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Riesenfrau zerstört Tokio (Teil 1)

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Asiatische Spiele  

Riesenfrau zerstört Tokio (Teil 1)

19.10.2007, 17:24 Uhr | Medienagentur plassma / tz, t-online.de

Viewtiful Joe (Bild: Capcom)Viewtiful Joe (Bild: Capcom)Rassel spielende Affen, riesige Frauen mit großen Augen und heroische Recken mit weiblichen Zügen - die japanische Spielkultur ist für Europäer ein großes Mysterium. Die Unterschiede in Kultur, Religion, Kunst und Sprache scheinen beinahe unüberwindbar. Dennoch öffnen sich japanische Spieleentwickler mehr und mehr dem Westen. Immer wieder tauchen neben bekannten Hits wie Final Fantasy XII oder Resident
Evil 4 auch unbekanntere Titel in den deutschen Regalen auf - bislang mit mäßigem Erfolg. Für viele Zocker stellen die kreativen Ideen der Asiaten aber dennoch eine wohltuende Abwechslung zur teils routinierten Fließbandarbeit aus dem Westen dar. Doch welche Spiele werden es wohl nie nach Europa schaffen? Und welche haben sich hierzulande bereits etabliert?
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Japan bevorzugt

Mad Maestro (Bild: Eidos)Mad Maestro (Bild: Eidos)Nicht nur Konsolen wie etwa die Playstation 3 erscheinen im Land der aufgehenden Sonne früher, auch Spiele landen dort oftmals deutlich schneller in den Händlerregalen. Aktuelles Beispiel: Das Action-Adventure Bullet Witch kam in Japan bereits Ende 2005 für die Xbox 360 heraus. In Deutschland mussten die Zocker bis Februar 2007 warten. Die Gründe sind dabei äußerst vielschichtig. Die Entwickler haben es oftmals nicht leicht, ihre Titel an einen europäischen Publisher zu verkaufen. Schließlich müssen die Programme noch aufwändig synchronisiert und die Dialoge neu eingesprochen werden. Gerade bei textlastigen Rollenspielen kosten allein diese Übersetzungsarbeiten mehrere Monate Zeit.

Tanz mit mir

Trotzdem wächst der Markt für asiatisch angehauchte Games in den vergangenen Jahren stetig. Grund dafür ist sicherlich eine deutlich aufgeschlossenere Spielerschaft. Titel wie Singstar oder Nintendos Wii-Konsole haben das Spielen salonfähig gemacht. Dabei sind gerade Musiktitel in Japan schon lange Gang und Gäbe. Den Grundstein legte 1997 die DJ-Simulation Beatmania. Eine besonders kuriose Erscheinung machte 1999 zunächst die Spielhallen, später die Sega Dreamcast-Konsole unsicher: Samba de Amigo. In diesem kunterbunten Game galt es, die mit Bewegungssensoren ausgestatteten Rasseln im richtigen Rhythmus zur Musik zu bewegen. Samba de Amigo zeichnete sich dabei besonders durch seine schrägen Comic-Charaktere und die schwungvolle Musikauswahl aus. Bis heute erscheinen Titel wie Mad Maestro oder Dance Dance Revolution in regelmäßigen Abständen. Da die Spielhallenkultur in Japan deutlich ausgeprägter ist als etwa in Deutschland, gehört dort eine Runde auf der Tanzmatte oder dem Plastikschlagzeug zu beinahe jedem gelungenen Abend. Ein Großteil der "Bemani" genannten Musikspiele kommt daher zuerst in einer Arcade-Fassung heraus, bevor sie schließlich für die Konsolen umgesetzt werden.

Frauen an die Macht

Japan ist gerade in Sachen Sexualität ein sehr konservatives Land. Kulturelle und religiöse Einschränkungen ziehen inzwischen seltsam-kreative Konsequenzen nach sich - auch im Spielebereich. So erfreuten sich Japaner 2001 an Super Galdelic Hour. In dieser Minispiel-Sammlung übernimmt der Zocker leicht bekleidete Damen und absolviert kuriose Wettbewerbe, etwa Holz hacken oder Ballon-Boxen. Während dieser körperlichen Ertüchtigungen erfreuen sich gerade die Männer an den üppig wackelnden Rundungen der Playmates. Diese voyeuristischen Ansatz sah man auch zuletzt bei Spielen wie Dead or Alive: Xtreme 2. Auch hier achtete man(n) mehr auf die weiblichen Attribute, denn auf den Volleyball selbst. Ebenfalls witzig: In Primal Image übernimmt der Spieler die Rolle eines Fotografen. Vor seine Linse hüpft natürlich ausschließlich ein Modell umher, dass sich in allen erdenklichen Posen räkelt. Wer auf dominante Frauen steht, wird sicher an The Daibijin seine Freude haben: In diesem Action-Game läuft eine 50 Meter hohe Bikinischönheit Amok und droht - wie einst Godzilla - eine japanische Großstadt zu vernichten. Das muntere Ballerspiel erschien unter dem Titel Demolition Girl auch in Großbritannien.

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