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"Anno 1701 - Der Fluch des Drachen": Der Strategie-Klassiker besser denn je

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Test: Anno 1701 - Der Fluch des Drachen  

"Anno" bleibt "Anno" - besser denn je

24.10.2007, 18:01 Uhr | Medienagentur plassma / kro

Anno 1701: Der Fluch des Drachen (Bild: Ubisoft)Anno 1701: Der Fluch des Drachen (Bild: Ubisoft)Auch ein Jahr nach seiner Veröffentlichung erfreut sich das Spiel des Jahres 2006 immer noch großer Beliebtheit. Kein Wunder, ist Anno 1701 doch eine Aufbausimulation in Perfektion. Nach dem etwas schwächeren Vorgänger vereinte Anno 1701 wieder alle Stärken des ersten Teils und verpackte diese in eine bislang immer noch unübertroffene technische Präsentation. Viel zu bemängeln hatten weder Tester noch Spieler an dem Game, doch einen Kritikpunkt hörte man immer wieder: Wieso gibt es keine echte Einspieler-Kampagne? Das erste offizielle Add-On soll diesen Makel nun ausmerzen. Doch wie gut ist Anno 1701: Der Fluch des Drachen wirklich?

Foto-Show Anno 1701: Der Fluch des Drachen - Meteoriteneinschlag
Foto-Show Anno 1701: Der Fluch des Drachen - Seeschlacht
Foto-Show Anno 1701: Der Fluch des Drachen - Screenshots
Foto-Show Anno 1701 - XXL-Show mit Screenshots 
Foto-Show Anno 1701 - Naturkatastrophen

Nachschub für "ANNOholics"

Die Kampagne besteht aus elf abwechslungsreichen Missionen, die im Gegensatz zu den Einsätzen im Hauptprogramm nun eine durchgehende Story erzählen. In dieser geht es primär um das geheimnisvolle Artefakt "Das Auge des Drachen". Zusammen mit dem anfangs noch sympathischen Archäologen Finn Hallqvist macht sich der Spieler auf die Suche nach dem sagenumwobenen Schatz. Doch ein Bösewicht namens Diego del Torro zeigt ebenfalls Interesse am Artefakt. Er untermauert seine Ansprüche, indem er die Heimatstadt von Finn Hallqvist in Schutt und Asche legt. Im späteren Spielverlauf gibt es zahlreiche Story-Wendungen. Der Spieler wird mit neuen Feinden konfrontiert, darf sich aber auch gleichermaßen über viele Verbündete freuen, die ihn unterstützen.

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Downloads Anno 1701: Der Fluch des Drachen - Exklusive Lösung
Downloads Anno 1701: Der Fluch des Drachen - Demo
Downloads Anno 1701 - Demo

Pralinen und Edelsteine für das Volk

Die Einsätze sind allesamt sehr komplex ausgefallen. Mit einer Ausnahme sitzt man an jeder Mission mindestens 90 Minuten; lediglich der zweite Einsatz lässt sich in einer knappen halben Stunde erledigen. Doch dieser fällt ohnehin etwas aus der Reihe, denn statt eine Siedlung aufzubauen, muss man hier eine brennende Stadt mit einem Feuerlöschwagen der Feuerwehr löschen. In allen anderen Einsätzen bekommt man dann aber das geboten, was man von Anno 1701 gewohnt ist. Der Spieler errichtet also Kontore auf Inseln und baut eine funktionierende Wirtschaft auf. Je höher die Einwohner in ihren Klassen aufsteigen, desto mehr Waren verlangen sie. Reichen anfangs noch ein paar Stoffe und Nahrung, muss man sich später auch um Marmor, Edelsteine oder Pralinen kümmern. Im Normalfall müssen sämtliche Waren auf der Insel oder einer eigenen Produktionsinsel selbst angebaut werden. Immer mal wieder erlaubt das Add-On aber auch den Handel mit den Verbündeten. Statt mühsam die Pralinenproduktion aufzubauen, ersteht man die süßen Leckereien gegen teures Geld bei einem chinesischen Freund.

Spannende Ziele

Trotz solcher Hilfen, die man auch für das Absolvieren von kleinen Nebenaufträgen erhält, werden die Missionen später richtig komplex. Auf den großen Karten sind zahlreiche Ziele zu erledigen, die meist aber nur die Spitze des Eisberges darstellen. Soll man etwa einem abgelegenen Kliff einen Leuchtturm reparieren, benötigt man erstmal Schiffe, die stark genug sind, um den langen Weg durch den Nebel und den Sturm heil zu überstehen. Fast sämtliche Missionsziele sind sehr abwechslungsreich gestaltet und fügen sich klasse in das Spiel ein. Allein ein paar lästige Sammelaufträge hätten die Entwickler ein wenig abkürzen können.

Erschaffen einer neuen Welt

Die Kampagne wird selbst Anno-Profis gut 15 bis 20 Stunden beschäftigen, was den Preis von knapp 30 Euro für die Erweiterung rechtfertigt. Das Add-On bietet neben der umfangreichen Kampagne einiges Neues: Ein paar besondere, für die Story wichtige Gebäude lassen sich in bestimmten Einsätzen errichten, darunter beispielsweise eine Erfinderwerkstatt. Doch neue Produktionszweige oder militärische Einheiten sucht man vergeblich. Mit einem Meteoritenschauer hat es aber immerhin eine frische Naturkatastrophe ins Spiel geschafft, die in einer Mission die mühsam aufgebaute Siedlung in wenigen Sekunden effektvoll zerstört. Für die Bastler unter den Anno-Fans ist der Welteditor gedacht. Dahinter versteckt sich ein mächtiges Werkzeug, mit dem man selbst eigene Anno-Karten entwerfen kann und diese auch mit Freunden übers Internet teilen darf. Für regen Kartennachschub sollte daher auch nach Abschluss der Kampagne gesorgt sein.

Gutes bleibt gut

Zuletzt noch zu den technischen Rahmenbedingungen. Wie bei Erweiterungen üblich, benötigt man zum Spielen das Hauptprogramm samt dessen CD-Key. Die Hardware-Anforderungen sind bis auf den zusätzlichen Festplattenplatz identisch, was aber auch nicht verwunderlich ist, schließlich hat sich bei der Grafik gegenüber Anno 1701 nichts verändert. Dennoch sieht das Spiel immer noch superb aus und ist die klare Genre-Referenz. Selbst das aktuellere Die Siedler 6 muss sich da mit einem zweiten Platz begnügen. Erstklassig fällt bei Der Fluch des Drachen auch der Sound aus. Einige Stücke des orchestralen Scores wurden neu eingespielt, zudem gibt es massig Sprachausgabe, die man in den Missionen zu hören bekommt.

Fazit

An Dramatik und Spielspaß sind die elf Missionen des Anno-Add-Ons kaum zu überbieten. Es ist unglaublich, mit wie viel Liebe die Entwickler die Einsätze entworfen haben und eine über 20 Stunden motivierende Geschichte erzählen. Allerdings sollten Einsteiger zunächst im Endlosspiel des Hauptprogramms üben, denn der Schwierigkeitsgrad zieht am Ende der Kampagne schon recht stark an. Fans der Anno-Reihe kommen um den Kauf von Der Fluch des Drachen nicht herum.

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