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Musikspiel: "Guitar Hero 3" im Test

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Test Guitar Hero 3  

Drei Akkorde für ein Halleluja

12.12.2007, 17:17 Uhr | Richard Löwenstein / jr, t-online.de

Guitar Hero 3 (Bild: Activision) Guitar Hero 3 (Bild: Activision) Zweifel waren durchaus angebracht, ob Guitar Hero 3  tatsächlich rocken würde. Die Produktion des musikalischen Partygames war schließlich das Debüt-Werk der Skater-Crew von Neversoft. Aber die US-Boys haben ordentliche Arbeit abgeliefert. Im Vergleich mit den ersten beiden, von der Spieleschmiede Harmonix entworfenen Guitar Hero-Games wurde das dritte Hämmer-die-Saiten-im-Takt-Spektakel sinnvoll erweitert. Seinem Beinamen Legends of Rock macht das Spiel alle Ehre. Bewaffnet mit dem einzigartigen Gitarren-Controller muss man als Spieler das virtuelle Publikum zum Toben bringen und so die Karriere voran treiben. Die Songauswahl bereitet dabei keine Schwierigkeiten: Für Guitar Hero 3 wurden Songs legendärer Bands - unter anderem von Guns N’ Roses, Rolling Stones, Beastie Boys, Red Hot Chili Peppers und Iron Maiden - lizensiert.

Artikel-Show Guitar Hero 3: So spielt es sich
Foto-Show Guitar Hero 3 Screenshots

Zur Legende werden

Guitar Hero 3 (Bild: Activision) Guitar Hero 3 (Bild: Activision) In Sachen Spielablauf orientiert sich Guitar Hero 3 an der typischen Rocker-Karriere. Man geht also den klassischen Weg von der Garagen-Band über Club-Auftritte bis zum Mega-Act im gigantischen Stadion. Dazu muss der Spieler acht Gigs lang jeweils vier Stücke erfolgreich intonieren und dann noch die Zugabe meistern. Dazwischen: reizvolle Bossgegner-Duelle. Nach erfolgreichen Bühnenshows wird man von populären Gitarristen zu einem Duell herausgefordert. Darunter befinden sich so illustre Saiten-Virtuosen wie Tom Morello von Rage against the Machine und Audioslave sowie Slash von Guns N' Roses. Der kommt übrigens im herrlich überzogenen Comic-Look fast noch cooler rüber als in der Realität. Ziel beim Duell ist es, das Rockmeter des Gegners auf den Nullpunkt zu treiben. Will sagen: Er muss sich vertun und verspielen. Dabei kommen so genannte Angriffsnoten zum Einsatz, die nun die Starpower-Noten ersetzen. Die Wirkung auf den Gegner kann verheerend sein: Mal reißt eine Gitarrensaite, mal werden die Noten auf dessen Spielfeld unsichtbar. Seine Power sinkt, bis er schließlich unter den Buhrufen voller Schmach die Bühne verlässt. Vier Schwierigkeitsstufen sorgen dafür, dass Einsteiger klar kommen, ohne dass sich Kenner unterfordert fühlen. So ähnlich funktioniert auch der Schlachtmodus, in dem sich zwei Gitarrenhelden entweder an einer Konsole oder über eine Online-Verbindung miteinander messen.

An den Hals greifen

Guitar Hero 3 (Bild: Activision) Guitar Hero 3 (Bild: Activision) Wer einen der Vorgänger gespielt hat, wird sich sofort zurechtfinden und kann Keith Richards, Eric Clapton, Jeff Beck oder Eddie Van Halen nacheifern. Noch immer wird ein Song nach dem anderen per Gitarren-Controller nachgespielt. Dazu drückt man die bunten "Fret-Buttons" am Gitarrenhals, sie entsprechen dem Akkord. Die Reihenfolge der Farben wird auf dem Bildschirm angezeigt. Auf der "Strum-Bar", sozusagen das Plektron am Bauch der Gitarre, lässt man den Ton schließlich erklingen. Trifft man die Töne korrekt, ist das nicht nur ein Genuss für die Ohren, sondern bringt auch wichtige Punkte. Einige der Noten werden mit einem blauen Schimmer angezeigt. Wer sie fehlerfrei zupft beziehungsweise anschlägt, füllt die so genannte "Starpower"-Leiste auf. Sobald sie gefüllt ist, kann man der dort gesammelte Rock-Energie durch simples Hochreißen des Halses zum Ausbruch verhelfen - was wiederum doppelte Punkte pro getroffenem Akkord ergibt. Wer die Töne öfter verpasst, muss sich dagegen auf ein Pfeifkonzert einstellen. Die Fans buhen und die Lebensenergie sinkt, bis der Track abbricht und von vorne beginnt.

Fazit

Guitar Hero 3: Legends of Rock macht seinem Namen alle Ehre. Die illustre Songauswahl überzeugt. Kiss, Sex Pistols, Rolling Stones, Iron Maiden, Dead Kennedys, Slayer, Die Toten Hosen und Revolverheld steuern Lieder bei. Da ist das Gefühl ein echter Mega-Star zu sein garantiert. Einen Wermutstropfen gibt es aber: den Preis. Im Paket mit der kabellosen Gitarre muss der geneigte Nachwuchsgitarrist knapp 100 Euro investieren.

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