstet. Neben inhaltlichen Veränderungen unterlag Miss Croft auch einem optischen Wandel, der von einer spitzbrüstigen Gestalt über eine anatomisch unmögliche Figur bis hin zu absoluten, wenn auch unrealistischen Traummaßen führte. Herausragende Merkmale sind - neben ihrer immer noch beachtlichen Oberweite - ihre Hotpants mit den eng anliegenden Pistolen und dem mittlerweile typischen Zopf, die sie zu einer unverwechselbaren Figur im PC- und Videospielbereich machen. Raffinesse und taktisches Geschick sind ihre bevorzugten Waffen; doch kommen ihr Gegner in die Quere, zeigt Lara ihre gnadenlose Seite und schießt sich mit dem berühmten Pistolen-Duo notfalls auch den Weg frei.

Gut gerüstet: Samus Aran

Zumindest, was das Äußere angeht, ist sie das totale Gegenstück zu Lara Croft: Samus Aran, die Heldin aus dem Gamecube-Spiel "Metroid Prime" geizt mit ihren Reizen. Dafür hat sie, was andere Videospiel-Heldinnen nicht haben: Einen futuristischen Kampfanzug, mit dem sie auch dem stärksten Gegner trotzt, samt eingebauter Super-Knarre am Arm. Das war schon 1986 so, als die das erste Mal Jagd auf die seltsamen Metroid-Larven machte und dank ihrer furiosen Kampfkraft in "Super Metroid" zum Superstar avancierte. Die Heldin kann weit mehr als laufen, hüpfen, schleichen und schießen: sie ist auch ein Technik-Freak. Ihr wichtigstes Utensil ist der Infoscanner, mit dem Samus Gegner, Türen, Rätsel und technische Anlagen im Raum erfasst und Informationen darüber erhält. Nur wer diese Infos sammelt und kombiniert, kann den teilweise ganz schön schlauen Logik- und Schalterpuzzeleien auf die Schliche kommen.

Originelle Form der Fortbewegung

An ihrem rechten Arm ist eine Feuerwaffe angebracht, die während des Spiels durch weitere Ausrüstungsgegenstände erweitert werden kann. Dadurch greift Samus auf ein beeindruckendes Waffenangebot zurück. Über 16 Add-Ons erweitern die Schlagkraft der anfänglich schwachen Waffe. Zu den interessantesten Erweiterungen zählt der "Grapple Beam", ein Energiestrahl, mit dessen Hilfe sich die Heldin an bestimmten Stellen festhaken und über Abgründe schwingen kann. Samus Aran beherrscht aber auch noch eine sehr originelle Form der Fortbewegung. Sie kann sich zu einer Kugel zusammenrollen und als Morph-Ball enge Passagen mit erhöhter Geschwindigkeit durchqueren. Diese durch die Rüstung und das Science-Fiction-Szenario verstärkte Fremdartigkeit macht Samus Aran so interessant. Eine Frau, deren Gesicht man nicht kennt, die aber schwer bewaffnet durch die Levels "rollt", ist allemal interessanter als das Standard-Blondinchen.

Mit der Reporterin ins Krisengebiet: Jade

Wenn ein Planet von brutalen und unglaublich ekelhaften Aliens heimgesucht wird, kann eigentlich nur noch ein Superheld par excellence die Welt retten. In Ubisofts Action-Adventure "Beyond Good & Evil" steht stattdessen Jade, eine Foto-Reporterin mit knatschgrünen Lippen an vorderster Front, die nicht minder heldenhaft ist. Und obwohl Jade wohl am ehesten zum modernen Frauenbild passt, da sie sich nicht halbnackt präsentiert, um Aufmerksamkeit zu erregen, ist sie ebenso schlagfertig wie ihre Kolleginnen. Dennoch wandelt  der Spieler nicht bloß durch die Levels und bringt Aliens zur Strecke. Am Steuer ihres Hovercrafts-Bootes zeigt Jade auch technisches und fahrerisches Geschick.

Mit dem Job Geld verdienen

Immerhin handelt es sich bei der Hauptfigur um eine Reporterin - und die ist primär auf der Suche nach guten Bildern. Also wird häufig die Kamera gezückt, um die Schnappschüsse gegen bares Geld zu tauschen. Dieses wird wiederum investiert, um neue Spezialwerkzeuge, Waffen sowie Reparatur-Kits und Beschleunigungspacks zu kaufen. So kann Jades Luftkissenboot mit Hilfe weiterer Upgrades Barrieren überspringen und sogar bis zum Mond reisen. Aber auch waffentechnisch ist die Lady fit: Mit dem multifunktional einsetzbaren Dai-Jo-Kampfstock und einer Diskus-Waffe für den Fernkampf verschafft sie sich Respekt. Dabei ist Jade durchaus keine "einsame" Heldin: Sie bekommt Unterstützung von ihrem Onkel Pey'j, einem Schweinemenschen, und ihrem PDA-Assistenten Secundo. Das Spiel glänzt durch sein exzellentes Leveldesign, eine packende Story und unglaublich viel Abwechslung. So darf fotografiert, geschlichen, gerätselt, geredet und gekämpft werden, bevor die attraktive Reporterin ihre Heimatwelt Hillys vor den DomZ-Aliens und der verräterischen Regierungs-Abteilung "Alpha" rettet.

Ganz schön dämonisch: Jennifer

So eine sexy Powerfrau bekommen Konsoleros selten zu Gesicht: Jennifer Tate, kurz Jen genannt, sieht aus wie Lara Crofts bezaubernde Schwester. In "Primal" - einem Abenteuerspiel für die PS2 - erwacht Jen nach einem Unfall in einer Art Zwischendasein. Ihr Co-Star Scree (ein untersetzt gebauter Gargoyle, sozusagen eine lebendig gewordene Statue) teilt ihr mit, dass sie auserkoren wurde, die Welt Oblivion zu retten. Dort ist buchstäblich der Teufel los: Dämonen laufen Amok, das Pendel zwischen guten und bösen Kräfte droht aus dem Gleichgewicht zu geraten.

Teamwork ist alles

Die Wortgefechte zwischen der spitzzüngigen Heldin und ihrem genervten Partner lockern die Action mit einer willkommene Prise Ironie auf. Doch ungeachtet der hitzigen Debatten arbeiten Jen und Scree gut zusammen, um die Gefahren, Rätsel und Herausforderungen zu meistern. Der Spieler steuert immer eine der beiden Figuren und schaltet per Knopfdruck zwischen beiden hin und her, während die Konsole die gerade inaktive Figur dirigiert. Dieser Wechsel zwischen Heldin und Co-Star ist ein entscheidendes Element in "Primal", das sich auch nach Kämpfen bewährt: Scree kann gefallenen Feinden Restenergie entziehen, zwischenlagern und notfalls an Jen weitergeben. Jen als agiles und kampfbegeistertes Wesen ist spezialisiert darauf, sich durch enge Korridore zu zwängen und Werwölfe, Orks und Riesenkrabben zu vertrimmen. Früh im Spiel erlernt sie die Fähigkeit der Gestaltwandlung und kann sich danach auf Kommando in vier verschiedene Dämonen-Figuren verwandeln. So läuft sie schneller, schlägt mit Greifkrallen um sich oder bekämpft mit Tentakeln Biester auf größere Distanz. Die "Primal"-Heldin hat drei Basis-Attacken drauf, dazu einige Kombinations- und Todesattacken. Wenn Jen über Schluchten springen oder sich an Mauern abseilen soll, tut sie das automatisch: eine Idee, die Sony aus Nintendos innovativer "Zelda"-Serie übernommen hat.

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