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Start frei für den Flusi

19.10.2007, 17:29 Uhr | Medienagentur plassma / as / jr / vb, t-online.de

Flight Simulator X (Bild: Microsoft)Flight Simulator X (Bild: Microsoft)Es ist soweit: Der Flight Simulator X steht endlich in den deutschen Läden. Erstmals wurde mit dem zehnten Teil der Reihe ein "Flusi" ausschließlich auf DVD ausgeliefert. Angesichts der darauf befindlichen Datenmenge kein Wunder: Satte 24.000 Flughäfen und 24 Millionen Straßen bringen Realismus pur auf den Monitor. Hier gibt es noch mal neue Bilder im XL-Format sowie die "Final Demo". Darin darf der Spieler, wie in der ersten Demo, zwei Missionen im karibischen St. Martin ausprobieren. Insgesamt sind zwei Flughäfen und drei Flugzeuge in der Demo enthalten. Passend zum Verkaufsstart veröffentlich Microsoft noch einen Vergleich zwischen der aktuellen Version und der Version, die mit DirectX 10 zu spielen sein wird. Die grafischen Unterschiede sind überwältigend, was sich anhand einiger XL-Screenshots gut sehen lässt.

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Die Welt ist nicht genug

Flight Simulator X  (Bild: Microsoft) Flight Simulator X (Bild: Microsoft) Das entsprechende Fluggerät vorausgesetzt, wird man sogar in den Weltraum düsen und Mutter Erde aus dem Orbit betrachten können. Bis dahin freuen sich angehende Flugzeugführer über das simulierte GPS-Navigationsgerät. Die "Global Positioning System"-Konsole wurde bis ins kleinste Detail dem Original nachempfunden. Laut Microsoft könnten sich angehende Piloten und Flugschüler dadurch theoretisch die sündhaft teure reale Ausbildung an diesem Instrument sparen.

Flugsimulator 2004: Freiflug mit Google Earth

Flight Simulator X (Bild: Microsoft)Flight Simulator X (Bild: Microsoft)Besitzer des Vorgängerspiels dürfen sich ebenfalls über ein nettes Feature freuen: Über das Software-Modul FS Earth kann man Google Earth mit dem Microsoft Flugsimulator 2004 verbinden. Vor dem eigentlichen Flug mit dem Simulator plant der Hobbypilot den Streckenverlauf im digitalen Globus. Die Bilder für den Flug kommen dann von Google. Beide Anwendungen können auf getrennte, aber miteinander vernetzte Rechner installiert und zeitgleich abgespielt werden. So wird die Geschwindigkeit der Programme erhöht, und der Flugverlauf kann sowohl im Flugsimulator, als auch im Satellitenbild von Google Earth verfolgt werden. Die Demo zu FS Earth 3.0 ist zeitlich auf fünf Minuten begrenzt und funktioniert für einen Bereich um den Flughafen Anchorage in Alaska.

Fotorealistische Grafik und Original-Schauplätze

In Sachen Optik hat der neue Flusi dank DirectX 10 die Nase aber deutlich vorne: Unter Windows Vista wird man nahezu fotorealistische Landschaftsgrafiken genießen. Bald könnte der Flight Simulator aber auch auf heimischen TV-Geräten laufen: Microsoft ließ bei der diesjährigen Games Convention in Leipzig durchblicken, dass man über eine Konsolenumsetzung nachdenkt. Im Detail handelt es sich dabei natürlich um das hauseigene Produkt Xbox 360. Ein erster Schritt in Richtung Zusammenführung der beiden Systeme ist bereits gemacht: Der Flight Simulator X ist erstmals auch mit Wireless-Controllern spielbar. Damit Fans des Flugsimulators nicht lange nach einem geeigneten Gerät suchen müssen, wurde auch gleich der "Wireless Gaming Receiver for Windows" präsentiert. Mit dem Gerät ist der Anschluss sämtlicher Xbox-360-Peripherie an den Rechner möglich. Wer immer noch nicht genug hat, kann auf eine der acht Erweiterungen für den Flight Simulator X zurückgreifen, die Aerosoft noch vor Weihnachten 2006 veröffentlicht. Darunter finden sich die Flugzeuge Boeing 747-400, MD 11, A400M und die Original-Flughäfen Madrid, London Heathrow und Frankfurt. Die letzten beiden entstanden in offizieller Kooperation mit den jeweiligen Betreibern BAA und Fraport.

Spannung durch neue Mehrspieler-Modi

Bis zur Konsolenumsetzung werden sicher noch einige Flugstunden vergehen. Um die Spannung zu erhalten, wurden auf der Leipziger Messe auch erstmals Details zu den Mehrspieler-Modi bekannt gegeben. Premiere feiert das "Shared Cockpit", welches es mehreren Spielern ermöglicht, zusammen ein Flugzeug zu steuern - nie war die Simulation von Pilot, Co-Pilot und First Officer besser. Mittels "Voice Over IP" können die Flugzeugführer online kommunizieren. Für die Sicherheit am Boden sorgt der "Air Traffic Control Tower", hinter dessen virtuellen Schalttafeln ebenfalls menschliche Fluglotsen sitzen.

Vom öden Sandstrand zum Ferienparadies

Ziel beim neuen "Flusi" ist es, dass der PC-Pilot seine Maschine auch bei Ausfall sämtlicher Instrumente per Sichtflug sicher zum nächsten Airport dirigieren kann. Möglich macht das eine Bildauflösung, die im Vergleich zum Vorgänger teilweise um das Zehnfache verfeinert wird. Konkret heißt das: Wo im Flight Simulator 2004 noch öde Sandstrände ohne Leben zu sehen sind, spiegeln sich beim Nachfolger die Sonnenstrahlen auf den sanft dahin gleitenden Wellen, und zahlreiche Yachten am Bootssteg verbreiten Karibik-Feeling. Apropos Optik: Bei Flügen über Afrika sollte man auch öfters mal einen Blick nach unten riskieren, dort tobt nämlich das blühende Leben in Form von Giraffen und Elefanten. Grundlage für die grafische Verbesserung bildet die neue Multimedia-Schnittstelle DirectX 10. Zwar lässt sich der "Flusi" X unter Windows XP spielen, seine geballte Power entfaltet sich aber erst unter dem neuen Betriebssystem Vista, das Anfang des nächsten Jahres für Privatleute erhältlich sein soll.

Mission possible

Das auf der diesjährigen Spielemesse E3 veröffentlichte Video zum zehnten "Flusi" zeigt, dass Microsoft auch neue Wege hinsichtlich der anvisierten Zielgruppe geht. So werden mit rund 50 Missionen auch weniger simulationsbegeisterte Spieler an den virtuellen Steuerknüppel gelockt. Da müssen etwa per Hubschrauber Arbeiter von einer brennenden Bohrinsel gerettet oder bei Kunstflugwettbewerben kleine Propeller-Maschinen unter Zeitdruck an aufgeblasenen Pylonen vorbei gelenkt werden. Per mitgeliefertem Editor sollen sich Hobby-Piloten auch eigene Missionen basteln können.

Abwärtskompatibilität erfreut Veteranen

Gute Idee: Erfahrene "Flusi"-Hasen müssen nicht völlig von vorne anfangen, wenn sie mit der neuen Version abheben. Vielmehr haben Spieler des Flight Simulator 2004 die Möglichkeit, ihre selbst erstellten Flughäfen und Fliegermodelle in den Flight Simulator X zu implementieren. Auch bereits herunter geladene Inhalte sollen in der neusten Version nutzbar sein. Somit kommen nicht nur Einsteiger, sondern auch alte Hasen auf ihr Kosten.

Fazit

Der Flight Simulator X dürfte für Freunde anspruchsvoller Flugsimulationen ein Pflichtkauf werden. Top-Technik mit Direct-X-10-Unterstützung, gepaart mit nie gekanntem spielerischen Realismus, über 24.000 Flughäfen und einer Vielzahl verschiedener Flugzeugmodelle lassen Flug-Fans das Wasser im Mund zusammen laufen.

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