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Action-Racing: "Need for Speed Pro Street":

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Test Need for Speed Pro Street  

Vollgas-Kick voller Überraschungen

16.11.2007, 11:54 Uhr | Richard Löwenstein / vb, t-online.de

Need for Speed: Pro Street (Bild: EA)Need for Speed: Pro Street (Bild: EA)Das erstaunt dann doch, dass der elfte Teil aus der weltweit millionenfach verkauften Rennspiel-Reihe Need for Speed mit so vielen Traditionen bricht. Hersteller Electronic Arts verzichtet auf viele Bräuche, die die Serie populär und einzigartig gemacht haben. Seit dem allerersten The Need for Speed von 1995 sind zum Beispiel Jagdszenen mit der Polizei Bestandteil der Serie: Schluss damit. Seit damals treibt es Piloten über öffentlichen Asphalt mit Straßenverkehr: Auch vorbei. Freie Fahrt durch die Stadt: War einmal. Diesmal finden die Rennen auf abgesperrten Kursen rund um die Welt statt. Pro Street pfeift auch auf illegale Wettrennen und stellt stattdessen andere Werte in den Vordergrund. Dazu gehört in erster Linie das Fahrkönnen, aber auch gekonnte Optimierungs- Arbeiten an Motor und Fahrwerk. Pro Street ist viel mehr Simulation als zuletzt Need for Speed: Most Wanted und Carbon. Entscheidend für den Sieg ist, wie sorgfältig der Fahrer Bremspunkt trifft und wie gekonnt er die Kurven nimmt.

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König der Straße

Need for Speed: Pro Street (Bild: EA)Need for Speed: Pro Street (Bild: EA)In Need for Speed: Pro Street geht um den Titel des "Street King". Wer den erobern will, muss die besten Piloten in vier Disziplinen besiegen: Drift King Aki Kimura, Drag King Karol Monroe, Speed King Nate Denver, Grip King Ray Krieger - und schließlich den über alles amtierenden Street King namens Ryo. Den Rahmen bilden so genannte "Race Days", also Renn-Veranstaltungen am helllichten Tag. Wer der Beste ist, das entscheidet sich in den Basisdisziplinen "Drift", "Drag", "Speed" und "Grip", die sich wiederum in verschiedene Unterdisziplinen gliedern. Ein Höhepunkt sind zum Beispiel die "Speed Challenges": Da wird gestaffelt gestartet, die Reihenfolge im Ziel hat keine Bedeutung. Sieger wird, wer die schnellsten Zeiten pro Etappe fährt. Es geht auf eine lange Gerade, fast immer geradeaus. Bei Tempo 300 verengt sich der Blick wie in einem Tunnel. Jetzt gilt es, das Pedal durchzudrücken - aber nicht immer bis zum Anschlag. Vor Kurven ein kleines bisschen vom Gas gehen, das Auto mit 280 Sachen durch die Biegung balancieren, das ist entscheidend. Könner gehen am Anstieg kurz vom Gas, um das Auto stabil auf der Straße zu halten, und um nach der Kuppe früher wieder auf die Tube drücken zu können.

Fahren mit Hirn

Need for Speed: Pro Street (Bild: EA)Need for Speed: Pro Street (Bild: EA)Wer nicht lupft, riskiert vielleicht zuviel: Dann kann es passieren, dass das Auto beim Flug in Schräglage gerät, seitlich aufkommt, sich überschlägt und in tausend Teile zerbirst. Bei der "Speed Challenge" ist jede Kurve und jede Kuppe eine Spannungsspitze, jedes Rennen ein minutenlanger Ritt auf des Messers Schneide. Dass sich ProStreet eher wie ernsthafter Motorsport und weniger wie Action-Racing anfühlt, hängt stark mit dem Schadensmodell zusammen. Als Need for Speed-Kenner muss man sich umgewöhnen, muss sich eine sorgfältige Fahrweise aneignen, sonst wird das nichts mit den Siegen. Das gilt umso mehr, da sich viele Veranstaltungen aus drei hintereinander gekoppelten Rennen zusammensetzen, ohne Reparaturmöglichkeit dazwischen. Wer seine Karre achtlos gegen Leitplanken und Konkurrenten setzt, ist aber immerhin nicht total aus dem Rennen. Denn man darf jeweils vor Beginn eines "Race Days" Ersatzautos nominieren – Glück gehabt! Unter dem Strich funktioniert die Idee mit dem Schadensmodell gut. Sie ist als tragender Bestandteil ins Gameplay integriert und prägt es stark genug, damit der Spieler seine Fahrweise in Richtung Präzision optimiert. Denn genau darum geht es: schnelles und präzises Fahren statt achtlosem Brettern. Übermäßig schwer spielt sich Pro Street trotzdem nicht, dafür sorgen drei jederzeit verstellbare Schwierigkeitsgrade.

Fazit

Man merkt Pro Street an, dass Electronic Arts einen Neuanfang versucht. Die Neuerungen werden wohl nicht gleich bei jedem ein Herzrasen verursachen. Es braucht etwas Zeit, sich an die neue Simulations-Machart zu gewöhnen. Die Zeit sollte man dem Spiel aber geben, denn so viel großartiges Gameplay mit so viel Tempo, Geschwindigkeit und Schnelligkeit bekommt man selten für sein Geld.

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