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Spiele-Enden  

Ende gut, alles gut

19.10.2007, 17:21 Uhr | GEE Magazin / Carsten Görig / Benjamin Maack / vb, t-online.de

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Der irrste Showdown

Silent Hill 2 (Bild: Konami)Silent Hill 2 (Bild: Konami)Titel: Silent Hill 2
Genre: Action-Adventure
Plattform: PS2, Xbox, PC
Erscheinungsjahr: 2001

James Sutherland ist seit drei Jahren Witwer und trauert noch immer. Nun muss er zurück nach Silent Hill, der Stadt, in der er die Flitterwochen verbracht hat. In der er glücklich war und aus der jetzt einen Brief seiner toten Frau kam. Was recht merkwürdig ist, beim Anblick der Stadt aber erklärlich wird. Denn die ist verfallen, von Nebel durchwabert und von Wesen bevölkert, die einem Schauer über den Rücken jagen. Es gilt zu überleben und dabei herauszufinden, was eigentlich los ist.

Vorspiel: Die Wesen sind gruselig. Aber am gruseligsten ist Silent Hill 2 immer dann, wenn man nichts sieht, aber durch statisches Rauschen im Radio hört, dass da etwas kommt. Etwas, das der Spieler garantiert nicht treffen möchte. Wie das riesige Pyramidenkopfmonster zum Beispiel. Das Wesen, das Sutherland sieht, ein paar Mal die Axt schwingt und dann wieder verschwindet. Es wird wiederkommen, so viel ist sicher, und man hofft: Vielleicht ist es nicht ganz so böse, wie es aussieht. Doch tief im Inneren weißt man es besser.

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Der längste Weg

Max Payne 2 (Bild: Take Two)Max Payne 2 (Bild: Take Two)Titel: Max Payne 2 - The Fall of Max Payne
Genre: Action-Adventure
Plattform: PC, Xbox, PS2
Erscheinungsjahr: 2003

Der Spieler übernimmt die Rolle des Max Payne, eines vom Leben gezeichneten Cops, der als Ein-Mann-Armee die Unterwelt aufmischt. Dabei ist der Name Programm: maximaler Schmerz. Den musst Payne erleiden. Ziel ist es, eine Verschwörung aufdecken, Verräter auffliegen lassen und sich zu verlieben. Natürlich nicht in irgendeine Frau, sondern in eine Gegenspielerin - mit der man zusammenarbeitet. Zuerst notgedrungen, dann aus Leidenschaft.

Vorspiel: Wenn man schon das wandelnde Klischee ist - der Cop, den sich Mickey Spillane, Dashiell Hammett und Raymond Chandler bei ein paar Flaschen Whisky ausgedacht haben könnten -, dann können auch die Schauplätze Klischees sein: verlassene Vergnügungsparks, Baustellen … "Noir York City", wie Payne sagt. Und natürlich regnet es das ganze Spiel hindurch.

Der härteste Endgegner

Conker (Bild: Rare)Conker (Bild: Rare)Titel: Conker's Bad Fur Day
Genre: Jump & Run
Plattform: Nintendo 64, Xbox (Remake als Conker Live & Reloaded)
Erscheinungsjahr: 2001/2005

Man spielt als ein verkatertes Eichhörnchen mit schlechten Manieren, großer Fresse und Kulleraugen. Nebenbei hat es auch ein weiches Herz. Aber das zeigt es nicht, weil seine Kumpel im Pub sonst lachen würden. Eigentlich muss es ins Bett, und zwar dringend. Was aber nicht einfach ist, weil das Tier sich im Suff verlaufen hat und sich jetzt singende Kothaufen, auf Lava surfende Steinzeitmännchen, Mafiapaten und vampirische Urahnen in den Weg stellen. Und, ach ja, zwischendurch muss man noch in den Krieg ziehen und Nazi-Teddys bekämpfen. Wenigstens hatte die Vogelscheuche, die Conker gleich am Anfang getroffen hat, Aspirin dabei. Jetzt sind zumindest die Kopfschmerzen nicht mehr so schlimm.

Vorspiel: Dieses Spiel rangiert irgendwo zwischen Stammtisch- und fäkalem Teeniehumor. So müssen Feuerteufel ausgepisst und dem von ihnen gesteuerten Boiler in die Eier getreten werden oder genug Kuhdung für die Aufnahme einer Scheißekugelproduktion erzeugt werden. Dass Conker ein Dinosaurierbaby zerquetschen soll, findest man dann allerdings doch etwas gemein.

Die überraschendste Wendung

Planescape Torment (Bild: Black Isle Studios)Planescape Torment (Bild: Black Isle Studios)Titel: Planescape Torment
Genre: Rollenspiel
Plattform: PC
Erscheinungsjahr: 1999

Der Spieler ist der Namenlose. Ein vernarbter Untoter, der mit Gedächtnisverlust in einer Leichenhalle aufwacht. Das Ziel ist klar: Das eigene Gedächtnis wieder finden und damit auch Menschlichkeit und Sterblichkeit. Dafür zieht man durch die Straßen von Sigil, einer Stadt im "Planescape" genannten Teil des "Dungeons & Dragons"-Universums. An der Seite des Spielers finden sich keine rollenspieltypischen Orks oder Elfen, die trauen sich nämlich nicht hierher, sondern bleiben lieber in Baldur's Gate. Stattdessen gibt es eine Bande Ausgestoßener: rattenschwänzige Schönheiten, geschwätzige Totenköpfe und überkorrekte Beamtenkämpfer.

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