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Simulationsspiele: Als der "Flight Simulator" fliegen lernte

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Flight Simulator  

Als der "Flight Simulator" fliegen lernte

19.10.2007, 17:19 Uhr | Medienagentur plassma , t-online.de

Flight Simulator X  (Bild: Microsoft) Flight Simulator X (Bild: Microsoft) Die Historie des "Flight Simulator" reicht mehr als 20 Jahre zurück. 1982 erschien die erste Fassung unter der Regie von Bruce Artwick. Grafisch mit grüner Vektorgrafik noch sehr puristisch, konnten die Städte Chicago, Seattle, Los Angeles und New York angesteuert werden. Microsoft kaufte wenig später das Produkt von Bruce Artwicks Firma "subLOGIC" auf und vertrieb es anschließend unter eigenem Namen.

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Erstmals mit Joystick und Maus

Flight Simulator X  (Bild: Microsoft) Flight Simulator X (Bild: Microsoft) Zwei Jahre später erschien der "Flight Simulator II". Wurde zuvor nur die Tastatur als Eingabegerät unterstützt, kamen nun erstmals Joystick und Maus zum Einsatz, was die Bedienung deutlich vereinfachte. Zwischen 1985 und 1986 wurden mehr als 14 Versionen der zweiten Flugsimulation veröffentlicht - unter anderem für den Amiga, den Atari ST und sogar für Apple Macintosh. 1988 führte Microsoft in "Flight Simulator 3.0" die noch heute bekannte Fenstertechnik und eine frei verschiebbare 3D-Perspektive ein. Teil 4 erschien schließlich als letzter Part noch auf Macintosh. Zukünftige Spiele wurden exklusiv für MS-DOS beziehungsweise ab dem "Flug Simulator 6" für das Windows-Betriebssystem entwickelt.

Die Welt war plötzlich rund

"Flight Simulator 5.0" war ein Meilenstein: Grafisch war das Spiele dank 256 Farben auf durchaus solidem Niveau. Zudem konnte man nun erstmals über einzelne "Szenarien" hinweg fliegen, sprich der Realität nachempfundene Landschaften und Städte unter sich vorbeiziehen lassen.. Die Welt war nun auch im Spiel kreisrund, und der Pilot hatte die Möglichkeit, einmal komplett über den (stark verkleinerten) Globus zu düsen. Dass es dabei teilweise seltsame Grafikeffekte gab, konnte Puristen nicht abschrecken.

Vorsicht: Absturzgefahr

Wesentlich enttäuschender fiel das Fazit zu "Flight Simulator 6" aus. Der für Windows 95 entwickelte Flieger entpuppte sich als schwachbrüstiges Update der Version 5.1. Viele Käufer stiegen lieber in die frühere Version ein, als sich mit der absturzgefährdeten Variante für Windows 95 zu begnügen. In den folgenden Teilen wurde besonders auf zusätzliche Funktionen wert gelegt. So präsentierte "Flight Simulator 98" Direct-X-Unterstützung sowie einen deutlicheren Fokus auf das Szenarien-System. Erstmals konnten Landschaften, Flughäfen und Flugzeuge in Eigenregie programmiert und ins Programm eingebaut werden: Die Add-On-Szene war geboren.

Nonplusultra unter den Flugsimulatoren

Im Jahr 2000 erschien schließlich die dritte Generation des "Flight Simulator": Statt öder Landschaften erstreckten sich nun grafisch detailliert dargestellte Hügel und Täler auf der Landkarte. Für zusätzlichen Realismus sorgten das 2002 eingeführte funktionstüchtige Cockpit sowie die eingebaute Flugsicherungs-Funktion. Per Funk musste man als Pilot mit dem Tower und anderen Verkehrsteilnehmern seine Routen absprechen. Der "Flight Simulator 2004" gilt bis heute als das Nonplusultra der Flugsimulationen. Realistische Wettereinflüsse, ein bedienbares 3D-Cockpit und zusätzliche Szenarien machen den Titel zum Grundgerüst für die heutige Add-On-Community. Neben Verkehrsmaschinen düsen mittlerweile auch historische Flugzeuge, Hubschrauber und Wasserflugzeuge über den Bildschirm.

Eigenkreationen zum Nulltarif

Die verhältnismäßig "offene" Fassung des "Flight Simulator 2004" ließ Hobby-Entwickler förmlich aus dem Boden sprießen. Über das Internet vertreiben Millionen von Fans ihre Eigenkreationen zum Nulltarif. Dabei handelt es sich nicht nur um neue Flugzeuge, sondern um ganze Szenerien, Flughäfen und sogar Raumschiffe. So düsen NASA-Fans bevorzugt mit dem Space Shuttle nach Mallorca oder tauchen in den eigens für Weltraummissionen konzipierte All-Aufträgen in den Orbit ab. Wer es noch ein wenig futuristischer mag, wird im Web sogar fündig: "Star Wars"-Modelle wie Han Solos "Rasender Falke" aus "Krieg der Sterne" oder das "Star Trek"-Raumschiff Voyager sind nur einige Beispiele für die vielen tollen Ideen der Fans.

Von der Spitfire bis zum Flugzeugträger

Nostalgisch: Alte Modelle wie die Spitfire zeigen die Flexibilität der "Flight Simulator"-Technologie ebenso wie der von Hobby-Tüftlern eigens entwickelte Harrier-Flugzeugträger für Seelandungen. Die Detailversessenheit reicht dabei vom realistischen Cockpit, über funktionierende Bedienelemente, bis hin zur echten Farbgebung der Vehikel. Ebenfalls spannend: Geschwindigkeitsjunkies nehmen nicht nur in Düsenjets Platz, sondern dürfen in Muscle-Cars und Sportwagen ihr Unwesen treiben. Der Kreativität der User scheinen keine Grenzen gesetzt.

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