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Heiße Nächte, heiße Kurven

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Test "Juiced 2"  

Heiße Nächte, heiße Kurven

23.10.2007, 19:04 Uhr | Golem.de / Richard Löwenstein / jr, t-online.de

Als Spiele-Pubisher THQ im Jahr 2005 Juiced veröffentlichte, schien das Genre der Tuning-Rennspiele gerade auf dem Höhepunkt seiner Popularität angekommen zu sein. Aus dem Schatten des übermächtigen Need for Speed Underground konnte der Titel allerdings trotzdem nicht heraustreten. Jetzt erscheint Teil 2 des unkomplizierten Streetracing-Games - und hat aufgrund des deutlich kleiner gewordenen Konkurrenzumfeldes gute Chancen, größeren Anklang als der Vorgänger zu finden.

Artikel-Show Juiced 2: So spielt es sich
Foto-Show Juiced 2: Screenshots
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Karriere machen im Eiltempo

Juiced 2 präsentiert sich von Beginn an recht unkompliziert: Im Karrieremodus wird zunächst mit einem eher mittelprächtigen Fahrzeug begonnen, im Laufe der Zeit werden aber immer neue Strecken, Aufgaben und Tuningteile freigeschaltet und der Spieler arbeitet sich Schritt für Schritt an die Spitze der Tuning-Szene vor. Die durchaus nett anzusehenden Zwischensequenzen geben sich dabei recht klischeehaft und warten neben aufgemotzten Autos auch mit vielen spärlich bekleideten Damen auf. Freies Herumfahren in einer Stadt und Suchen nach neuen Aufgaben gibt es hier nicht, stattdessen wartet eine Aufgabe nach der anderen an Schauplätzen wie San Francisco, London oder Rom. Die sind dann allerdings abwechslungsreich: Neben Platzierungs- und Eliminierungs-Rennen gibt es etwa Drift-Events sowie bestimmte zu erfüllende Missionen - etwa die, eine bestimmte Geschwindigkeit zu erreichen oder durch Drifts ein Punktelimit zu überschreiten. Zudem erlaubt risikoreiches und schnelles Fahren das Zünden des Nitro-Boosts sowie das Einschüchtern des Konkurrenzumfeldes - nette Extras zum Auffrischen des Rennalltags.

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Einsteigerfreundliche Steuerung

Bei all dem geht es natürlich sehr arcade-lastig zur Sache. Simulations-Anhänger werden mit Juiced 2 nicht glücklich - einzig in den Kurven muss mal vom Gas gegangen werden, ansonsten werden außer der Reaktionsgeschwindigkeit keine allzu großen Herausforderungen an das fahrerische Können gestellt. Auch das Schadensmodell wirkt sich eher auf das Erscheinungsbild der Autos denn auf das Fahrverhalten aus. Dafür darf im Tuning-Teil dann mit zahlreichen Original-Extras die Karosserie aufgewertet werden. Eine weitere im Vorfeld groß angekündigte Besonderheit von Juiced 2 ist dann allerdings gar nicht so besonders: Jeder Fahrer im Spiel verfügt über eine eigene DNS, in der sein Fahrverhalten abgespeichert ist. Auch vom Spieler selbst wird ein derartiges Profil angelegt, das man dann online weitergeben kann, um sich etwa mit der DNS anderer Fahrer zu messen; in diesen Daten ist dann etwa abgespeichert, ob man eher aggressiv oder defensiv fährt und wie viele Drifts im Durchschnitt pro Runde hingelegt werden. Eine zweifellos witzige Idee, die allerdings nicht sonderlich lange interessant bleibt - all zu viele wirklich unterschiedliche Verhaltensmuster gibt es dann nämlich doch nicht.

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Attraktives Äußeres

Optisch sieht Juiced 2 gut, aber nicht gerade überragend aus - zumal die Unterschiede zwischen den Next-Generation-Versionen (Xbox 360 und PS3) sowie der alten Generation (PS2) dann doch geringer ausfallen als erwartet, was hier eher gegen die Next-Generation-Versionen denn für die PS2-Variante spricht. Die sehr drastischen Spiegelungen und Glanzeffekte sind zudem Geschmackssache und wirken teils etwas übertrieben.

Fazit

THQ hat Glück: Aufgrund mangelnder Tuning-Konkurrenz ist Juiced 2 derzeit wohl das beste Spiel für Freunde aufgemotzter Boliden. Sonderlich aufregend ist das Ganze aufgrund des recht typischen Gameplays zwar nicht geworden, für genügend Dauermotivation ist dank zahlreicher Modi trotzdem gesorgt. Wer gerne rast und sein Auto mit frischen Teilen aufpeppt, wird sich hier jedenfalls schnell wohlfühlen.


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