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"Endless Ocean" für Nintendo Wii: Mit Haien und Walen auf Du und Du

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Test: Endless Ocean  

Mit Haien und Walen auf Du und Du

13.11.2007, 10:26 Uhr | Jürgen Kroder / jr, t-online.de

Endless Ocean (Bild: Nintendo)Endless Ocean (Bild: Nintendo)„Über den Wolken, da muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“, diese Liedzeile von Reinhard Mey ist nur ein Teil der Wahrheit. Denn auch unter der Wasseroberfläche erscheint die Freiheit grenzenlos. Wer schon immer mal diese Unendlichkeit  erleben wollte, aber keinen Tauchschein besitzt, der kann mit Endless Ocean auf Nintendos Wii vergleichsweise preisgünstig und völlig ungefährlich abtauchen. Auf seinem Trip in die pazifischen Weiten bekommt der Spieler Unterwasserbewohner aller Größen und Farben zu Gesicht, auch der gefährliche Weiße Hai steht auf dem Programm. Wer jetzt einen Action-Titel erwartet, der liegt falsch. Endless Ocean ist vor allem für ruhige Gemüter gedacht, die ein paar friedliche Stunden an der Nintendo-Konsole erleben wollen.

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Foto-Show Endless Ocean: Screenshots

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Nemos Reich

Mit einem Boot schippert man durch die Gegend und hält nach Belieben an, um ins Wasser zu springen. Anfangs geht es nur darum, sich mit der einfachen Steuerung vertraut zu machen und die lebendige Unterwasserwelt zu erkunden. Frei Schnauze schwimmt man durch das satte Blau der Südseegewässer und beobachtet das rege Treiben der unzähligen Tierarten. Wer mehr über die Fauna wissen will, verharrt und erforscht mit mehrmaligem Drücken der A-Taste auf dem Wiimote-Controller die noch unbekannten Tiere. Nach ein paar Klicks erfährt man etwas über die jeweilige Art, die dann automatisch in einem Lexikon verewigt wird. Von kleinen Papageienfischen über Rochen und Seeschildkröten bis hin zu Delfinen oder Seehunden gibt es viel zu sehen. Natürlich dürfen auch nicht außergewöhnliche Unterwasserbewohner wie Haie und riesige Wale fehlen. Bis der Spieler die großen Brummer vor die Linse bekommt, dauert es allerdings eine Weile.

Nur kein Stress

Endless Ocean (Bild: Nintendo)Endless Ocean (Bild: Nintendo)Damit das Tauchen nicht zum reinen Selbstzweck verkommt, trudeln per eMail Aufträge ein. Mal soll der Spieler ein bestimmtes Gebiet kartografieren, ein anderes Mal zeigt er einem interessierten Schüler bestimmte Tierarten. An Deck kann man mit einer Biologin reden oder sich mit einem Pinguin beschäftigen. Dank Wi-Fi-Verbindung ist es auch möglich, sich mit anderen Wii-Spielern auf gemeinsame Tauchtouren zu begeben. All das bringt etwas Abwechslung in den ansonsten ziemlich stressfreien Spielablauf. Wer will, kann sich auch in einen Liegestuhl setzen und den Sonnenuntergang genießen, während im Hintergrund eine beruhigende Musik vor sich hindudelt. Die Grafik besticht mit kräftigen Farben und schönen Szenarien, in denen sich die Tiere authentisch bewegen. Während die Korallenriffe vor Detailreichtum strotzen, wirken dagegen andere Gegenden trist und leer: Keinen Fisch und keine Alge bekommt man hier zu Gesicht.

Fazit

Endless Ocean ist anders als die meisten anderen Spiele: keine Action, keine Hektik, kein Stress. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie nach einem harten Arbeitstag das wohlige Blau der Tiefe, ganz ohne den Druck, ständig neue Missionsziele erfüllen zu müssen. Wer schon immer mal in Ruhe am Fernseher abtauchen wollte , der darf diesen stimmungsvollen Unterwasserausflug nicht verpassen.

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Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

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