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Hausbesuch von Lara Croft

19.10.2007, 17:16 Uhr | Richard Löwenstein / jr, t-online.de

Spiele aus dem Netz laden (Bild: T-Online)Spiele aus dem Netz laden (Bild: T-Online)Eigentlich könnte daddeln so bequem sein. Wäre doch großartig, wenn man sich das neueste Top-Game nach Hause holen könnte, 24 Stunden am Tag. Wenn man nicht bei Wind und Wetter das Haus verlassen und sich den Stress mit dem Verkehr antun müsste. Stattdessen: ab ins Internet, den Browser angeworfen, ein Lieblings-Game aus der Auswahl-Liste anklicken, bezahlen, laden, Spaß haben. Den Spieler freut's, weil er bequem an Software rankommt. Und die Software-Hersteller auch, denn sie sparen durch den Verzicht auf DVD-ROM, Verpackung und Vertrieb. Das Tolle an der Idee: es geht!

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Die Idee mit dem Spiele-Download

Gameline (Bild: Richard Löwenstein.)Gameline (Bild: Richard Löwenstein.)Neu ist der Geistesblitz nicht. Vor 23 Jahren wollte schon mal eine US-Firma konventionelle Datenträger und den traditionellen Fachhandel ins Aus, und dafür Spiele per digitaler Leitung in die Wohnzimmer schieben. "GameLine" nannte das Unternehmen CVC seinen Download-Service für Besitzer einer Atari-VCS-Konsole. Das Ganze floppte, aus verschiedenen Gründen: Die Ladezeiten waren zu lang, die Kosten zu hoch und das Sortiment eher quantitativ als qualitativ attraktiv. Spätestens mit der rasanten Verbreitung des Internets ab Mitte der neunziger Jahre schien die Zeit reif für neue Anläufe. Einen mutigen Versuch startete das englische Unternehmen Pure Entertainment mit seinem Portal "Freeloader.com“ im Jahr 2000. Hier konnte man Vollversionen älterer Vollpreis-Spiele gratis auf den PC laden. Der Versuch, den Service durch Werbung zu finanzieren, misslang. Deshalb ist "Freeloader.com" heute auf ein paar Minigames zurecht gestutzt.

Was ist Games-on-Demand?

Rob Glasers Real Arcade ging Ende 2001 ans Netz, das System gilt heute aus mehreren Gründen als Vorreiter. Man musste zum Beispiel Spiele nicht komplett aus dem Netz saugen, sondern konnte sie schon während des Ladens starten. "Streaming" nennt sich die Technologie, bei der ein zentraler Verteiler nur die wichtigsten Spiele-Daten zum Rechner des Benutzers schickt. Er tut das nur solange, wie der Benutzer dafür zahlt. Man mietet das Spiel, erwirbt also keine Eigentumsrechte. Sobald die Mietdauer überschritten beziehungsweise das Abo abgelaufen ist, startet das Spiel nicht mehr. "Games-on-Demand" nennt sich dieses Modell des zeitlich befristeten Spieleverleihs.

Erfolg mit Half-Life-Effekt

Obwohl Real Arcade mit Civilization 2, Deus Ex, Unreal Tournament und 21 weiteren, damals ziemlich aktuellen Vollversionen ins Rennen ging, spricht heute niemand mehr darüber. Warum? Weil "ziemlich aktuell" nicht reicht. Es braucht was einmaliges, damit einem die Fans die Bude einrennen. Einen Superknaller, wie zum Beispiel Valves Half-Life 2. Den Start seines Ego-Shooters nutzte Valve, um seinen bis dahin unbeachteten Online-Kaufladen Steam vorwärts zu treiben. Hat geklappt: Steam werden seit November 2004 über zwei Millionen Downloads von Half-Life 2 nachgesagt. Nachdem der Dienst in die Gänge gekommen ist, verwirklicht Valve jetzt Ideen, die seit Jahren in der Branche herumgeistern. Spiele sollen nicht mehr komplett, sondern in kurzen Abständen, Kapitel für Kapitel veröffentlicht werden. Das hält Download-Zeiten niedrig und die Spannung hoch, so der Plan. Außerdem verspricht sich die Industrie einen kontinuierlichen Geldfluss.

Laden bis die Festplatte platzt

Hierzulande wollen zwei Online-Spiele-Shops alles anders und besser machen: Metaboli und der Telekom-Onlineshop Gamesload (www.gamesload.de), aktuell der Marktführer in Deutschland. Gamesload ist seit August 2005 aktiv und hat sich seitdem bestens etabliert. Einer der Gründe ist sicherlich in der kundenfreundlichen Bedienung zu finden. Wer seine Kredit- oder Girokontodaten nicht über das Internet verschicken will, kann die Gebühren bequem per Telekom-Telefonrechnung begleichen. Das Spielesortiment umfasst tausende Titel. Das gibt einen überzeugenden Querschnitt durch alle Genres, wobei Gamesload speziell bei Kindertiteln einige Pfunde extra in die Waagschale wirft. Im Praxiseinsatz macht der Dienst einen ähnlichen überzeugenden Eindruck wie der von Metaboli, inklusive aller Vor- und Nachteile wie der Streaming-Technologie von Exent als Plus und Formalitäten bei der ersten Anmeldung als Minus.



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