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"Eine intelligente Form von Spiel"

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"Eine intelligente Form von Spiel"

19.10.2007, 17:29 Uhr | Medienagentur plassma / jr

Frank Möllenhof ist Betreiber der Website Simworld (www.simulatorworld.de). Im Interview gibt er Auskunft darüber, was ihn am Thema Simulationsspiele besonders fasziniert.

T-Online: Wie haben Sie ursprünglich Zugang zum Simulations-Genre gefunden?



Frank Möllenhof: Ich bin schon seit meiner Kindheit immer an Flugzeugen, Autos, Eisenbahnen und Schiffen interessiert gewesen - zunächst in Form von Büchern, Filmen und Modellbau. Als dieser Bereich auch für Computer verfügbar wurde, war es keine Frage, dass ich mich auch mittels dieses neuen Mediums damit beschäftigen würde. Mein erster Flugsimulator war übrigens im Jahre 1992 der A320 Airbus von Thallion auf einem Atari ST-Computer.

T-Online: Betrachten Sie Simulationen als "Spiele", oder grenzen Sie diese von "Unterhaltungssoftware" ab?

Frank Möllenhof: Simulationen sind Spiele, aber eine intelligente Form von Spiel. Noch dazu grenzen sich die zivilen Flugsimulatoren, Eisenbahn-, Renn- und Schiff-Simulationen eindeutig vom aktuellen Gewaltthema ab. Wer möchte, der kann mit Simulationsspielen auch seinen Wissenshorizont sowie sein Planungs- und Denkvermögen auf sehr unterhaltsame Art und Weise erweitern. Simulationen haben im Vergleich mit anderer intelligenter Unterhaltungssoftware einen eindeutigen Bezug zur Realität - dies ist ein deutlicher Unterschied und Auszeichnung gleichermaßen.

T-Online: Mit welchen Arten von Simulationen beschäftigen Sie sich selbst und welche davon liegen Ihnen besonders am Herzen?



Frank Möllenhof: Ich beschäftige mich wechselweise und kontinuierlich mit allen Simulationen aus den Bereichen Luftfahrt, Eisenbahn, Rennsport und Schifffahrt. Ein Dauerbrenner ist natürlich der Microsoft Flight Simulator - da der FS 2004 zurzeit noch die bessere Performance und wesentlich mehr Modellauswahl bietet, lebt er neben dem Flight Simulator X noch einige Zeit weiter. Eine ganz besondere Neuentdeckung war für mich AeroFly - ein RC-Flugsimulator. Ich finde es immer noch überraschend, welch hohen Simulationsgrad und Spaßfaktor dieser Simulator gleichermaßen zu bieten hat. In Sachen Eisenbahn-Simulation ist Trainz 2007 für mich noch der interessanteste Genre-Vertreter, wahrscheinlich aber nur noch so lange, bis Rail Simulator die Szene betritt. In der Fraktion der Rennsimulationen hat rFactor sowohl technisch als auch inhaltlich am meisten zu bieten.

Was brachte Sie dazu, "Simworld" ins Leben zu rufen? Wen möchten Sie mit der Seite hauptsächlich erreichen?



Frank Möllenhof: Die Initialzündung kam 1995 mit dem Release von Eurofighter 2000 - für damalige PCs ein grafisches und technisches Meisterwerk - und dem gleichzeitigen Beginn der Internet-Ära. Zu dieser Zeit war man noch mit V.34-Modems im Internet unterwegs, und es gab nur wenige Websites zum Thema Flugsimulation. Da ich beruflich zu der Zeit schon mit der Erstellung von Websites beschäftigt war, entstand bei mir die Idee, ein allumfassendes Internet-Magazin zum Thema Flight Simulation zu gründen. So wurde im Jahr 1997 unter der Domain "www.flightsimulator.de" das "Flight Simulator Magazin" ins Leben gerufen. Nach dem Release von Microsofts Train Simulator im Jahr 2001 fasste ich den Entschluss, Flight-, Train-, Racing- und Schiff-Simulationen unter einer Domain "www.simulatorworld.de" im Fachmagazin "Simworld" zusammenzufassen. Die Leser von Simulatorworld sind natürlich schon durch das Thema Simulationen eher fachbezogen und interessenorientiert. Aus diesen Gründen wird Simworld demnächst auch wieder in drei einzelne Websites zu den Themen Flight-, Train- und Racing-Simulation aufgeteilt werden. Simworld richtet sich an Einsteiger und Profis gleichermaßen, um Informationen für die Kaufentscheidung bei den doch relativ teuren Simulationsprodukten zu liefern.

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