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Auf der Suche nach dem Horror-Kick

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Spiele zum Gruseln  

Auf der Suche nach dem Horror-Kick

19.10.2007, 17:20 Uhr | Richard Löwenstein / vb, t-online.de

Resident Evil 4 (Bild: Capcom)Resident Evil 4 (Bild: Capcom)Es gibt Videospiele, die gehen einem ans Herz. Andere bringen uns zum Lachen, oder stimmen uns nachdenklich. Eine Emotion sprechen Videospiele aber besonders wirkungsvoll an: Furcht. Wer hat sie noch nicht genossen, die wohligen Schauer, während einem etwa die geheimnisvolle Alma im Shooter F.E.A.R. über den Weg läuft? Oder das genussvolle Zusammenzucken, wenn im düsteren Korridor zwei Resident Evil-Höllenhunde durch die Glasscheibe hetzen und einem hinterher jagen.
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Gaming und Gefühle

Resident Evil 4 (Bild: Capcom)Resident Evil 4 (Bild: Capcom)Dass Videospiele Gefühle auslösen und etwas in uns bewegen können, kennt jeder, der einmal mit Games in Kontakt gekommen ist. Viele Menschen empfinden Gaming sogar als extrem emotional, das besagt eine Studie der US-Marktforscher von Bowen Research. Das Werk mit dem Titel "Can videogames make you cry?", zu deutsch etwa "Können Videospiele Sie zum Weinen bringen?", geht der Frage nach, ob und wie sehr Gaming mit Gefühlen verbunden ist. Immerhin ein Drittel der 535 befragten Teilnehmern gesteht Videospielen zu, dass sie mindestens so erfolgreich auf der Klaviatur der Emotionen spielen wie Bücher und Filme. Ein weiteres Ergebnis des Studie: Zwei Genres dominieren die Gefühlswelt: Rollen- und Horrorspiele.

Horrorschocker gehen unter die Haut

Unter den fünf Titeln, die von den Befragen als emotional am stärksten aufgeladen genannt wurden, rangieren zwei Grusel-Spiele. Die blutrünstigen Schocker aus der Resident Evil-Serie gehen einem extrem an die Nieren, gleiches gilt für den subtil inszenierten Horror aus der Silent Hill-Reihe. Zwei Spiele, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das eine laut und bildgewaltig, voller Action und Splatter. Das andere eher leise, geprägt durch eine bedrohliche Atmosphäre und präzise gesetzte Spannungsspitzen.

Die Neugier des Todes

Gute Horrorspiele zeichnen sich dadurch aus, dass sich der Spieler mit den Figuren identifiziert, obwohl er sich in einer sicheren Distanz zum Geschehen befindet. Das spricht unsere Neugier an und steigert die Spannung. Die Bewältigung gefährlicher Momente hilft, Druck, Frustration und Angst abzubauen. Zahlreiche Studien aus dem Filmwesen belegen, dass man sich nach Genuss eines guten Horrorfilms in einer euphorischen Stimmung wieder finden kann. Gleiches gilt für Videospiele. Der Mensch lebt auf, wenn er eine Furcht erregende Situation erfolgreich hinter sich bringt.

Antiker Videospiel-Spaß

Angst ist also eine Konstante des menschlichen Wesens. Das versuchen sich Videospiele beinahe seit ihrer Entstehung zunutze zu machen. Frankenstein´s Monster für Atari VCS, und Dracula für die Intellivision-Konsole sind Beispiele für halbwegs gelungene Horrorspiele der frühen 80er-Jahre. Mangels technischer Möglichkeiten durchzuckt es einen da aber nur kurz. Wirkliche Furcht verbreiten Spiele erst seit den 90er-Jahren, seit die Technik die Integration eines guten Drehbuchs, glaubwürdiger Figuren und funktionierender Schockmomente erlaubt.

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