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Actionspiel "Fracture": Kämpfen nach der Klimakatastrophe

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Preview Fracture  

Kämpfen nach der Klimakatastrophe

31.10.2007, 10:42 Uhr | Medienagentur plassma / tz, t-online.de

Fracture (Bild: Lucasarts)Fracture (Bild: Lucasarts)Der Glaube versetzt Berge, heißt es in einem Sprichwort. Im Jahr 2161 ist dieser Spruch nur noch zum Teil wahr. Denn dann lassen sich Berge mit technischen Hilfsmitteln buchstäblich aus dem Boden stampfen: Eine Technik, die in Lucas Arts' kommendem Actionreißer Fracture ein wesentliches Merkmal bildet. Aber warum sollte jemand überhaupt Erhebungen aus dem Nichts entstehen lassen wollen? Weil, so erzählt es die Hintergrundgeschichte, nach den verheerenden Wirkungen der Klimaerwärmung die Vereinigten Staaten von Amerika durch die Fluten des Mississippi getrennt sind. Um die Spaltung in den Griff zu kriegen, entwickeln Wissenschaftler Erdbewegungs-Technologien. Zugleich wird an Möglichkeiten gearbeitet, die Menschheit durch Gen-Manipulation zu verbessern - "Menschheit 2.0" sozusagen. Wie zu erwarten, geht beides in die Hose. Die in der "Atlantic Alliance" vereinten Staaten der Ostküste entsagen der Gentechnik, wollen Körper lieber durch Technik-Implantate tunen - anders als die auf die Karte Genetik setzenden "Pacificans". Die Fraktionen zerstreiten sich, die Zeichen stehen auf Krieg.

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Erd-Bewegungen

Fracture (Bild: Lucasarts)Fracture (Bild: Lucasarts)Mitten im Schlamassel: der Spieler in der Rolle des Hightech-Soldaten Mason Briggs, der auf Seiten der atlantischen Allianz kämpft. Um den gentechnisch aufgemotzten Pacifican-Mutanten eine Abreibung zu erteilen, greift Biggs zunächst auf die genreübliche Ausstattung zurück: Sturmgewehr, Schrotflinte und dergleichen. Mit diesen ersten Schießprügeln macht der Austausch von Projektilen noch einen recht konventionellen Eindruck. Vom ersten Moment an fällt allerdings die Kameraführung auf. Das Objektiv hält eine Position knapp hinter dem Helden und schwenkt beziehungsweise zoomt oft ein wenig, was ordentlich Dynamik in das Spiel bringt.

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Granatenstarkes Gameplay

Eigentlich lebt das Gameplay aber von den Granaten. Klingt befremdlich, trifft aber bei Fracture den Punkt: Es handelt sich nämlich nicht um herkömmliche Sprengsätze. Vielmehr haben die Techniker der Atlantic Alliance buchstäblich bewegende Spielzeuge entwickelt, geeignet, um künstliche Erdverwerfungen hervorzurufen. Die Waffen erzeugen Brüche in der Erdkruste, also Frakturen, worauf sich der Titel des Spiels bezieht. Wo eine Tektonik-Granate explodiert, erhebt sich - abhängig vom Kaliber - ein mehr oder weniger kleiner Hügel: Ideal, um Deckung vor feindlichem Feuer zu finden oder die Gegner zu verwirren. Die Subsonic-Granate bewirkt genau das Gegenteil. Sie reißt ein Loch in den Boden und Angreifer ins Verderben. Die Spike-Granate wiederum lässt eine bis zu 15 Meter hohe Erdsäule aus dem Boden empor schießen. Etwas Köpfchen und Timing vorausgesetzt, lassen sich damit sperrige Gegenstände empor heben und für gewöhnliche Fußsoldaten zu hoch gelegene Orte erreichen.

Taktisches Stilmittel

Fracture (Bild: Lucasarts)Fracture (Bild: Lucasarts)Die Granaten werden also keineswegs nur dazu benutzt, die bösen Buben der Pacificans ein bisschen zu zerstreuen; sie dienen vielmehr in Fracture auch als taktisches Stilmittel. Im Unterschied zum Erdboden bleibt die Struktur von Gebäuden allerdings unbeeinflusst. Schlechte Neuigkeiten also für alle, die gerne die komplette Umgebung in Schutt und Asche legen möchten. Die Entwickler sehen das manipulierbare Terrain als substanzielle Erweiterung des Gameplays an. Wieso sich mühsam durch den Vordereingang einer gegnerischen Festung kämpfen, wenn man sie einfach untertunneln kann? Bleibt zu hoffen, dass sich all die Möglichkeiten und die damit verknüpften Puzzles im endgültigen Game gut ineinander fügen. Und dass die Angreifer-Intelligenz funktioniert.

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Herausforderung für die KI

Denn durch das verformbare Terrain sind Verhaltensweisen der Computergegner nur bedingt vorprogrammierbar. Angreifer müssen die Veränderungen der Umwelt erkennen und darauf reagieren - eine große Herausforderungen für KI-Programmierer, vor allem im Mehrspielermodus. Bis zu 16 Spieler sollen sich online miteinander messen können. Ob Fracture allerdings mehr bietet als nur den bereits bestätigten Deathmatch-Modus, das hält Hersteller Lucas Arts momentan noch geheim. Ähnliches gilt für Details zum Spielablauf. Die Geheimniskrämerei hat freilich einen Grund: Vieles ist noch nicht fixiert, denn Fracture soll erst Mitte 2008 erscheinen.

Fazit

Im Actionspiel Fracture können Videospieler buchstäblich die Erde neu formen. Ob die Idee zündet, bleibt abzuwarten - noch sind zu viele Fragen offen. Allerdings steckt hinter dem Werk das US-Team von den Day 1 Studios, Macher des spannenden Action-Nervenkitzel F.E.A.R. für Xbox 360 und PS3. Das lässt hoffen.



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