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Gentlemen, start your engines (1/2)

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Faszination Simulation  

Gentlemen, start your engines (1/2)

19.10.2007, 17:29 Uhr | Medienagentur plassma / jr

Faszination Simulation (Bild: Microsoft, 10tacle / Montage: T-Online)Faszination Simulation (Bild: Microsoft, 10tacle / Montage: T-Online)Was bringt einen Menschen dazu, sich vor den PC zu setzen, den Flugsimulator anzuwerfen und dann mit einer Boeing 747 in Echtzeit von München aus nach New York zu fliegen? Simulationen mögen gestandenen Spielern oft zu dröge sein und zu wenig Entertainment bieten. Wer sich jedoch die Mühe macht, das Genre genauer unter die Lupe zu nehmen, entdeckt faszinierende Software-Perlen und eine überaus nette Community. Die einen treffen sich im Internet zur virtuellen Segelregatta, die anderen betätigen sich in Stellwerk-Simulationen als Fahrdienstleiter an den großen Bahnhöfen der Welt. Auto-Freaks tunen ihre Polygon-Rennwagen bis zum letzten Schräubchen, während S-Bahn-Enthusiasten das Nahverkehrsnetz der Kölner Verkehrsbetriebe für den Microsoft Train Simulator nachbauen.
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Hobby mit Bezug zur Realität

Die Motivation für die Simulations-Leidenschaft muss jedoch nicht unbedingt in einer Macke begründet sein - Begeisterung für das Thema reicht völlig. Benjamin Bezold, Game Content Manager bei "The Games Company Worldwide" (TGC) in Berlin und erfahrener Simulations-Spezialist, sieht die Ursachen für seine Begeisterung in der Kindheit: "Da mich die Fliegerei schon immer sehr faszinierte, bin ich damals meinen Eltern so lange auf die Tragfläche gegangen, bis sie mir endlich einen PC kauften, um meinen Traum vom Fliegen zumindest virtuell zu verwirklichen. Schnell zählten zu meiner Sammlung Klassiker wie US Navy Fighters, AH-64 Longbow, der Microsoft Flight Simulator und natürlich Strike Commander. Das Reizvolle an Flugsimulationen ist zum einen die unglaubliche räumliche Freiheit gegenüber anderen Genres, bei denen man sich mehr oder weniger durch Korridore bewegt, und zum anderen natürlich die Erfüllung eines Kindheitstraums“. Frank Möllenhof, Betreiber der umfassenden Simulations-Fachseite Simulatorworld, "möchte mit dem Simulator Dinge ausprobieren oder einstellen, die im realen Leben entweder zu gefährlich wären oder nur sehr selten vorkommen“.

Fans auch im echten Leben

Viele Simulations-Fans frönen ihrer Flug-, Fahr- oder Segelleidenschaft aber durchaus auch im realen Leben. Im virtuellen Segelsport ist die Verbindung zwischen dem realen Hobby und der Simulations-Begeisterung besonders deutlich: "Bei Virtual Skipper sind wahrscheinlich 98 Prozent auch im echten Leben Segler. […] Viele Segelsportler nutzen das Spiel auch, um die segelfreie Zeit zu überbrücken und um Taktiken auszuprobieren“, konstatiert Thies Hagedorn, Webmaster von "Vivarace", einer deutschen Website, die für Fans nicht nur allerlei nützliche Informationen zur Segelsimulation Virtual Skipper bereithält, sondern auch gefragter Anlaufpunkt für Online-Regatten ist. "Im Jahresdurchschnitt werden pro Woche zirka acht Regatten (Fleetrace) gesegelt. Im Winter mehr als im Sommer... . Dazu kommen noch Matchraces, davon werden pro Jahr etwa 200 durchgeführt. Die Hardcore-Spieler fahren täglich ihre Regatten, die national und international angeboten werden. Zurzeit haben wir 1000 registrierte Segler bei Vivarace, davon sind zirka 100 regelmäßig in der Community aktiv."

Realismus allein reicht nicht

Doch was genau macht eine “richtige“ Simulation aus, wenn man mal von professionellen Schulungsprogrammen für Piloten, Lokomotivführer oder Rennfahrer absieht? Der Realismusgrad allein ist es jedenfalls nicht: "Ich erwarte einen guten Kompromiss zwischen Realismus und Spielbarkeit. Niemandem ist mit einer ultrarealistischen Flugphysik geholfen, wenn man ständig ins Feld stürzt. Idealerweise sollte der Realismus frei konfigurierbar sein“, fordert Benjamin Bezold. Trotzdem erwartet er von einer Flugsimulation "ein originalgetreu gestaltetes Cockpit, bei dem alle Schalter an der richtigen Stelle sitzen. Ebenfalls unverzichtbar ist für mich ein realistischer Spielablauf, also dass man sich eine Freigabe vom Tower holen muss, die Scheinwerfer manuell kontrolliert, Anschnallzeichen aktiviert oder korrekte Landeanflüge durchführt“. Für Frank Möllenhof ist nicht zuletzt auch gutes Gameplay ausschlaggebend für den Erfolg von Simulationen: "Für Profis und Berufsanwender können verschiedene Simulatoren als theoretische Grundlage und Unterstützung dienen. Aber letztendlich sind es immer noch Simulations-Spiele, die faszinieren und dazu noch Wissen vermitteln können.“

>> Weiter zu Teil 2 von "Faszination Simulation"

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