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Spiele-Enden  

Ende gut, alles gut

19.10.2007, 17:21 Uhr | GEE Magazin / Carsten Görig / Benjamin Maack / vb, t-online.de

Grim Fandango (Bild: Lucas Arts)Grim Fandango (Bild: Lucas Arts)Einen Film bis zum Schluss anzugucken, das ist selbstverständlich. Ein Buch zu Ende lesen Ehrensache. Aber sich bis zum Abspann eines Videospiels durchzukämpfen, das ist ein vollkommen anderes Kaliber. Denn ein Spiel lässt sich nicht in 120 Minuten bewältigen, das kostet Tage. Und oft die Nächte gleich mit. Ein Spiel lässt sich auch nicht entspannt vor dem Einschlafen weiterspielen, mit dem Kopfkissen im Rücken und der Leselampe neben sich. Wer das Ende eines Spiels erleben möchte, bezahlt den vollen Einsatz.

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Das Finale als Belohnung

Metal Gear Solid 3 (Bild: Konami)Metal Gear Solid 3 (Bild: Konami)So bekommt das Finale natürlich auch einen völlig anderen Stellenwert. Eben weil es nicht nur das Ende einer Geschichte ist, sondern auch eine Belohnung sein muss. Für all die Strapazen, die man auf sich genommen hat. Die Abende, die man in der Welt des Spiels verbracht hat, anstatt auszugehen. Die Diskussionen mit dem Partner, ob man nicht mal was anderes machen wolle. Oder die Stellen, die man ein Dutzend Mal wiederholen musste, die Rätsel, über die man sich stundenlang den Kopf zerbrochen hat, bevor es endlich weitergehen konnte.

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"Wird fortgesetzt..."?

Max Payne 2 (Bild: Take Two)Max Payne 2 (Bild: Take Two)Doppelt schlimm also, wenn man am Ende eines Videospiels total unbefriedigt in die Realität zurückgespuckt wird. Wie zum Beispiel in XIII. Nach rund zehn Stunden tollem Spiel inklusive einer spannenden Story bleibt nur ein Open End voller offener Fragen. "To be continued…"? Die spinnen doch! Noch schlimmer, wenn sich XIII zudem so schlecht verkauft, dass eine Fortsetzung unwahrscheinlich ist. Oder das abrupte Ende von 24 The Game. Nachdem man sich durch eine komplette Yacht voller Terroristen gekämpft hat, trifft man auf den Endgegner. Den Terroristenboss, und er hält Jack Bauers Freundin als Schutzschild vor sich. Jetzt muss er kommen, der superharte Fight, Mann gegen Mann. Aber nichts. Ein gezielter Schuss in den Kopf und tschüs. Das Spiel ist zu Ende. Nicht mal eine anständige Schlusssequenz gibt es. Oder bei Tomb Raider: Legend, wo Lara es nach getaner Arbeit anscheinend kaum erwarten kann, sich abzusetzen. Mit einem Seil schwingt sie sich über einen tiefen, dunklen Abgrund auf zu neuen Abenteuern. Und man selbst bleibt zurück. Auf der anderen Seite. Allein, mit dem Joypad in der Hand auf dem Sofa. Mit  wem soll man denn dann den Sieg feiern, wenn der Hauptakteur sich so zackig aus dem Staub macht? Sicher nicht mit der Freundin, die schon im Bett liegt und gerade ihre dritte Tiefschlafphase genießt.

Schauen, was hinten heraus kommt

Zum Glück gibt es da noch diese anderen Enden. Die Sorte Enden, wo alles, was man vorher getan hat, auf einmal Sinn ergibt. Die alle Fragen beantworten, die einen erstaunen, bewegen. Die Enden, die den Spieler am Schluss des Spiels zum König ihrer Welt krönen. Nur: Wer weiß schon, wenn er im Laden steht, ob er ein Spiel mit einem guten oder einem schlechten Ende in der Hand hält? Deshalb wäre es doch nur fair, wenn hinten auf den Verpackungen von Spielen eine Warnung abgedruckt wäre. In etwa: "Vorsicht! Fantastisches Spiel, aber bescheuertes Ende!" Weil das natürlich niemand macht, haben wir uns zusammengesetzt und zehn Spiele gekürt, bei denen das Ende alle Strapazen lohnt. Und wir drucken sogar eine Warnung ab: Achtung! Wer von den Enden überrascht werden will, darf auf keinen Fall den Text hinter dem "Artikel-Show"-Link lesen, dort wird das große Finale nämlich verraten.

>> weiter zu "Die Enden von Ico, Grim Fandango und Metal Gear Solid 3"

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