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"Ace Combat 6: Fires of Liberation": Flieger-Action für die Xbox 360

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Test Ace Combat 6: Fires of Liberation  

Flotter Flieger für die Xbox 360

05.12.2007, 16:57 Uhr | Richard Löwenstein / jr, t-online.de

Ace Combat 6 (Bild: Namco Bandai)Ace Combat 6 (Bild: Namco Bandai)Endlich hebt eine richtig schicke Flieger-Action für Microsofts Xbox 360-Konsole ab: Ace Combat 6 - Fires of Liberation zaubert sehenswerte Luftkampf-Action auf den Schirm. Da dürfte es für manchen kaum eine Rolle spielen, dass die Namco-Bandai- Produktion mit einer Hintergrund- geschichte aufwartet, die wir so ähnlich schon hunderte Male erzählt bekommen haben. Demnach ist die Welt ist in Not, genauer: Die fiktive Republik Emmeria wird mit Krieg überzogen. Das Nachbarland Estovakia überrennt die emmerianische Hauptstadt Gracemeria und entfesselt damit eine Spirale der Gewalt. Im Kampf gegen die Invasoren klemmt sich der Spieler 20 Missionen lang hinter den Steuerknüppel diverser Kampfflugzeuge. Wer warum in den Konflikt eingreift, das bringen dem Spieler zwischen die Missionen eingebundene Videoszenen näher. So lernt man Freund und Feind kennen und begreift, weshalb sich der Elitepilot Major Voychek und all die anderen Flieger aus den verfeindeten Nachbarländern so erbittert bekämpfen. Insgesamt haben die Entwickler die Story auf sieben verschiedene Charaktere verteilt. Das soll dem Ganzen eine persönliche Note verleihen, doch leider sind viele der Szenen, in denen sie auftreten, überzogen geschildert - typisch japanisch eben. Wer damit leben kann, denn erwartet eine actionreiche und unterhaltsame Flugsimulation.


Artikel-Show Ace Combat 6; Fires of Liberation - So spielt es sich
Foto-Show Ace Combat 6: Fires of Liberation - Screenshots
Video Ace Combat 6: Trailer (Windows Media-Player benötigt)

Flugzeuge für jeden Geschmack

Ace Combat 6 (Bild: Namco Bandai)Ace Combat 6 (Bild: Namco Bandai)Im Hangar steht zunächst eine Jagdflugzeug vom Typ F-16 Fighting Falcon bereit. Im Verlauf des Spiels werden viele weitere auf original Lizenzen basierende Jets frei geschaltet. Darunter sind zum Beispiel das Erdkampfflugzeug A-10 mit dem drastischen Codenamen "Warzenschwein" und der französische Mirage-2000-Jäger, aber auch die F-15 E Strike Eagle und der Tornado. Je länger der Konflikt dauert, desto größer ist die Chance, dass einem abgefahrene Fantasieflieger entgegenschweben. Standardmäßig verfügt jeder Jet über ein Maschinengewehr und einen enormen Vorrat an Ziel suchenden Raketen. Dann darf sich der Spieler im Hangar noch für eine Spezialwaffe entscheiden. Zur Verfügung stehen unter anderem die Schwarmraketen vom Modell XMA4, die gleich mehrere Gegner aufs Korn nehmen, oder die ungelenkte Bombe vom Typ UGB, die über eine so gewaltige Zerstörungskraft verfügt, dass man das Ziel gar nicht voll treffen muss. Der Vorteil dieses großen Arsenals: Es bleibt ordentlich Raum für Waffenexperimente. Dabei möchte Ace Combat 6 keine Simulation sein. Niemand sollte sich wundern, dass ein Flugzeug hunderte Raketen an Bord haben kann - und sich lieber drüber freuen, dass sich massenhaft Gegner als Zielobjekt zur Verfügung stellen

Alle Spieler fliegen hoch

Ace Combat 6 (Bild: Namco Bandai)Ace Combat 6 (Bild: Namco Bandai)Die Einsätze sind leicht zu verstehen. Mal hilft man den Bodentruppen gegen feindliche Panzer, dann holt man eine gegnerische Staffel vom Himmel oder befreit seine Flügelmänner aus der Patsche. Eigentlich nicht spektakulär, trotzdem funktionieren die Missionen. Dank der offenen Struktur fühlt man sich wie am Steuerknüppel mitten im Cockpit. Auch wenn ein Großteil der Aufträge aus standardisierten Beschütz- und Abschieß-Missionen besteht, sind doch immer wieder Überraschungen und Höhepunkte eingestreut. Die Geheimwaffe "Nimbus" beispielsweise, die bereits zu Beginn für massig Trubel im Luftraum sorgt. Genau diese Höhepunkte sorgen dafür, dass keine Monotonie aufkommt. Namco-Bandai nennt das "Lebendiges Schlachtfeld": Das "Dynamic Operation System" des Spiels sorgt nämlich dafür, dass eine hohe Zahl an Gefechten gleichzeitig stattfindet.

Action mit Echtheitsanspruch

Ein weiteres Merkmal der Ace Combat-Reihe ist und bleibt, dass sich das Spiel wie ein Action-Game anfühlt, aber unter dem schnellen Äußeren doch auch Spieltiefe verbirgt. Genauer gesagt: Ace Combat 6 bringt auch Elemente einer ernsthaften Simulation mit. Bei zu stark gedrosseltem Flug zwingt einen der drohende Strömungsabriss zum Beispiel, das Bremsmanöver zu überdenken. Aber grundsätzlich steht der leichte Spaß am Fliegen im Vordergrund. Wer es drauf hat, stürzt sich online in Luftkämpfe mit bis zu 16 Teilnehmern. Ob "Angriff und Verteidigung" oder mehrere Deathmatch-Varianten, überall kracht es ordentlich. Besonders erwähnenswert ist der Kooperations-Modus: Seite an Seite mit drei Freunden Missionen zu bestreiten, die man ähnlich im Einzelspieler-Modus sieht, das erzeugt ein richtiges Geschwader-Gefühl. Leider geht das nur in Teilen der Kampagne.

Fazit

Vor allem in Sachen Technik präsentiert sich Ace Combat 6 von seiner schönsten Seite. Aus der Höhe wirken die Landschaften plastisch und weitläufig, aus der Nähe ein bisschen gröber, dafür stimmt das Geschwindigkeitsgefühl. Angenehm sind auch die Explosionseffekte, sowohl visuell als auch fürs Ohr. Knackige Kampfgeräusche und ein orchestraler Soundtrack erzeugen Gänsehaut. Vor allem die Mehrspieler-Kämpfe sorgen dafür, das der Adrenalin-Pegel des Spieler auf hohem Niveau verharrt. Insgesamt ein sehr unterhaltsames Debüt der Ace Combat-Reihe auf der Xbox 360, das dazu beitragen dürfte, den Erfolg der Flug-Action-Reihe mit bisher mehr als 10 Millionen verkauften Exemplaren weiter fortzusetzen.

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