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Spiele Hardware: Perfekte Aufrüst-Kombinationen

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Perfekte Aufrüst-Kombinationen

13.11.2007, 15:28 Uhr | PC Games Hardware

Hardware (Bild: PCGH)Hardware (Bild: PCGH)Mit Crysis, Unreal Tournament 3 und Need for Speed: Pro Street sind in jüngster Zeit viele hochkarätige PC-Spiele an den Start gegangen. Damit diese Blockbuster auf älteren Spiele-PC nicht zur Diashow mutieren, gilt es, sich rechtzeitig Gedanken zum Thema Aufrüsten zu machen. Wir geben konkrete Tipps zu optimalen Aufrüstbeispielen, damit Ihr PC nach der Investition nicht genauso schnell ist oder gar langsamer wird. Beispiel: Wenn Sie denken, Sie könnten Ihre X1950 Pro durch eine Ati Radeon HD2600 XT oder eine Nvidia 8600 GTS oder besser ersetzen, erleben Sie eventuell eine böse Überraschung. Die genannten Grafikkarten unterstützen zwar Microsofts neue Multimedia-Schnittstelle DirectX 10, sind aber meist langsamer sind als die in einem gut zusammengestellten Gaming-PC immer noch gute Performance beweisende Radeon X1950 Pro.
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AMD- oder Intel-System?

Hardware (Bild: PCGH)Hardware (Bild: PCGH)Die Frage, ob Sie sich für ein AMD- oder für ein Intel-System entscheiden sollten, hängt vom Preis ab. Dank des großen Konkurrenzdrucks sind AM2-Prozessoren mittlerweile für wenig Geld zu haben. Gerade mal 150 Euro werden für das Top-Modell Athlon 64 X2 6000+ fällig. Für ein AMD-System sprechen auch die günstigen Mainboard-Preise. Während Sie für ein gutes AM2-Board etwa 65 Euro bezahlen müssen, kostet ein Core-2-Board das Doppelte. Inklusive zwei Gigabyte DDR2-Speicher belaufen sich die Gesamtkosten auf etwa 285 Euro. Übertakter müssen sich jedoch beim Athlon 64 X2 6000+ mit einem relativ geringen Steigerungs-Potenzial zufriedengeben. Soll es ein Intel-System sein, steht mit dem Core 2 Duo E6750 ein neuer Preistipp am Start (zirka 180 Euro). Verglichen mit dem E6600 ist der neue Intel-Prozessor nicht nur zehn Euro günstiger, sondern mit 2,67 GHz auch deutlich höher getaktet (FSB: 333 MHz). Zum Vergleich: Der E6600 mit einem Front Side Bus-Speed von nur 266 MHz wird mit 2,4 GHz getaktet. Für CPU, Mainboard und Speicher müssen Sie also mit Gesamtkosten von 380 Euro rechnen (derzeit etwa 100 Euro mehr als für das zuvor genannte AM2-System). Dafür ist der E6750 in Gothic 3 auch um 24 und in Anno 1701 um 40 Prozent schneller als AMDs 6000+.

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SLI-Upgrade sinnvoll?

Hardware (Bild: PCGH)Hardware (Bild: PCGH)Der von Nvidia gerade für Aufrüstzwecke gelobte SLI-Betrieb soll die Leistung mit einer zweiten Grafikkarte erhöhen, wenn die Bildwiederholungsrate (Frames per Second, FPS) in Spielen nicht mehr ausreicht. Viele Anwender haben dafür in ein teures Mainboard mit SLI- oder Crossfire-Support investiert, um später vielleicht mal günstig aufrüsten zu können. Doch wann ist das Aufrüsten per SLI oder Crossfire überhaupt sinnvoll und wann sollten Sie lieber gleich eine komplett neue Grafikkarte kaufen? Um diese Frage besser beantworten zu können, haben wir Benchmarks durchgeführt.

Viel Leistung für wenig Geld

Hardware (Bild: PCGH)Hardware (Bild: PCGH)Eine Geforce 6800 GT kostet bei eBay etwa 65 Euro. Für relativ wenig Geld können Sie also eine zweite 6800 GT einbauen und damit die Leistung in einem klassischen DirectX9-Spiel wie Call of Duty 2 um bis zu 52 Prozent und in Prey um bis zu 60 Prozent steigern. Andererseits können Sie Ihre alte 6800 GT auch für 65 Euro verkaufen und für rund 140 Euro eine Radeon X1950 Pro erstehen. Die Investitionskosten liegen nun zwar bei 75 Euro, dafür ist die X1950 Pro aber auch um durchschnittlich 20 Prozent schneller als ein 6800-GT-SLI-Gespann. Bei der Geforce 7900 GT, die bei eBay einen Wert von zirka 100 Euro hat, sieht die Situation ähnlich aus. Sie können entweder 100 Euro für eine weitere 7900 GT investieren, oder Sie verkaufen die alte Karte und legen sich eine Geforce 8800 GTS mit 320 MByte zu. In Call of Duty 2 liegt die 8800 GTS um bis zu 28 Prozent vor der alten SLI-Lösung. Bei Prey hat die 8800 GTS auch die Nase vorn (plus 20 bis 47 Prozent).

Lohnend bei Verkauf

Hardware (Bild: PCGH)Hardware (Bild: PCGH)Unsere Stichprobe zeigt, dass es sich lohnt, gleich eine neue Grafikkarte zu kaufen, wenn man den Verkaufserlös der alten Grafikkarte einberechnet. Weiterhin gibt es viele Spiele, die kaum von SLI profitieren. Hier sind Sie also mit einer schnellen Single-GPU-Karte deutlich im Vorteil. Nicht zu vernachlässigen ist zudem die Tatsache, dass neue 3D-Beschleuniger auch neue Features unterstützen. So handelt es sich bei der 8800-Serie bereits um DirectX 10-Karten, während die Geforce-6/7-Serie nur den bisherigen Standard DirectX 9 beherrscht.

AGP oder PCI-Express?

Hardware (Bild: PCGH)Hardware (Bild: PCGH)Laut einer aktuellen Umfrage verfügt nur noch ein Viertel der "PCGH"-Leser über eine AGP-Grafikkarte. Dennoch erscheinen weiterhin AGP-Einsteiger-Karten von AMD und Nvidia. Was die Performance angeht, sind Radeon HD2600 XT und Geforce 8600 GTS trotz DX10-Unterstützung für viele aktuelle Spiele nicht schnell genug. Daher raten wir davon ab, Ihre alte AGP-Karte noch mal durch ein neues Modell zu ersetzen. Bei schnellen AGP-Boards wie der X1950 Pro stößt der AGP-Steckplatz mittlerweile an seine Grenzen. Die PCI-E-Version ist nämlich in einem sonst baugleichen PC zwischen 19 Prozent (Company of Heroes) und 33 Prozent (Need for Speed Carbon) schneller. Ein gutes AM2-Mainboard mit PCI-Express-Unterstützung erhalten Sie schon für 65 Euro. Da AGP-Grafikkarten meist 20 bis 30 Euro teurer sind als die baugleichen PCI-Express-Modelle, sind die Aufrüstkosten deutlich niedriger als zunächst angenommen - vorausgesetzt, Sie wollen Ihren Prozessor auch austauschen. Wenn Sie Ihre alte AGP-Grafikkarte behalten möchten und nur den Prozessor wechseln wollen, liegen Sie mit den Mainboards von Asrock richtig. Der Hersteller bietet mit dem 775i65G R2.0 eine Core-2-Platine mit AGP-Unterstützung und DDR1-Steckplätzen an. Soll es ein Sockel-939- oder AM2-Prozessor sein, bietet Asrock mit dem 939 Dual-SATA2 ein passendes Mainboard mit AGP-Steckplatz an (optional: Adapter macht das Board AM2-fähig).

Fazit: Aufrüsten

Der Markt bietet für jeden Geldbeutel die passenden Komponenten. Während Athlon-XP- und Pentium-4-Nutzer besser den gesamten Unterbau wechseln, haben Sockel-939-Besitzer mehr Möglichkeiten. Wer seinen Rechner gezielt mit gut übertaktbaren Teilen ausstattet, kann viel Geld sparen. Das günstigste Komplettpaket bietet AMD.

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