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Fliegen mit höchstem Realitätsgrad

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Virtuelle Airline  

Fliegen mit höchstem Realitätsgrad

19.10.2007, 17:27 Uhr | vb / jk, t-online.de

IVAO-Piloten unterwegs (Bild: IVAO)IVAO-Piloten unterwegs (Bild: IVAO)“Frankfurt Approach Guten Tag from Lufthansa tree niner one seven with information Charlie, flight level one one zero, fourty miles south of Frankfurt.” Was hier für Laien kryptisch anmutet, ist nichts anderes als die Verständigung zwischen Tower und Flugzeug, um eine Landung in Frankfurt vorzubereiten. Diese Landung findet jedoch nicht im realen Frankfurt statt, sondern im Flight Simulator X. Eine Gemeinschaft namens „International Virtual Aviation Organisation“ (kurz: IVAO) hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Fliegen in Microsofts Flugsimulation mit höchstem Realitätsgrad zu ermöglichen. Dazu gehören die echten Regeln der Luftfahrt, ebenso die originalgetreue Funksprache. Das IVAO-Netzwerk gehört zu den größten seiner Art. Weltweit fliegen etwa 19.000 aktive Spieler mit, davon kommen rund 2000 aus Deutschland. "Flusi"-Enthusiasten erwarten neben neuen Co-Piloten und realen Flugbedingungen auch ein Karriere-Modus sowie zahlreiche Events.
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Ein professionelles Hobby

Landung mit IVAO (Bild: IVAO)Landung mit IVAO (Bild: IVAO)Seitdem Microsoft 1993 die fünfte Version des Flight Simulator veröffentlicht hat, wurde das virtuelle Fliegen immer originalgetreuer. Die aktuelle Version, Flight Simulator X, bietet beispielsweise zum ersten Mal die Möglichkeit, nach so genannten „Sichtflugregeln“ (VFR) zu fliegen. Richtigen Piloten reicht das jedoch nicht: Wer das Maximum aus dem Spiel herausholen will, hebt zusammen mit anderen Fans ab. Der FSX bietet zwar diese Möglichkeit, besser sind jedoch - nach Ansicht der Profi-Flieger - die organisierten Online-Gemeinschaften wie IVAO. Hier fliegen echte Profis, oftmals ehemalige Piloten oder Flughafen-Mitarbeiter. Auch für Hobby-Piloten ist die Organisation geeignet. Eine Starthilfe wird geboten, damit es nicht nur bei einer schnell gedrehten Runde um den Heimatflugplatz bleibt.

Flieger jeden Alters

IVAO-Piloten unterwegs (Bild: IVAO)IVAO-Piloten unterwegs (Bild: IVAO)Die Teilnahmebedingungen sind denkbar einfach: Man benötigt einen MS-Flugsimulator ab Version neun und ein Headset, damit man sich über Sprache verständigen kann. Alles andere regelt die IVAO-Zusatzsoftware (Client). Diese ist als Freeware erhältlich, auch die Mitgliedschaft in der Community ist kostenfrei. Englisch muss man zum professionellen Fliegen nicht sprechen können, die Phrasen erlernt man recht schnell im Spiel. Dazu gibt es eine umfangreiche Einstiegsdokumentation. Wenn das alles nicht weiterhilft, kann man auch einfach direkt die anderen Mitglieder fragen. Vom 14-jährigen Nachwuchs-Piloten bis zum Profi mit stolzen 78 Jahren sind alle Altersschichten vorhanden.

Karriere wie im richtigen Leben

Andocken mit IVAO (Bild: IVAO)Andocken mit IVAO (Bild: IVAO)Ist die IVAO-Software erst einmal installiert, kann man eine Art „Karriere“ beginnen. Das sieht so aus: Mit theoretischen und praktischen Prüfungen erwirbt man sich Auszeichnungen und Rangabzeichen. Wie in der richtigen Fliegerei gibt es auch hier eine Ausbildungsorganisation. Dort werden regelmäßig Fortbildungen angeboten. Als sportlichen Aspekt sieht man die Events: Bei einem Flug von Frankfurt nach Amsterdam werden die Kontrollbereiche des Zielflughafens von holländischen Spielern geleitet, die den Luftverkehr vor Ort regeln. Nebenbei besteht die Möglichkeit, so genannte "Touren“ zu fliegen. Auf verschiedene Arten kann man sich so spezielle Abzeichen verdienen.

Nebenjob als Fluglotse

Andocken mit IVAO (Bild: IVAO)Andocken mit IVAO (Bild: IVAO)Wer sich nicht ins Cockpit setzen will, wird als Fluglotse tätig. Diese Funktion heißt bei IVAO „Controller“. Auf den Flugplätzen mit hohem Verkehrsaufkommen finden sich mehrere Spieler, die den Betrieb regeln. Vom Anflug bis zum Andocken wird alles übernommen und begleitet. Zur Unterstützung verwendet IVAO das Kartenmaterial aus der echten Luftfahrt, für den virtuellen Funk werden auch die echten Frequenzen übernommen. Selbst An- und Abflugverfahren entsprechen den realen Gegebenheiten. Das dauert zwar alles ein wenig länger und erfordert gute Vorplanungen, dafür erhalten IVAO-Flieger aber größtmögliche Realität. Wenn der Tower dann "Cleared for Take-Off" ankündigt, vergisst man durchaus, dass es sich um eine Simulation handelt.

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